Karlsruher SC - FC Erzgebirge Aue 'War definitiv mehr drin'
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Im zweiten Durchgang spielte der FCE weiterhin taktisch sehr diszipliniert, machte die Räume eng und störte damit empfindlich den Spielaufbau der Karlsruher, allerdings ohne sich selbst klare Torchancen zu erarbeiten. Es fehlte durchweg die Präzision. Nach den zwei Versuchen von Mario Kvesic (53. / 56.) wurde das Niveau dann immer abstruser. Und mittenrein in diese Tristesse spielte Stoppelkamp dann leider den perfekten Pass genau zwischen die beiden Auer Verteidiger Steve Breitkreuz und Sebastian Hertner. Hoffer blieb cool und verwandelte sicher, ließ Nachwuchsmann Robert Jendrusch in seinem Zweitliga-Startelf-Debüt keine Chance. Frische Offensivkräfte sollten eigentlich den Ausgleich bringen, doch stattdessen mussten die rund 530 mitgereisten Schlachtenbummler auch noch das 0:2 ertragen: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung setzte sich Hoffer im Kopfballduell gegen Julian Riedel durch, und dann laufen Hoffer und Stoppelkamp gemeinsam aufs Tor von Robert Jendrusch zu, der gegen den Schuss aus 15 Metern von Stoppelkamp machtlos war. Das Ding war durch und so gehen die Veilchen zwar mit den von Pavel Dotchev anvisierten vier Punkten aus der englischen Woche, aber im Badischen war definitiv mehr drin.
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