
Zunächst wurde im ersten Schritt des Lizenzierungsverfahrens keinem Club
die Teilnahme an der neuen Spielzeit verweigert. Insgesamt 46 Vereine
und Kapitalgesellschaften aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga
hatten sich um eine der 36 Lizenzen im deutschen Profifußball beworben.
Die Veilchen haben sowohl für die 2. Bundesliga als auch für die 1.
Bundesliga die Lizenz für die Saison 2011/12 bekommen. Zwar erhielt
Erzgebirge Aue für die Zweitliga-Saison wirtschaftliche Auflagen und für
das Oberhaus müsste vor allem im medientechnischen Bereich nachgebessert
werden, doch sieht Geschäftsführer Michael Voigt dies bereits als
erledigt an: "Die Auflagen werden wir fristgemäß erfüllen. Unser Dank
gilt den FCE-Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung diese Lizenzanträge
untermauert haben. Ohne den von uns eingeleiteten Sparkurs wäre dieser
Lizenzbescheid mit Sicherheit anders ausgefallen." Vor allem durch den
unerwarteten Aufstieg in die 2. Bundesliga 2010 und die damit
verbundenen hohen Prämienzahlungen hatte der Club Verbindlichkeiten in
Höhe von 1,8 Millionen Euro angehäuft. Mit dem Verkauf des Stadionnamens
an die Sparkasse erhält der Verein aber pro Saison 500.000 Euro. Für die
kommende Zweitliga-Saison plant Aue mit einem Etat von 9,6 Millionen
Euro, im Falle eines Aufstieges würde sich dieser Betrag verdoppeln.
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