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1. FC Köln - FC Erzgebirge Aue 'Höchst Ärgerlich!'

Was soll man zu einem Spiel sagen, welches für die Veilchen nach vier Minuten mit dem frühen Gegentor denkbar ungünstig startete und mit dem Ausgleich von Aues Neuzugang Kevin Pezzoni eine überraschende Wendung hätte nehmen können, doch am Ende ein Sonntagsschuss an einem Samstagnachmittag den Fußballgott zu den Karnevalisten übersiedeln ließ. Die gut 1.300 mitgereisten Schlachtenbummler erlebten im RheinEnergieStadion ein Auf und Ab ihrer Gefühle und können die neunte Saisonniederlage nur schwer verdauen. 1:2 hieß es aus ihrer Sicht gegen einen vor allem im zweiten Durchgang mächtig taumelnden Gegner, der mit der schnellen Führung - der erste Eckball der Gastgeber fand über Marohs und René Klingbeils Kopf unglücklich den Weg in die eigenen Maschen - ruhiger aufspielen konnte, das Tempo dennoch hochhielt und zu einigen guten Chancen kam. So war es Aues Schlussmann Martin Männel zu verdanken, dass es beim 0:1 zur Pause blieb. Der 24-Jährige parierte großartig erst gegen Ujah (7.) sowie später gegen Bröker (18.) und hatte zwischenzeitliches Glück, dass Royer nur das Lattenkreuz traf (15.). Im zweiten Abschnitt setzte Karsten Baumann mit Flamur Kastrati und Andreas Wiegel im Tausch für Fabian Müller und dem bereits gelbverwarnten Marc Hensel auf die ‘Jungen Wilden’. Doch gegen die immer mehr verunsicherte Stanislawski-Elf fehlte es trotz hoher Laufarbeit einfach an der Qualität im Abschluss. Mit der Hereinnahme von Ronny König und der Komplettauflösung der Sechserposition gab es aus taktischer Sicht nur noch eins: Attacke. In der 79. Minute wurde dies von Erfolg gekrönt. Die hohe Wiegel-Flanke auf den zweiten Pfosten des Kölner Kastens legte Flamur Kastrati per Kopf in die Mitte, wo Kevin Pezzoni mutterseelenallein und maßgenau rechts unten einnicken durfte. “Wenn ich treffe, dann fallen Geburtstag und Weihnachten auf einen Tag”, sagte der Innenverteidiger vor seiner Rückkehr nach Köln. “In dem Moment habe ich die ganzen vergangenen Jahre Revue passieren lassen”, erklärte Aues frischgebackener Torschütze nach der Partie, der mit seinem Treffer auch ganz persönliche Grüße an die ehemaligen Peiniger auf den Rängen schickte. Dass dieser allerdings nur zu einer persönlichen Genugtuung und nicht für einen Punkt reichen sollte, lag an Clemens’ Siegtreffer in der Nachspielzeit (90.+2) - Höchst Ärgerlich!

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