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FSV Frankfurt - FC Erzgebirge Aue 'Zu spät aufgewacht'

Vier Siege und sechs Niederlagen stehen nach zehn Saisonspielen für den FC Erzgebirge zu Buche. Die nunmehr seit vier Auswärtsspielen anhaltende Flaute (0S-0U-4N) konnte demzufolge beim FSV Frankfurt auch nicht gestoppt werden. Eine desolate erste Halbzeit brachte die Veilchen schon früh ins Hintertreffen und mussten sich letzten Endes vor mageren 3.455 Zuschauern im Frankfurter Volksbank Stadion mit 1:3 gegen die Möhlmann-Elf geschlagen geben. Die unveränderte Siegermannschaft aus dem letzten Heimspiel machte (fast) alles falsch, was falsch zu machen ging. Nachdem in der zweiten Minute Guido Kocer sich für den Torschuss statt dem Zuspiel auf den besser postierten Jakub Sylvestr entschied, nahm das Unheil auf der Gegenseite seinen Lauf. Ein Eckball wurde von FSV-Spieler Oumari auf den langen Pfosten geköpft, dort stand Fabian Müller eigentlich zur Absicherung bereit, doch flutschte die Kugel genau zwischen Pfosten und Müller ins Tor (5.) Danach setzten die Frankfurter die überrumpelten Auer mehr und mehr unter Druck, mit fatalen Folgen: Görlitz bediente Kapllani, der mit einem Rechtsschuss erhöhte (15.). Der 31-Jährige war eine Viertelstunde später erneut zur Stelle und grätschte eine Vorlage von Epstein zum 3:0 ins Tor. Das Götz-Team hatte die schnell umschaltenden Spieler des FSV überhaupt nicht im Griff.
Erst kurz vor der Pause hofften die 400 mitgereisten Auer Schlachtenbummler auf eine mögliche Wende, als der Ball endlich im richtigen Netz zappelte. Dass Schiedsrichter Thorsten Schriever den Treffer wegen vermeintlichen Foulspiels des Schützen Michael Fink aberkannte, passte aber ins Gesamtbild der ersten 45 Minuten. “Was wir in der ersten Halbzeit gemacht haben, war unglaublich. Wir schießen uns jedes Mal selbst ab. In der zweiten Hälfte haben wir gezeigt, was wir leisten können”, resümierte Falko Götz, der Ronny König und Zlatko Janjic für Jakub Sylvestr und Mike Könnecke ins Rennen schickte. Fortan stürmte der FCE häufiger in den gegnerischen Strafraum, hatte aber dennoch nicht die hundertprozentigen Chancen auf dem Fuß. Janjic´s Kopfball (56.) knapp über die Latte war hierbei die Ausnahme. Zu oft verhinderte ein Abwehrbein oder FSV-Keeper Klandt den wichtigen Einschlag zur Aufholjagd. Als dann Ronny König mit dem Mut der Verzweiflung einen linken Hammer auspackte und die Kugel ins linke Eck knallte, waren bereits 74 Minuten gespielt. Zwar rannten und kämpften die Lila-Weißen unentwegt weiter, doch die hergeschenkte 1. Halbzeit ward eben nicht wiedergutzumachen.

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