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3. Liga 2025/26

Spielbericht

33. Spieltag - Sonntag, 12.04.2026 - 16:30

FC Erzgebirge Aue - SC Verl 1:1 (0:1)

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - Anthony Barylla, Ryan Malone, Tristan Zobel, Moritz Seiffert - Jonah Fabisch, Eric Uhlmann, Julian Guttau, Erik Weinhauer - Ricky Bornschein, Marcel Bär; Trainer: Khvicha Shubitidze

Eingewechselt: 65. Erik Majetschak für Ricky Bornschein, 65. Luan Simnica für Anthony Barylla, 65. Jannic Ehlers für Eric Uhlmann, 83. Julian Günther-Schmidt für Marcel Bär, 83. Maximilian Schmid für Erik Weinhauer

Kader: Louis Lord, Mika Clausen, Vincent Ocansey, Finn Hetzsch

SC Verl: Philipp Schulze - Oualid Mhamdi, Martin Ens, Fynn Otto, Niko Kijewski - Joshua Eze, Dennis Waidner, Fabian Wessig, Yari Otto - Berkan Taz, Marco Wörner; Trainer: Tobias Strobl

Eingewechselt: 51. Julian Stark für Yari Otto, 63. Jonas Arweiler für Fabian Wessig, 77. Almin Mesanovic für Marco Wörner, 77. Alem Japaur für Joshua Eze

Kader: Fabian Pekruhl, Antonio Foti, Tobias Knost, Michel Stöcker

Tore: 0:1 Berkan Taz (Rechtsschuß, 4. / Marco Wörner); 1:1 Erik Weinhauer (Linksschuß, 64.)

Schiedsrichter: Ben Henry Uhrig (Hamburg)
Assistenten: Fabian Büchner (Arnstorf), Furkan Vardar (Hamburg)
Vierter Offizieller: David Kern (Röthlein)

Zuschauer: 5653 im Erzgebirgsstadion

Gelbe Karte: Anthony Barylla (3.) / Julian Stark

 
1 Schulze
5 Ens   34 F. Otto
      20 Mhamdi   19 Kijewski      
     
6 Eze   8 Waidner
  18 Wessig   28 Y. Otto  
     
10 Taz   11 Wörner
     
     
 

News - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Weinhauer gleicht aus: Schulze-Patzer beendet Aues Niederlagenserie
Lange war der SC Verl bei Erzgebirge Aue das bessere Team. Am Ende war es ein Torwartpatzer, der dem SCV einen Dämpfer im Aufstiegsrennen verpasste, während die Veilchen am Rande des Abstiegs stehen. Wirkliche Chancen auf den Klassenverbleib hatte Erzgebirge Aue schon vor dem Duell gegen den SC Verl nicht mehr. Um die letzten Hoffnungen trotzdem noch aufrechtzuerhalten, wechselte das Interimsduo aus Khvicha Shubitidze und Enrico Kern nach dem jüngsten 0:1 in Regensburg zweimal. Fallmann (verletzt) und Simnica (Bank) wurden durch Barylla und Uhlmann ersetzt. Verl wollte hingegen nicht den Anschluss an die Aufstiegsplätze verlieren und brauchte dafür dringend einen Sieg. Coach Tobias Strobl nahm nach dem 1:2 gegen Rostock dafür gezwungenermaßen eine Veränderung vor. Für den gelbgesperrten Gayret spielte Wessig.
Die erste Hälfte war in weiten Teilen an Einseitigkeit kaum zu überbieten. Von Aue kam offensiv beinahe gar nichts, während Mhamdi rechts immer wieder völlig freigelassen wurde. Flanke um Flanke konnte der Verler Verteidiger in den Sechzehner schlagen. Bereits in der 4. Minute war das auch von Erfolg gekrönt. Eine Hereingabe von ihm landete bei Wörner, der per Kopf nur noch auf Taz ablegen musste, von dem das Leder über die Linie gedrückt wurde. Es war immer wieder das gleiche Bild. Der Ball ging rechts raus auf Mhamdi, der hatte Platz und flankte ins Zentrum. Kurz nachdem Aue mal über Weinhauer und Bär einen Konter fahren konnte, aber an Schulze scheiterte (12.), lag erneut durch ein ähnliches Muster das 2:0 in der Luft. Eine Flanke vom Mhamdi landete über Umwege bei Kijewski, dessen Hereingabe erneut vom einstartenden Mhamdi direkt genommen wurde. Seinen Schuss konnte Männel noch gerade so an die Latte retten (17.). In der Folge nahm aber auch der SCV, der mehr als 70 Prozent Ballbesitz hatte, das Tempo etwas raus. Nur einmal kam Aue noch durch Bornschein zu einem Abschluss, der aber kein Problem für Schulze war. Mit einem verdienten, aber für Aue glücklich-knappen 1:0 für Verl ging es in die Kabine.
Der zweite Durchgang ließ sich dann etwas Zeit. Lange passierte quasi nichts, die Partie spielte sich in der neutralen Zone ab. Erst in der 60. Minute probierte es nochmal Taz aus der Distanz, der Verl-Stürmer setzte seinen Abschluss aber knapp links neben den Kasten. Doch dann passierte das, was den nicht zielstrebig genug aufspielenden Gästen die Aufstiegshoffnungen dämpfte. Völlig aus dem Nichts schenkte Schulze Aue plötzlich den Ausgleich. Viel zu lange hielt der Verler Keeper den Ball am Fuß und spielte ihn unter Druck in die Füße von Weinhauer. Der nahm das Leder an und musste aus knapp 18 Metern nur noch ins leere Tor einschieben (64.). Der Startschuss für eine temporeiche Schlussphase, in der es plötzlich hin und her ging. Auch wenn dabei nicht wirklich Torszenen zustande kamen, bekamen beide Teams genug Räume, um noch als Sieger vom Feld zu gehen. Die beste Möglichkeit hatte aber nur noch Guttau, dessen scharfe Flanke nur knapp am Pfosten vorbeirauschte (82.). Am Ende brachte dieses Remis keines der beiden Teams wirklich weiter. Am Sonntag spielt Erzgebirge Aue beim VfB Stuttgart II und könnte zu diesem Zeitpunkt bereits abgestiegen sein. Der SC Verl, dem nun fünf Zähler auf Rang 3 fehlen, spielt bereits am Samstag zu Hause gegen Viktoria Köln. (kicker)
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