FC Hansa Rostock: Benjamin Uphoff - Dario Gebuhr, Franz Pfanne, Damian Roßbach - Jan Mejdr, Benno Dietze, Marco Schuster, Felix Ruschke - Adrien Lebeau, Nils Fröling, Ryan Naderi; Trainer: Daniel Brinkmann
Eingewechselt: 61. Christian Kinsombi für Nils Fröling, 61. Klaus Suso für Benno Dietze, 79. Tim Krohn für Adrien Lebeau, 90. Kevin Schumacher für Damian Roßbach, 90. Fiete Bock für Felix Ruschke
Kader: Philipp Klewin, Cedric Harenbrock, Antonio Jonjic
Tore: 1:0 Adrien Lebeau (Rechtsschuß, 3. / Jan Mejdr); 2:0 Ryan Naderi (Rechtsschuß, 15. / Benjamin Uphoff); 2:1 Marcel Bär (Rechtsschuß, 17. / Mika Clausen); 3:1 Nils Fröling (Rechtsschuß, 36. / Adrien Lebeau); 4:1 Christian Kinsombi (Foulelfmeter, 86.)
Schiedsrichter: Christian Ballweg (Zwingenberg) Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe),
Maximilian Lotz (Marburg) Vierter Offizieller: Kevin Behrens (Hasede)
Spielbericht: 4:1 für Rostock! Lebeau und Fröling drehen gegen Aue auf - Veilchen sorgen sich um Bär
Hansa Rostock hat sich am Mittwochabend im Ost-Duell mit Erzgebirge Aue durchgesetzt. Beim 4:1 brillierten Lebeau und Fröling, während sich die Veilchen um Torjäger Bär sorgen. Rostocks Trainer Daniel Brinkmann und Aues Coach Jens Härtel teilten das gleiche Schicksal, beide mussten auf zwei gesperrte Spieler verzichten. Bei der Kogge fehlten Haugen und Gürleyen, bei den Veilchen die beiden Innenverteidiger Barylla und Nkansah. Brinkmann brachte nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Ingolstadt Roßbach und Gebuhr, auch Fröling war wieder dabei. Härtel setzte im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Viktoria Köln dafür auf Majetschak und Vukancic.
Dass Aues Defensive neu formiert und dadurch nicht eingespielt war, konnte die Kogge früh ausnutzen. Bereits nach drei Minuten zappelte der Ball nach einem feinen Spielzug im Netz, Lebeau war der Torschütze (3.). Die Gäste meldeten sich in der Folge durch Schmid und Majetschak vorne an, doch ins Schwitzen kam Uphoff dabei nicht (7.). Rostock war am Mittwochabend einfach wacher, frischer und technisch besser. Männel konnte einen Schlenzer von Lebeau noch parieren, doch wenig später nutzte Naderi eine Unachtsamkeit in Aues Defensive zum 2:0 - Vorlagengeber war Keeper Uphoff (15.). Aue drohte die Partie früh zu entgleiten, hatte aber die passende Antwort durch Bär parat (17.). Sicherheit gab der Anschlusstreffer Aue aber nicht. Lebeau ließ das 3:1 frei vor Männel noch liegen (33.), steckte dann aber fein durch zu Fröling, der dem Veilchen-Keeper im Eins-gegen-eins keine Chance ließ (36.). Es wurde noch bitterer für Aue, denn Torschütze Bär ging nach einem schnellen Schritt mit Schmerzen zu Boden und konnte mit Verdacht auf Achillessehnenriss nicht weiterspielen (40.).
Im zweiten Durchgang flachten das Niveau sowie das Tempo der Partie stark ab. Aue hatte zwar nun mehr Ballbesitz, weil Rostock hinten aber gut stand, war lange Zeit nichts vor beiden Toren los. Erst nach 71 Minuten wurde es erstmals wieder gefährlich, als Joker Kinsombi nur den Innenpfosten traf und damit die Entscheidung verpasste. Während Aue sich im Spiel nach vorne weiterhin mühte, bekam Kinsombi erneut die Chance, auf 4:1 zu stellen - diesmal aber vom Punkt. Fabisch hatte Mejdr im Strafraum klar gefoult, Kinsombi trat an und verwandelte sicher. Damit war Aue spätestens geschlagen, Rostock feierte einen klaren Heimsieg und den dritten Dreier in Folge. Aue empfängt als nächstes am Sonntag (16.30 Uhr) Waldhof Mannheim im Erzgebirgsstadion. Rostock beschließt im Anschluss den 29. Spieltag mit der Partie bei Alemannia Aachen (19.30 Uhr). (kicker)