FSV Frankfurt - FC Erzgebirge Aue 'Zu spät aufgewacht'
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Erst kurz vor der Pause hofften die 400 mitgereisten Auer Schlachtenbummler auf eine mögliche Wende, als der Ball endlich im richtigen Netz zappelte. Dass Schiedsrichter Thorsten Schriever den Treffer wegen vermeintlichen Foulspiels des Schützen Michael Fink aberkannte, passte aber ins Gesamtbild der ersten 45 Minuten. “Was wir in der ersten Halbzeit gemacht haben, war unglaublich. Wir schießen uns jedes Mal selbst ab. In der zweiten Hälfte haben wir gezeigt, was wir leisten können”, resümierte Falko Götz, der Ronny König und Zlatko Janjic für Jakub Sylvestr und Mike Könnecke ins Rennen schickte. Fortan stürmte der FCE häufiger in den gegnerischen Strafraum, hatte aber dennoch nicht die hundertprozentigen Chancen auf dem Fuß. Janjic´s Kopfball (56.) knapp über die Latte war hierbei die Ausnahme. Zu oft verhinderte ein Abwehrbein oder FSV-Keeper Klandt den wichtigen Einschlag zur Aufholjagd. Als dann Ronny König mit dem Mut der Verzweiflung einen linken Hammer auspackte und die Kugel ins linke Eck knallte, waren bereits 74 Minuten gespielt. Zwar rannten und kämpften die Lila-Weißen unentwegt weiter, doch die hergeschenkte 1. Halbzeit ward eben nicht wiedergutzumachen.
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