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Karlsruher SC - FC Erzgebirge Aue 'War definitiv mehr drin'

Diese müde und chancenarme Partie zum Ende der englischen Woche hatte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt. Nichtsdestotrotz gingen die zuvor in dieser Saison ohne Dreier bedachten Karlsruher mit 2:0 als Gewinner vom Platz, profitierten dabei von individuellen Fehlern in der Auer Hintermannschaft. Der eingewechselte Hoffer (76.) verwertete das Zuspiel von Stoppelkamp zum 1:0 (76.), beim zweiten Treffer tauschten die beiden ihre Rollen des Vorbereiters sowie Schützen (87.). Zunächst bekamen die 10.919 zahlenden Zuschauer im Wildparkstadion gleich gute Einschussmöglichkeiten für ihr jeweiliges Team zu sehen. Der Karlsruher Mavrias knallte die Kugel in der 1. Spielminute aus 15 Metern knapp links daneben, auf der Gegenseite versuchte es Fabian Kalig, einer von vier Neuen in der Auer Startelf, mit einem wuchtigen Distanzschuss (5.) und der Ex-Badener Pascal Köpke (10.) scheiterte freistehend am KSC-Schlussmann Vollath. Es sollten die einzig nennenswerten Aktionen bis zur Pause bleiben, da die Begegnung rasch an Tempo verlor, auch weil beide Mannschaften im Spielaufbau zu ungenau und unkonzentriert agierten.
Im zweiten Durchgang spielte der FCE weiterhin taktisch sehr diszipliniert, machte die Räume eng und störte damit empfindlich den Spielaufbau der Karlsruher, allerdings ohne sich selbst klare Torchancen zu erarbeiten. Es fehlte durchweg die Präzision. Nach den zwei Versuchen von Mario Kvesic (53. / 56.) wurde das Niveau dann immer abstruser. Und mittenrein in diese Tristesse spielte Stoppelkamp dann leider den perfekten Pass genau zwischen die beiden Auer Verteidiger Steve Breitkreuz und Sebastian Hertner. Hoffer blieb cool und verwandelte sicher, ließ Nachwuchsmann Robert Jendrusch in seinem Zweitliga-Startelf-Debüt keine Chance. Frische Offensivkräfte sollten eigentlich den Ausgleich bringen, doch stattdessen mussten die rund 530 mitgereisten Schlachtenbummler auch noch das 0:2 ertragen: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung setzte sich Hoffer im Kopfballduell gegen Julian Riedel durch, und dann laufen Hoffer und Stoppelkamp gemeinsam aufs Tor von Robert Jendrusch zu, der gegen den Schuss aus 15 Metern von Stoppelkamp machtlos war. Das Ding war durch und so gehen die Veilchen zwar mit den von Pavel Dotchev anvisierten vier Punkten aus der englischen Woche, aber im Badischen war definitiv mehr drin.

Spielbericht


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