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3. Liga 2024/25

Spielbericht

35. Spieltag - Samstag, 26.04.2025 - 16:30

SC Verl - FC Erzgebirge Aue 5:1 (4:0)

SC Verl: Philipp Schulze - Patrick Kammerbauer, Tim Köhler, Daniel Mikic, Niko Kijewski - Marcel Benger, Tom Baack, Timur Gayret, Berkan Taz, Dominik Steczyk - Lars Lokotsch; Trainer: Alexander Ende

Eingewechselt: 61. Yari Otto für Lars Lokotsch, 61. Jonas Arweiler für Marcel Benger, 72. Michel Stöcker für Niko Kijewski, 72. Oualid Mhamdi für Patrick Kammerbauer, 80. Konstantin Gerhardt für Timur Gayret

Kader: Fabian Pekruhl, Lukas Demming, Tobias Knost, Chilohem Onuoha

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - Anthony Barylla, Steffen Nkansah, Erik Majetschak, Linus Rosenlöcher - Ali Loune, Mirnes Pepic, Omar Sijaric, Mika Clausen, Marvin Stefaniak - Borys Tashchy; Trainer: Jens Härtel

Eingewechselt: 46. Tim Hoffmann für Ali Loune, 46. Pascal Fallmann für Borys Tashchy, 46. Sean Seitz für Omar Sijaric, 77. Paul Seidel für Erik Majetschak, 77. William Kallenbach für Mika Clausen

Kader: Tim Kips, Niko Vukancic, Lukas Schimkus

Tore: 1:0 Lars Lokotsch (Rechtsschuß, 15. / Dominik Steczyk); 2:0 Berkan Taz (Rechtsschuß, 30.); 3:0 Dominik Steczyk (Rechtsschuß, 38. / Tom Baack); 4:0 Berkan Taz (Rechtsschuß, 40. / Timur Gayret); 4:1 Marvin Stefaniak (Linksschuß, 70. / Erik Majetschak); 5:1 Anthony Barylla (Eigentor, Rechtsschuß, 71. / Niko Kijewski)

Schiedsrichter: Yannick Rupert (Dortmund)
Assistenten: Cengiz Kabalakli (Gelsenkirchen), Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen (Hamburg)
Vierter Offizieller: Lennart Kernchen (Hannover)

Zuschauer: 2484 in der Sportclub Arena

Gelbe Karte: - / Anthony Barylla (7.), Linus Rosenlöcher (4.), Sean Seitz (3.)

Vergebener Elfmeter: Philipp Schulze (Foulelfmeter, 86., gehalten von Sean Seitz) / -

 
1 Männel
24 Nkansah   13 Majetschak
      23 Barylla   29 Rosenlöcher      
     
30 Loune   10 Pepic
8 Clausen        34 Stefaniak           11 Sijaric
     
14 Tashchy
     
     
 

News - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Verl wie im Rausch: Aue zerfällt schon in Hälfte eins
Völlig chancenlos ging Erzgebirge Aue mit 5:1 beim SC Verl unter. Schon nach 45 Minuten stand es 4:0 für die Ostwestfalen. Verl-Coach Alexander Ende tauschte nach dem 1:1 gegen den VfB Stuttgart II doppelt: Der gelb-rot-gesperrte Stark wurde durch Benger ersetzte, außer kehrte Baack für Otto (Bank) in die Startelf zurück. Aues Trainer Jens Härtel wechselte nach dem 2:1 gegen Dortmunds U 23 auf nur einer Position: Stefaniak ersetzte den gelbgesperrten Fabisch.
Die ersten 15 Minuten ließen ein Spiel auf Augenhöhe vermuten: Zwar hatte der Sportclub etwas mehr vom Ball, doch Aue hielt gut dagegen und hatte eher Pech, dass der erste Verler Angriff direkt zum 1:0 führte: Lokotsch grätschte einen Schuss-Pass von Steczyk am zweiten Pfosten aus spitzem Winkel ins Netz (15.). Steczyk (18., 26.) verpasste im Anschluss gegen plötzlich sehr passive Gäste aus dem Erzgebirge das 2:0. Das erledigte dann Taz nach einer halben Stunde: Rosenlöcher klärte ungenügend, Taz bedankte sich und versenkte die Kugel aus 15 Metern im linken Eck (30.). Fünf Minuten später verpasste erneut Steczyk den ersten eigenen Treffer gegen Männel, kurz darauf belohnte sich der Außenspieler dann: Mit einer tollen Körpertäuschung ließ der Pole zwei Gegenspieler aussteigen und drosch das Leder unnachahmlich in den linken Winkel (38.). Was war los mit Aue? Die Veilchen fielen völlig auseinander, Männel musste direkt im Anschluss sogar zum vierten Mal hinter sich greifen: Taz wurde zu viel Platz gelassen, der Zehner bedankte sich mit einem platzierten Schuss ins linke Eck: Der 4:0-Pausenstand. Eine rabenschwarze Hälfte für die Gäste, die keinen einzigen Torschuss abgaben.
So ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter. Härtel brachte zwar Hoffmann, Seitz und Fallmann für Sijaric, Taschchy sowie Loune, an den Kräfteverhältnissen änderte das aber nichts. Vielmehr war es Taz, der für Verl am 5:0 und persönlich am Dreierpack kratzte (50., 60., 64.). Als Stefaniak dann in Minute 70. den Ehrentreffer mit einem wuchtigen Abschluss ins rechte obere Eck erzielte, antwortete Verl prompt: Eine Kijewski-Hereingabe bugsierte Barylla unfreiwillig ins eigene Tor - eine symptomatische Szene für den Auer Nachmittag (71.). Genauso die 86. Minute, als Schulze einen Elfmeter von Seitz parierte und so den nächsten Ehrentreffer verhinderte. So bliebt es letztlich beim deutlichen 5:1. Trotz des Ausrufezeichens geht für die Ostwestfalen in Sachen Aufstieg wohl nicht mehr viel: Der Relegationsrang ist noch sechs Zähler entfernt, der SC springt durch den Sieg "nur" auf den 7. Platz. Auf der anderen Seite muss sich Aue dafür nicht allzu viele Gedanken machen: Die Abstiegszone ist Stand jetzt noch sieben Zähler entfernt. Als Nächstes ist Verl am Samstag in einer Woche gefordert, wenn es um 14 Uhr gegen den 1. FC Saarbrücken geht. Aues nächste Begegnung folgt dann einen Tag später - die Veilchen empfangen um 16.30 Uhr den FC Ingolstadt. (kicker)
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