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FC Erzgebirge Aue - FC Hansa Rostock 'Nichts für Fußball-Ästheten'

Im erstmaligen Drittligaduell zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem FC Hansa Rostock sollten vor 10.850 Zuschauern einfach keine Tore fallen. Durch die Punkteteilung bleibt Aue wenigstens in dieser Saison zu Hause weiter ungeschlagen sowie ohne Gegentor. Wie zu erwarten versuchten die Veilchen gleich das Spiel an sich zu reißen. Doch gegen die disziplinierten Gäste aus Rostock sprang außer viel Ballbesitz nichts Hochkarätiges heraus. Mal mit langen Bällen, mal über die Außen oder selbst bei Eckbällen zogen die Auer im wahrsten Sinne des Wortes immer den Kürzeren. Die weiterhin passive Hansakogge investierte fürs Offensivspiel kaum etwas, verzeichnete nach einer knappen halben Stunde trotzdem die erste Großchance im Spiel: Hansas Kapitän Jänicke spielte nach einem Konter mehrere FCE-Verteidiger aus und stand plötzlich frei vor dem Tor. Doch Aues Keeper Martin Männel bewahrte mit einer starken Fußabwehr den Rückstand seiner weiterhin etwas kopflos anrennenden Elf. Sieben Minuten später dann die erste Chance für Lila-Weiß: Mario Kvesic schoss aber überhastet vorebi (36.), sein Gegenspieler war bereits weggerutscht.
Mit dem Seitenwechsel erhöhten die Veilchen nochmals den Druck. Jedoch erst mit der Einwechslung von Simon Handle für den angeschlagenen Nicky Adler wurden mehr Tormöglichkeiten kreiert und brachten die nun mit einer härteren Gangart agierenden Hanseaten ins Wanken: Der frische Akteur prüfte mit einem Schrägschuss (63.) Schuhen im Hansa-Tor, auch Simon Skarlatidis probierte es neun Minuten später mit Gewalt - wieder gehalten. Der Schlussmann wuchs über sich hinaus und vereitelte auch noch einen Schuss (77.) sowie einen Kopfball (83.) von Max Wegner aus kurzer Distanz leider sensationell. Ohne Nachspielzeit pfiff der Unparteiische die torlose Punkteteilung ab. Damit ging Christian Tifferts Drei-Minuten-Debüt im lilafarbenen Dress fast schon unter.

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