FC Erzgebirge Aue - Arminia Bielefeld 'Vorschau'
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Wohin wird die Reise für Arminia Bielefeld gehen?!? Mit gerade einmal
neun Zählern sind die Gäste praktisch schon abgestiegen und quasi
unterwegs auf Abschiedstour - letzter Halt Erzgebirgsstadion und wohl
auch der letzte Strohhalm für eine unwahrscheinliche Wende. Denn selbst
mit doppelt so vielen Punkten stünden die Ostwestfalen auf einem
direkten Abstiegsplatz. Gerade einmal zwei Saisonsiege (2:1 Osnabrück,
1:0 Ingolstadt) konnten die Anhänger des DSC in dieser Saison feiern -
Liganegativrekord.
Auch auswärts steht nur ein mageres 0:0-Unentschieden satten neun
Niederlagen gegenüber. Zudem stellt die Arminia den harmlosesten Angriff
(17 Tore) bei den meisten Gegentreffern (45) der Liga. Das seit dem 13.
Spieltag dauerhafte Schlusslicht blieb die letzten 13 Partien nie ohne
Gegentor - ligaweit die längste Serie ohne zu Null. Aus den letzten zehn
Spielen holte die Elf vom im November als Retter verantwortlichen
Trainer Ewald Lienen, der trotz Ebbe in der Vereinskasse zur Winterpause
mit sieben Neuverpflichtungen den Kader auf 30 Profis aufblähte, nur
zwei Punkte. Ob in der Heim-, Auswärts-, Hinrunden- und
Rückrundentabelle oder auch nach ersten 45 Minuten des Spiels steht der
DSC auf Rang 18. Einzig bei der Wertung des zweiten Spielabschnitts ist
man vor Ingolstadt sowie Karlsruhe platziert. Dies sah man auch im
letzten Spiel gegen den VfL Bochum, als Appiah in der 89. Minute nach
zweimaligen Rückstand den 2:2-Endstand herstellte. Aufgeben will in
Bielefeld niemand und genau gegen solch einen angeschlagenen Gegner, der
mit dem Mut der Verzweiflung alles versuchen wird, geht es am Sonntag.
"Wir werden Bielefeld sehr, sehr ernst nehmen und es wird kein leichter
Gang“, warnte Trainer Rico Schmitt und fügte hinzu: ”Es wurden viele
Spieler nach Bielefeld geholt, um den letzten Strohhalm des
Klassenerhaltes noch zu nutzen."
Für die heimstarken Veilchen (28 Zähler) dennoch keine allzu harte Nuss, aber sollte man nach dem relativ gesicherten Klassenerhalt mit 40 Punkten nicht leichtsinnig werden. Zumal es noch einigen Handlungsbedarf in Sachen Torabschluss gibt. Mit einem Torverhältnis von 25 zu 25, also Null, schoss Aue vorne genauso viele Buden, wie man sie hinten eingeschenkt bekam. Dabei gibt es in der 2. Bundesliga nur drei bessere Abwehrleistungen zu vermelden (18 Augsburg, 20 Duisburg, 21 Hertha). Passend dazu auch die Statistik, dass die Vielchen zehn Spiele mit nur einem Tor Unterschied gewannen. So war auch das Hinspiel geprägt vom Minimalismus des FC Erzgebirge. Thomas Paulus verwandelte damals einen von Enrico Kern herausgeholten Elfmeter zum 1:0-Endstand. In den beiden anderen Zweitliga-Begegnungen von Aue und Bielefeld sorgte jeweils ein 1:1 für eine Punkteteilung. "Wir sind die Minimalisten der Liga. Aber das kann auch die Qualität einer Mannschaft sein", betont der Fußballlehrer. Dass das kleine Aue nach zwei Drittel der Saison den Klassenerhalt geschafft hat, "ist eine Sensation und weiterer Meilenstein auf unserer Jagd nach Rekorden". Ein neuer Rekord könnte nun das Erreichen der 52-Punkte-Marke werden. Damit würde sich die Elf von Rico Schmitt mit dem punktemäßig besten Abschneiden von Erzgebirge Aue in der insgesamt sechsten Zweitliga-Saison rühmen.
Schiedsrichter der Partie wird der Polizeibeamte Patrick Ittrich aus Hamburg sein. Sein erstes Spiel mit Auer Beteiligung war verbunden mit der höchsten Auswärtsniederlage der Drittligasaison 2009/10. Damals verloren die Veilchen am 19. Dezember 2009 in Ingolstadt mit 1:5. Beim zweiten Aufeinandertreffen im Oktober 2010 siegten die Veilchen am 7. Spieltag der aktuellen Saison gegen den FC Augsburg mit 3:2. An den Seiten wird der 32-Jährige assistiert von Tim Skorczyk und Stefan Trautmann sowie vom vierten Offiziellen Eduard Beitinger. Bisher sind gut 6.500 Tickets über die Ladentheke gegangen.
Für die heimstarken Veilchen (28 Zähler) dennoch keine allzu harte Nuss, aber sollte man nach dem relativ gesicherten Klassenerhalt mit 40 Punkten nicht leichtsinnig werden. Zumal es noch einigen Handlungsbedarf in Sachen Torabschluss gibt. Mit einem Torverhältnis von 25 zu 25, also Null, schoss Aue vorne genauso viele Buden, wie man sie hinten eingeschenkt bekam. Dabei gibt es in der 2. Bundesliga nur drei bessere Abwehrleistungen zu vermelden (18 Augsburg, 20 Duisburg, 21 Hertha). Passend dazu auch die Statistik, dass die Vielchen zehn Spiele mit nur einem Tor Unterschied gewannen. So war auch das Hinspiel geprägt vom Minimalismus des FC Erzgebirge. Thomas Paulus verwandelte damals einen von Enrico Kern herausgeholten Elfmeter zum 1:0-Endstand. In den beiden anderen Zweitliga-Begegnungen von Aue und Bielefeld sorgte jeweils ein 1:1 für eine Punkteteilung. "Wir sind die Minimalisten der Liga. Aber das kann auch die Qualität einer Mannschaft sein", betont der Fußballlehrer. Dass das kleine Aue nach zwei Drittel der Saison den Klassenerhalt geschafft hat, "ist eine Sensation und weiterer Meilenstein auf unserer Jagd nach Rekorden". Ein neuer Rekord könnte nun das Erreichen der 52-Punkte-Marke werden. Damit würde sich die Elf von Rico Schmitt mit dem punktemäßig besten Abschneiden von Erzgebirge Aue in der insgesamt sechsten Zweitliga-Saison rühmen.
Schiedsrichter der Partie wird der Polizeibeamte Patrick Ittrich aus Hamburg sein. Sein erstes Spiel mit Auer Beteiligung war verbunden mit der höchsten Auswärtsniederlage der Drittligasaison 2009/10. Damals verloren die Veilchen am 19. Dezember 2009 in Ingolstadt mit 1:5. Beim zweiten Aufeinandertreffen im Oktober 2010 siegten die Veilchen am 7. Spieltag der aktuellen Saison gegen den FC Augsburg mit 3:2. An den Seiten wird der 32-Jährige assistiert von Tim Skorczyk und Stefan Trautmann sowie vom vierten Offiziellen Eduard Beitinger. Bisher sind gut 6.500 Tickets über die Ladentheke gegangen.
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