FC Ingolstadt 04 - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'
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Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte reisen die Veilchen zum FC Ingolstadt, spielen aber erneut auf ungewohntem Terrain - dem Audi-Sportpark. Nach 14 Monaten Bauzeit wurde die neue Heimat der Schanzer mit 15.800 komplett überdachten Zuschauerplätzen am 24. Juli 2010 eröffnet, der Umzug vom ESV Stadion in das von der Audi AG gesponserte Schmuckkästchen erfolgte Anfang August. Und in der alten Wirkungsstätte hängt nun für immer die eiskalte 1:5-Klatsche aus der 3. Liga nach. Damals hatte man die Aussicht auf Tabellenplatz Eins zu überwintern, schlussendlich übernahm der kommende Gastgeber diesen Part. Aber am Ende der Saison stiegen bekanntermaßen beide Vereine auf - Aue als Zweiter, Ingolstadt setzte sich als Dritter in der Relegation gegen Hansa Rostock durch.
Momentan stehen die Schanzer kurz vor dem Klassenerhalt. Noch zur Winterpause wurde der FC Ingolstadt 04 mit gerade einmal zwölf Punkten auf dem Konto bereits als designierter Absteiger gehandelt, legte aber durch eine beeindruckende Aufholjagd mit zuletzt acht Partien ohne Niederlage nacheinander (fünf Siege, drei Remis) eine Wahnsinns Rückrunde hin, nur Hertha hat mit zehn Spielen eine längere Serie vorzuweisen. Mit einem weiteren Sieg gegen die Unsrigen wäre der Klassenerhalt der Ingolstädter sicher. Sieben Punkte beträgt der Abstand zum Relegationsrang 16. Sollte der VfL Osnabrück und Rot-Weiß Oberhausen bereits heute Abend ihre Partien verlieren, so wäre die Ligaverbleib unter Dach und Fach. Selbst Trainer Benno Möhlmann besitzt kaum noch Zweifel, dass er mit seiner Elf das Klassenziel verpassen könnte. “Ich bin mir zu 99,9 Prozent sicher, dass wir das hinkriegen. Ich glaube nicht, dass wir noch einmal so schwächeln, dass da etwas schiefgeht.”
Es ist schon beeindruckend, was der neue Cheftrainer seit seinem Dienstantritt im November 2010 erreicht hat. “Es ist jetzt meine Aufgabe, eine Mannschaft auf den Platz zu schicken, die nicht nur gute Leistungen bringt, sondern auch erfolgreich ist”, sagte Möhlmann bei seiner Vorstellung und hielt Wort. Mit vier Punkten nach dem 11. Spieltag auf Platz 17 abgeschlagen, fegte sein Team im ersten Auswärtsspiel unter seiner Regie den Aufstiegskandidaten VfL Bochum mit 4:1 vom Platz und kletterte mit weiteren Erfolgen so Schritt für Schritt aus der Abstiegszone. Auch haben die Neuzugänge in der Winterpause, darunter Innenverteidiger Biliskov und Offensivakteur Caiuby, den Schanzern offenbar sehr gut getan.
“Es hat sich vieles verändert. Der Trainer verfolgt eine andere Spielphilosophie. Wir haben das System etwas umgestellt mit zwei defensiven Mittelfeldspielern, dafür bin ich in den Sturm gerückt. Das war aber nur der Anfang. Wir haben sehr hart gearbeitet und uns in der Winterpause noch mal richtig verstärkt. Ich denke, dass man das anhand der Resultate jetzt auch sieht”, sagte kürzlich Ingolstadts Kapitän Stefan Leitl, der ebenfalls eine große Aktie an dieser Erfolgsserie hält: An 72 Prozent aller Tore, die unter Benno Möhlmann erzielt wurden, war der Toptorschütze des Vereins aus der zweitgrößten Stadt Oberbayerns direkt beteiligt (13 Tore, acht Assists). Insgesamt schossen die Schanzer ein Tor mehr (39) als die Veilchen (38). Zweitbester FCI-Knipser mit fünf Buden ist Winterneuzugang Caiuby, gefolgt von Gerber, Buchner, Hofmann und Moritz Hartmann, die allesamt drei Treffer beisteuerten. Letztgenannter ist mit 30 Einsätzen, neben Torhüter Kirchstein und Tobias Fink (beide 31), obendrein die Personifizierung des Ingolstädter Stammpersonals.
Bei den Veilchen schafften es mit 30 Einsätzen nur Martin Männel und Adli Lachheb die Dauerbrenner dieser Saison zu werden. Die Verfolger René Klingbeil, Tobias Kempe und Marc Hensel sind ihnen aber mit einem Spiel weniger knapp auf den Fersen. Auch hier soll der Letztgenannte eine extra Erwähnung finden. Mit neun Saisontoren und zwei Assists ist der Mittelfeldspieler führend in der internen Torjägerliste von Aue. Seine Offensivstärke hat aber auch andere Vereine auf den Plan gerufen. “Ich gehe fest davon aus, dass alles getan wird, um Marc hier in Aue zu halten. Dass man ihn und die anderen Leistungsträger davon überzeugen kann, dass wir beim FCE etwas aufbauen wollen”, sagte Trainer Rico Schmitt, der vom Vorstand momentan nur vier Neuzugänge genehmigt bekommen hat. “Wir haben im Verein eine komplizierte Situation, darauf habe ich mehrmals hingewiesen. Nun müssen wir sehen, dass wir das wirtschaftliche und das sportliche Konzept in Einklang bringen können”, blickt der Coach etwas misstrauisch auf die neue Saison.
Nun heißt es erstmal die restlichen drei Spieltage über die Bühne zu bringen. Wenn es geht erfolgreich, da nur eine der letzten fünf Partien (zwei Remis, zwei Niederlagen) gewonnen werden konnte. Zur Überraschung aller gelang den Veilchen zwar beim letzten Gastspiel in Aachen ein 5:1-Erfolg, einen ihrer höchsten Auswärtssiege in der Zweitligageschichte, doch sorgte man dadurch für unnötigen Druck mit Hoffnung auf die Relegation. Die Quittung gab es bei der 1:2-Heimniederlage gegen Energie Cottbus. Trotzdem gibt sich Rico Schmitt gegen Ingostadt selbstbewusst: “Wir sind von der Papierform her der Favorit und wollen gewinnen, auch wenn wir auf einen sehr starken Gegner treffen werden.” Aue konnte in dieser Saison keines der drei Duelle gegen die anderen Aufsteiger gewinnen (ein Remis, zwei Pleiten). Gegen den VfL Osnabrück gab es zwei Niederlagen, gegen den FCI im Hinspiel ein 1:1. Personell gibt es keine neuen Wasserstandsmeldungen. Tomasz Kos, Jörn Wemmer und Patrick Milchraum sind weiterhin verletzt. Alle anderen Akteure sind an Board, wodurch die Aufgabe, die stärkste Formation gegen Ingolstadt aufzustellen, für das Trainergespann nicht ganz einfach gemacht wird.
Schiedsrichter der Partie wird Sascha Thielert aus Bucholz in der Nordheide (Niedersachsen) sein. Der Kaufmann für Bürokommunikation trifft damit zum ersten Mal überhaupt auf die Lila-Weißen. In dieser Saison kam der 30-jährige bereits in acht Zweitligapartien zum Einsatz. Jedoch ging keine davon zu Gunsten der Gastmannschaft aus (je vier Heimsiege bzw. Remis). An den Seitenlinien assistieren ihm Arno Blos (Deizisau) und Sven Jablonski, (Bremen). Vierter Offizieller ist Markus Sinn aus Filderstadt.
Es ist schon beeindruckend, was der neue Cheftrainer seit seinem Dienstantritt im November 2010 erreicht hat. “Es ist jetzt meine Aufgabe, eine Mannschaft auf den Platz zu schicken, die nicht nur gute Leistungen bringt, sondern auch erfolgreich ist”, sagte Möhlmann bei seiner Vorstellung und hielt Wort. Mit vier Punkten nach dem 11. Spieltag auf Platz 17 abgeschlagen, fegte sein Team im ersten Auswärtsspiel unter seiner Regie den Aufstiegskandidaten VfL Bochum mit 4:1 vom Platz und kletterte mit weiteren Erfolgen so Schritt für Schritt aus der Abstiegszone. Auch haben die Neuzugänge in der Winterpause, darunter Innenverteidiger Biliskov und Offensivakteur Caiuby, den Schanzern offenbar sehr gut getan.
“Es hat sich vieles verändert. Der Trainer verfolgt eine andere Spielphilosophie. Wir haben das System etwas umgestellt mit zwei defensiven Mittelfeldspielern, dafür bin ich in den Sturm gerückt. Das war aber nur der Anfang. Wir haben sehr hart gearbeitet und uns in der Winterpause noch mal richtig verstärkt. Ich denke, dass man das anhand der Resultate jetzt auch sieht”, sagte kürzlich Ingolstadts Kapitän Stefan Leitl, der ebenfalls eine große Aktie an dieser Erfolgsserie hält: An 72 Prozent aller Tore, die unter Benno Möhlmann erzielt wurden, war der Toptorschütze des Vereins aus der zweitgrößten Stadt Oberbayerns direkt beteiligt (13 Tore, acht Assists). Insgesamt schossen die Schanzer ein Tor mehr (39) als die Veilchen (38). Zweitbester FCI-Knipser mit fünf Buden ist Winterneuzugang Caiuby, gefolgt von Gerber, Buchner, Hofmann und Moritz Hartmann, die allesamt drei Treffer beisteuerten. Letztgenannter ist mit 30 Einsätzen, neben Torhüter Kirchstein und Tobias Fink (beide 31), obendrein die Personifizierung des Ingolstädter Stammpersonals.
Bei den Veilchen schafften es mit 30 Einsätzen nur Martin Männel und Adli Lachheb die Dauerbrenner dieser Saison zu werden. Die Verfolger René Klingbeil, Tobias Kempe und Marc Hensel sind ihnen aber mit einem Spiel weniger knapp auf den Fersen. Auch hier soll der Letztgenannte eine extra Erwähnung finden. Mit neun Saisontoren und zwei Assists ist der Mittelfeldspieler führend in der internen Torjägerliste von Aue. Seine Offensivstärke hat aber auch andere Vereine auf den Plan gerufen. “Ich gehe fest davon aus, dass alles getan wird, um Marc hier in Aue zu halten. Dass man ihn und die anderen Leistungsträger davon überzeugen kann, dass wir beim FCE etwas aufbauen wollen”, sagte Trainer Rico Schmitt, der vom Vorstand momentan nur vier Neuzugänge genehmigt bekommen hat. “Wir haben im Verein eine komplizierte Situation, darauf habe ich mehrmals hingewiesen. Nun müssen wir sehen, dass wir das wirtschaftliche und das sportliche Konzept in Einklang bringen können”, blickt der Coach etwas misstrauisch auf die neue Saison.
Nun heißt es erstmal die restlichen drei Spieltage über die Bühne zu bringen. Wenn es geht erfolgreich, da nur eine der letzten fünf Partien (zwei Remis, zwei Niederlagen) gewonnen werden konnte. Zur Überraschung aller gelang den Veilchen zwar beim letzten Gastspiel in Aachen ein 5:1-Erfolg, einen ihrer höchsten Auswärtssiege in der Zweitligageschichte, doch sorgte man dadurch für unnötigen Druck mit Hoffnung auf die Relegation. Die Quittung gab es bei der 1:2-Heimniederlage gegen Energie Cottbus. Trotzdem gibt sich Rico Schmitt gegen Ingostadt selbstbewusst: “Wir sind von der Papierform her der Favorit und wollen gewinnen, auch wenn wir auf einen sehr starken Gegner treffen werden.” Aue konnte in dieser Saison keines der drei Duelle gegen die anderen Aufsteiger gewinnen (ein Remis, zwei Pleiten). Gegen den VfL Osnabrück gab es zwei Niederlagen, gegen den FCI im Hinspiel ein 1:1. Personell gibt es keine neuen Wasserstandsmeldungen. Tomasz Kos, Jörn Wemmer und Patrick Milchraum sind weiterhin verletzt. Alle anderen Akteure sind an Board, wodurch die Aufgabe, die stärkste Formation gegen Ingolstadt aufzustellen, für das Trainergespann nicht ganz einfach gemacht wird.
Schiedsrichter der Partie wird Sascha Thielert aus Bucholz in der Nordheide (Niedersachsen) sein. Der Kaufmann für Bürokommunikation trifft damit zum ersten Mal überhaupt auf die Lila-Weißen. In dieser Saison kam der 30-jährige bereits in acht Zweitligapartien zum Einsatz. Jedoch ging keine davon zu Gunsten der Gastmannschaft aus (je vier Heimsiege bzw. Remis). An den Seitenlinien assistieren ihm Arno Blos (Deizisau) und Sven Jablonski, (Bremen). Vierter Offizieller ist Markus Sinn aus Filderstadt.
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