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FC Erzgebirge Aue - SpVgg Greuther Fürth 'Wie weit sind wir gesunken?'

Beschämend sind nicht nur die individuellen Fehler, die groben Schwächen in der Hintermannschaft oder das Ergebnis selbst - nein, insbesondere die Pfiffe bei jedem seiner Ballkontakte von Keeper Sascha Kirschstein weisen auf alarmierende Zustände in Aue hin. Einen Feuerwehrmann scheint es jedoch nicht zu geben und man taumelt dem Abstieg unbeirrt weiter entgegen. 8750 Zuschauern erlebten einen Fußball-Nachmittag, den niemand so schnell vergessen wird, aber am besten tun sollte. Erst nach dem 0:3-Rückstand erwachten die Lila-Weißen aus ihrem Tiefschlaf und waren ein ebenbürtiger Gegner. Nichtsdestotrotz machte die gesamte Defensive der Veilchen den Weg frei für den 4-Tore-Mann Füllkrug, der sein Team mit einem Hattrick (5./8./17. Minute) in Führung brachte sowie den letzten Treffer des Spiels (86.) zum 2:6 aus Auer Sicht einlochte. Im Nachhinein untermauerte das Spruchband “Das Gebirge ausser Rand und Band” die durchweg 90 chaotischen Minuten, in der nach einer Viertelstunde bereits alles entschieden zu scheinen schien. Ein fataler Rückpass von Kevin Pezzoni, ein Danebengreifen von Sascha Kirschstein und ein schnell ausgeführter Freistoß sorgten kurzerhand für Ernüchterung. 14 Gegentreffer in der ersten halben Stunde sind einfach nicht aufzuholen. Zwar konnte Jakub Sylvestr (25.) und Dominic Rau (47.) jeweils per Kopf auf 2:3 verkürzen, doch der kleine Funke der Hoffnung wurde 53 Sekunden später wieder gelöscht, als Dominic Rau auf der Gegenseite ins eigene Tor traf. Ein umstrittener Foulelfmeter, verwandelt durch Stieber (55.), und Füllkrugs vierter Treffer rundeten die ganze Misere ab. Freilich ließen sich die Hausherren trotz der vielen Rückschläge nicht hängen und zogen am Ende mit 12:12 Torschüssen gleich. Allerdings schlug die Hälfte der Fürther Möglichkeiten bedingt durch gewisse Schludrigkeiten der Götz-Elf eben im Tor der Veilchen ein. “Wer im Derby nicht bereit ist, alles zu geben, soll sich gleich beim Trainer abmelden”, fand Guido Kocer deutliche Worte in Bezug auf das bevorstehende Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden.

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