Jahn Regensburg: Felix Gebhardt - Nick Seidel, Leo Mätzler, Leopold Wurm - Nicolas Oliveira, Philipp Müller, Adrian Fein, Oscar Schönfelder - Christian Kühlwetter, Noel Eichinger, Eric Hottmann; Trainer: Sascha Hildmann
Eingewechselt: 59. Benedikt Saller für Philipp Müller, 59. Lucas Hermes für Eric Hottmann, 76. Phil Beckhoff für Noel Eichinger, 87. Benedikt Bauer für Adrian Fein, 87. Robin Ziegele für Oscar Schönfelder
Kader: Julian Pollersbeck, Florian Dietz, Andreas Geipl, Malte Karbstein
Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen) Assistenten: Henry Schröder (Detmold-Hiddesen), Florian Lukawski (Oranienburg) Vierter Offizieller: Jonas Krzyzanowski (Neuburg an der Donau)
Zuschauer: 7602 im Jahnstadion
Gelbe Karte: Philipp Müller, Adrian Fein / Luan Simnica (4.)
Spielbericht: Veilchen ohne Punkte trotz neuem Trainer - Müller trifft entscheidend: Regensburg besiegt Aue knapp
Jahn Regensburg hat zuhause knapp mit 1:0 gegen Erzgebirge Aue gewonnen. Der entscheidende Treffer eines ereignisarmen Spiels fiel nach einem Patzer der Veilchen. Nach dem 3:5 gegen Hoffenheim II am vergangenen Wochenende hatte es in Aue das große Beben gegeben. Trainer Christoph Dabrowski wurde nach nur acht Wochen als Chefcoach entlassen. Sport-Geschäftsführer Michael Tarnat legte im Zuge dessen sein Amt nieder. Nachwuchsleiter Khvicha Shubitidze und B-Junioren-Trainer Enrico Kern übernahmen für die sieben übrigen Spiele und entschieden sich im Vergleich zur Niederlage gegen die TSG für vier Wechsel: Zobel, Fabisch, Guttau und Bornschein rückten für Collins (Rot-Sperre), Ehlers (nicht im Kader), Uhlmann und Günther-Schmidt (Bank) rein. Regensburg-Coach Sascha Hildmann nahm nach dem 1:3 beim VfB Stuttgart II drei Veränderungen vor. Mätzler, Müller und Schönfelder ersetzten Karbstein, Saller und Bauer (alle Bank).
In der Anfangsphase tasteten sich beide Mannschaften ab und mieden das Risiko. Mit der ersten gefährlichen Aktion der Partie ging der Jahn dann jedoch gleich in Führung: Müller nutzte einen Fehler vom letzten Mann Simnica und schob frei vor Männel flach rechts unten ein (9.). In der Folge hatte die Partie erst einmal wenig zu bieten. Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld. Im Vorwärtsgang fehlten dann Ideen und Präzision, um die jeweiligen Defensivreihen vor ernsthafte Probleme zu stellen. So blieben Chancen bis in die Phase vor der Halbzeit aus. Dann wurde es aber nochmal brenzlig: Aue-Keeper Männel musste in höchster Not gleich zweimal eingreifen (37., 42.). Auf der anderen Seite scheiterte Seiffert an Gebhardt (38.), wenig später verpasste Bornstein den Kasten haarscharf (40.). So ging es mit 1:0 für die Hausherren in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen wenig. Die Zuschauer im Jahnstadion sahen wenig Torraumszenen, dafür viel Leerlauf im Mittelfeld. Aue war um den Ausgleich bemüht und das gefährlichere Team: Guttau (49.), Bornschein (54.) und Weinhauer (63.) scheiterten mit aussichtsreichen Abschlüssen jedoch allesamt an Gebhardt. Von Regensburg kam nicht mehr viel. Der Jahn verwaltete das Ergebnis relativ souverän und ließ auch in der Schlussphase kein Offensivfeuerwerk mehr zu. Die Veilchen fanden kaum Lösungen gegen den kompakt verteidigenden SSV. In der 86. Minute ergab sich nochmal die Ausgleichschance, doch bei Guttaus Kopfball war Gebhardt erneut zur Stelle und hielt den knappen Dreier am Ende fest. Für Jahn Regensburg geht es am Sonntag um 19:30 Uhr beim TSV 1860 München weiter. Drei Stunden früher trifft der FC Erzgebirge Aue auf den SC Verl. (kicker)