Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 'Charakterstärke zahlt sich aus'
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Überdies rückte noch eine weitere Person in den Mittelpunkt: Schiedsrichter Daniel Siebert, welcher nach 25 Minuten Dorian Diring mit der Ampelkarte vom Platz stellte und acht weitere Gelbe in einem keineswegs überhart geführten Match nahezu wahllos vergab. Die dezimierten Veilchen ließen sich von einigen zweifelhaften Kartenentscheidungen nicht unterkriegen, rackerten bis zur Erschöpfung und mussten in der 71. Minute aber trotzdem den Rückstand hinnehmen. Ein Sonntagsschuss von Schulz schlug aus 25 Metern unhaltbar für Martin Männel im langen Eck ein. Die Enttäuschung beim Auer Anhang hielt sich im Spiel der Spiele nur kurz, da sich ihre Mannen nicht aufgaben und nun alles riskierten. Und während Poté (86./89.) in aussichtsreicher Position zweimal Nerven zeigte, entpuppte sich Abwehrspieler René Klingbeil als eiskalter Torjäger. Es lief die erste Minute der Nachspielzeit. Einen weiten Ball schlug Thomas Paulus seitlings in den Fünfmeterraum, wo Mravac mit einem Stockfehler unfreiwillig für Aues Kapitän auflegte und dieser die Kugel aus sieben Meter ins Tor hämmerte. Und dann ward es plötzlich ruhig, ganz ruhig. Was man vom prallgefüllten und etwas vernebelten Gästeblock allerdings nicht sagen kann - Freude pur, wohin man schaute.
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