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FC Erzgebirge Aue: Louis Lord - Anthony Barylla, Ryan Malone, Tristan Zobel, Moritz Seiffert - Erik Majetschak, Jonah Fabisch, Erik Weinhauer, Julian Guttau, Julian Günther-Schmidt - Marcel Bär; Trainer: Khvicha Shubitidze
Eingewechselt: 26. Jamilu Collins für Moritz Seiffert, 70. Eric Uhlmann für Julian Günther-Schmidt, 70. Luan Simnica für Jonah Fabisch, 80. Marvin Stefaniak für Erik Weinhauer, 80. Jannic Ehlers für Julian Guttau
Kader: Martin Männel, Vincent Ocansey, Maximilian Schmid, Ricky Bornschein
MSV Duisburg: Maximilian Braune - Joshua Bitter, Alexander Hahn, Ben Schlicke - Niklas Jessen, Mert Göckan, Rasim Bulic - Florian Krüger, Christian Viet, Dominik Kother, Thilo Töpken; Trainer: Dietmar Hirsch
Eingewechselt: 62. Lex-Tyger Lobinger für Thilo Töpken, 62. Can Coskun für Mert Göckan, 62. Aljaz Casar für Joshua Bitter, 70. Conor Noß für Dominik Kother, 80. Patrick Sussek für Florian Krüger
Kader: Julius Paris, Dominik Becker, Steffen Meuer, Jan-Simon Symalla
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Kevin Behrens (Berlin) Assistenten: Björn Behrens
(Hannover), Daniel Piotrowski (Wistedt) Vierter Offizieller: Martin Speckner (Runding)
Zuschauer: 10334 im Erzgebirgsstadion
Gelbe Karte: Jonah Fabisch (9.), Moritz Seiffert / Lex-Tyger Lobinger
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| 22 Lord |
| 16 Malone |
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25 Zobel |
| 23 Barylla |
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30 Seiffert |
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| 13 Majetschak |
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20 Fabisch |
| 7 Weinhauer 19 Guttau 10 G.-Schmidt |
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| 15 Bär |
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| 1 Braune |
| 29 Bitter 42 Hahn 40 Schlicke |
| 20 Jessen |
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17 Göckan |
| 6 Bulic |
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| 26 Krüger 10 Viet 31 Kother |
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| 22 Töpken |
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News - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Festung Aue: Duisburg patzt im Aufstiegsrennen - Steilvorlage für Cottbus
Gegen Erzgebirge Aue musste der MSV Duisburg im Aufstiegsrennen siegen - kam aber nicht über ein 0:0 hinaus. Das lag auch an einer aufopfernden Defensivleistung des feststehenden Absteigers. Aues Interimstrainer Khvicha Shubitidze und Enrico Kern brachten nach dem 5:3-Spektakel in Ingolstadt zwei frische Akteure: Majetschak und Günther-Schmidt durften anstelle von Collins und Simnica ran. MSV-Coach Dietmar Hirsch musste nach dem wichtigen 2:1-Sieg gegen den direkten Konkurrenten Cottbus auf den gelbgesperrten Fleckstein verzichten, in der Dreierkette startete dafür Hahn. Ansonsten liefen die Zebras unverändert auf.
Die Gäste nahmen den FC Erzgebirge ab der ersten Minute merkbar ernst, brachten hohe Intensität und Spielkontrolle mit ins Erzgebirgsstadion. Doch Aue zeigte sich unbeeindruckt und spielte mal so gar nicht wie ein Absteiger, sondern hielt vielmehr gut mit und machte den Zebras das Leben schwer. Nach Kothers erstem Abschluss (3.) musste Duisburg nämlich lange auf seine nächste gute Chance warten, weil der Veilchen-Abwehrverbund kaum Lücken ließ. Nadelstiche setzten indes Bär, der aus einer knappen Abseitsposition den Pfosten traf (9.), und Guttau, der an Braune scheiterte (21.). Vor der Pause drehten die spielerisch überlegenen Zebras dann nochmal Ernst, es entwickelte sich ein kleines Privatduell zwischen MSV-Stürmer Töpken und Aue-Schlussmann Lord. Und gleich zweimal parierte der Keeper klasse gegen Duisburgs Angreifer (38., 43.). Weil Bitter die anschließende Ecke neben das Tor nickte (44.), ging es torlos in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel lief die Uhr gegen den MSV, mit jeder Minute wurden die Zebras hektischer. Abgesehen von Kothers Abschluss aus spitzem Winkel (53.) kam erstmal wenig von den Duisburgern - Dietmar Hirsch reagierte und brachte nach einer Viertelstunde Lobinger und Coskun. Doch auch die Joker konnten den blau-weißen Angriff nicht wirklich beleben, zu aufopfernd verteidigte der Absteiger. Gute MSV-Chancen wurden zur Mangelware, die beste in dieser Phase setzte der allein gelassene Schlicke nach Ecke knapp rechts vorbei (64.). Aus dem Spiel heraus ging nur noch wenig für die Gäste. Die Schlussminuten wurden dann vogelwild: Coskun (86., 89.) war aus der zweiten Reihe noch am gefährlichsten, ansonsten verteidigten die Hausherren die Duisburger Flugbälle in den Sechzehner konsequent weg. Und am Ende waren es sogar die Veilchen, die an den drei Punkten kratzten: Beim Konter parierte der von seinen Vorderleuten völlig allein gelassene Braune im Zebra-Tor zweimal glänzend (90.+6, 90.+7). Dann war Schluss. Das 0:0 war ein gefühlter Sieg für die Veilchen, während Duisburg durch den Punktverlust Energie Cottbus eine Steilvorlage lieferte, der Konkurrent kann am Samstag gegen Wiesbaden davonziehen. Wie geht es weiter? Aue spielt sein vorerst letztes Drittligaspiel am Samstag um 13.30 Uhr bei Mitabsteiger Schweinfurt. Duisburg empfängt im Fernduell um den Aufstieg gegen Cottbus zeitgleich Viktoria Köln. (kicker)
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