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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Heidenheim 'Endstation Achtelfinale'

Die Sensation ist ausgeblieben. Als letzter verbliebener Drittligist mussten sich die Veilchen gestern Abend im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den 1. FC Heidenheim mit 0:2 geschlagen geben. Die 8.250 Zuschauer auf der Baustelle Erzgebirgsstadion erlebten zwar ein intensiv geführtes Match, doch gewisse Nervositäten der Dotchev-Elf konnten damit nicht retuschiert werden. Die geforderte Breite Brust wurde mit frühzeitigem Pressing der Gäste aus Schwaben sofort unterbunden. Das führte zu ungewohnten Fehlern in der Hintermannschaft: Adam Susacs Rückgabe verhungerte unterwegs, sodass Grimaldi dazwischen sprintete. Der zurückgeeilte Calogero Rizutto konnte gerade noch klären (4.). Gut zwanzig Minuten brauchten die Veilchen, um sich mit einer angepassten Zweikampfhärte darauf einzustellen und kamen auf der Gegenseite zur ersten Möglichkeit, als Innenverteidiger Steve Breitkreuz (22.) den Ball in aussichtsreicher Position über das Tor jagte. Danach gab es viel Mittelfeldgeplänkel, weil dem Zweitligisten ebenso offensiv nichts mehr einfiel.
Dies sollte sich im zweiten Abschnitt ändern. “Wir haben uns nach der Pause zweimal dumm angestellt. Das ist der Unterschied zwischen 2. und 3. Liga. Sie nutzen ihre Chancen eiskalt”, sagte Aues Stürmer Nicky Adler und verwies auf die beiden Gegentreffer in Minute 48 und 54: Zunächst zirkelte der eingewechselte Schnatterer eine Ecke in die Mitte, wo der Ex-Auer Arne Feick zur Führung einköpfte, danach knallte der Vorbereiter selbst die Kugel aus 14 Metern volley ins rechte Toreck. Zwischendrin hatte der FCE sogar die Ausgleichschance: Eine Ecke von Sebastian Hertner nahm Simon Skarlatidis (51.) artistisch volley. Seine Direktabnahme konnte Heidenheims-Keeper Müller jedoch stark parieren. “Macht Skarlatidis das 1:1, wäre das Spiel offen geblieben”, haderte Pavel Dotchev mit der Szene. In der Schlussphase habe seine Elf dann “die Linie verloren” und nach der Beorderung von Innenverteidiger Steve Breitkreuz in die Spitze zumeist lange Bälle gespielt. Aber auch Nicky Adler (55.), Max Wegner (60.) und Christian Tieffert (69.) vergaben ihre Chancen, was schlussendlich nach zwei 1:0-Siegen im heimischen Stadion gegen Greuther Fürth und gegen Eintracht Frankfurt das Pokal-Aus für Aue bedeutet.

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