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VfL Osnabrück - FC Erzgebirge Aue 'Torloses Spitzenspiel'

Zum fünften Mal hintereinander schickte Pavel Dotchev dieselbe Elf aufs Grün und erkämpfte sich beim neuen Tabellennachbarn VfL Osnabrück wie im Hinspiel ein torloses Unentschieden. Insgesamt gesehen wurde der Punktgewinn aber dankenswert mit ins Erzgebirge genommen. Vom Anpfiff weg drückten nämlich die Hausherren aufs Tempo und zwangen die Auer Defensive zu ungewohnt hoher Auslastung. In der 15. Minute rettete zudem der Pfosten für die Veilchen, als Syhre aus 14 Metern seinen Versuch aufs Tor jagte. So gab es viel Arbeit für die Hintermannschaft und kaum Entlastung nach vorne. Erst zum Ende der 1. Halbzeit befreiten sich die Auer aus dem Pressing und kamen vermehrt vor das Tor des VfL. Allerdings schloss Christian Tiffert mit seinem Schuss über den Kasten zu hektisch ab und Calogero Rizzuto (32.) verzog nur knapp, was auch Mario Kvesic (34.) nach schöner Einzelleistung passierte. Die letzte Aktion vor der Pause gehörte den “falschen” Lila-Weißen, doch Keeper Martin Männel parierte den verdeckten Schuss von Hohnstedt großartig.
Gleich mit dem Wiederanpfiff hätte Simon Skarlatidis die Führung machen müssen, knallte die Kugel aber aus fünf Metern übers Gebälk. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit hohem Unterhaltungswert. Die 8.444 Zuschauer an der ‘Bremer Brücke’ kamen auf ihre Kosten, nur die Tore beziehungsweise das Salz in der Suppe fehlten in einer intensiv geführten und temporeichen Partie. Gelegenheiten dazu hatten auf Seiten des weiterhin spielbestimmenden Gastgebers Alvarez (55.) und Groß (56.), bei Aue tauchen Mario Kvesics Versuch (61.), der noch abgefälscht wurde, sowie Philipp Rieses Schuss aus 16 Metern (71.) in dieser Statistik auf. Der offene Schlagabtausch blieb bis zum Schlussakkord erhalten, einen Gewinner bzw. Verlierer sollte es aber nicht mehr geben. Dieses Szenario wird am Dienstag im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FC Heidenheim allerdings nicht eintreten. Da zählt nur Hopp oder Top.

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