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3. Liga 2025/26

Spielbericht

2. Spieltag - Samstag, 09.08.2025 - 14:00

SSV Ulm - FC Erzgebirge Aue 1:0 (1:0)

SSV Ulm: Christian Ortag - Jan Boller, Marcel Seegert, Lukas Mazagg - Max Scholze, Max Brandt, Dennis Dressel, Niklas Kölle - Dennis Chessa, Lucas Röser, André Becker; Trainer: Robert Lechleiter

Eingewechselt: 60. Aleksandar Kahvic für Lucas Röser, 78. Sadin Crnovrsanin für Marcel Seegert, 78. Ben Westermeier für Dennis Chessa, 78. Paul-Philipp Besong für André Becker, 89. Marcel Wenig für Max Brandt

Kader: Max Schmitt, Niklas Castelle, Elias Löder, Jonathan Meier

FC Erzgebirge Aue: Max Uhlig - Anthony Barylla, Ryan Malone, Tristan Zobel - Pascal Fallmann, Jonah Fabisch, Eric Uhlmann, Moritz Seiffert - Jannic Ehlers, Marvin Stefaniak, Julian Günther-Schmidt; Trainer: Jens Härtel

Eingewechselt: 26. Louis Lord für Max Uhlig, 46. Mika Clausen für Pascal Fallmann, 46. Erik Weinhauer für Jannic Ehlers, 84. Erik Majetschak für Julian Günther-Schmidt, 84. Luan Simnica für Jonah Fabisch

Kader: Paul Seidel, Lukas Schimkus, William Kallenbach, Finn Hetzsch

Tore: 1:0 Max Scholze (Linksschuß, 44. / Niklas Kölle)

Schiedsrichter: Nico Fuchs (Bergisch Gladbach)
Assistenten: Tobias Esch (Königswinter), Lukas Koch (Hückelhoven)
Vierter Offizieller: Philipp Hofheinz (Niefern-Öschelbronn)

Zuschauer: 9756 im Donaustadion

Gelbe Karte: Marcel Seegert, Lucas Röser, Dennis Dressel / -

Besondere Vorkommnisse: Ulms Trainer Robert Lechleiter sah in der 90.+7 Minute die Gelbe Karte.

 
36 Uhlig
23 Barylla   16 Malone     25 Zobel
     
    17 Fallmann   30 Seiffert    
20 Fabisch   11 Ullmann
     
24 Ehlers       34 Stefaniak
10 Günther-Schmidt
     
     
 

News - Rückrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Scholze entscheidet umkämpfte Partie: Ulm wendet gegen Aue Fehlstart ab
Ulm gewinnt ein umkämpftes Spiel mit 1:0. Nach einer starken ersten Halbzeit konnten die Spatzen nach dem Seitenwechsel nur noch Nadelstiche setzen, während Aue nach harmlosen 45 Minuten stärker wurde, sich aber nicht belohnen konnte. Im gerade 100 Jahre alt gewordenen Donaustadion empfing der SSV Ulm 1846 Fußball Erzgebirge Aue zum Heimspiel. Nach dem 1:3-Fehlstart gegen Wehen Wiesbaden veränderte Trainer Robert Lechleiter sein Team auf zwei Positionen. Für den mit einem Kreuzbandriss ausfallenden Kapitän Reichert begann Neuzugang Seegert. Außerdem verdrängte Chessa Castelle auf die Bank. Aue-Coach Jens Härtel auf der anderen Seite nahm nach dem 0:0 im Ostderby gegen Hansa Rostock ebenfalls zwei Änderungen bei seiner Startformation vor. Stammkeeper Männel fehlte aufgrund der Einschulung seines Sohnes. Für ihn begann Uhlig zwischen den Pfosten und vorne ersetzte Ehlers Weinhauer.
Die Spatzen begannen aggressiv, konnten mit ihren vielen Flanken aber nicht gefährlich zum Abschluss kommen. Nach knappen zehn Minuten meldeten sich auch die Gäste in der Partie an. Malone köpfte eine Stefaniak-Ecke aus spitzem Winkel ein Stück neben den Kasten von Ortag. Aue gestaltete die Partie in der Folge auf Augenhöhe, doch mit weiterem Spielverlauf wurden die Ulmer wieder stärker. Chessa fand mit seiner Flanke von der linken Seite Röser, der in diesen Ball nur den Fuß reinhielt, aber am linken Pfosten scheiterte (22.). Vier Minuten später mussten die Sachsen einen Rückschlag hinnehmen. Uhlig wurde mit Schmerzen am Knie ausgewechselt. Für ihn kam Lord, der dritte Keeper, in die Partie. Das Spiel war nun geprägt von vielen Ungenauigkeiten. Immer wieder war der Ball schnell in den gegnerischen Reihen. Ehlers zielte mit seinem Fernschuss von halbrechts neben das Tor (37.). Ansonsten blieben die Veilchen offensiv einiges schuldig, während Ulm vor der Pause am Drücker war: Erst scheiterte Chessa aus spitzem Winkel (38.), dann parierte Lord gegen Rösers Abschluss auf die linke Ecke (42.). Dann aber fiel der verdiente Führungstreffer nach einer schönen Kombination. Chessa setzte auf der linken Seite stark nach, eroberte den Ball und nahm Kölle mit, der mit seiner flachen Hereingabe passgenau den freistehenden Scholze fand. Der 20-Jährige traf platziert ins rechte Eck zur 1:0-Pausenführung (44.).
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild: Die Donaustädter dominierten. Brandt schoss aus spitzem Winkel drüber (50.). Aue bemühte sich und wurde zunehmend stärker. Clausen prüfte Ortag aus der Distanz (53.), eine Minute später vergab Günther-Schmidt die beste Veilchen-Chance, als er nach einem Stefaniak-Freistoß freistehend per Kopf scheiterte. In der 67. Minute brachte der Stürmer die Kugel nach einem Haken dann nicht mehr richtig aufs Tor, ehe der eingewechselte Weinhauer aus kurzer Distanz von Boller geblockt wurde. Erzgebirge machte weiter etwas mehr fürs Spiel, doch der Absteiger setze immer wieder gefährliche Nadelstiche. Chessa (57.) und Brandt (81.) verzogen aber deutlich, während Lord mit einer Glanzparade gegen Brandt die Vorentscheidung verhinderte (83.). Beide Teams hauten alles rein, sodass es eine turbulente Schlussphase gab, in der Besong nur das Außennetz traf (90.+4) und Weinhauers freistehender Schlenzer knapp am langen Pfosten vorbeisegelte (90.+7). So blieb es beim knappen 1:0. Nach dem Pokalwochenende, an dem Ulm am Sonntag (18 Uhr) gegen die SV Elversberg gefordert ist, treffen die Münsterstädter dann am Samstag (23. August, 16.30 Uhr) auf Duisburg, während Aue einen Tag später (16.30 Uhr) auf den TSV Havelse trifft. (kicker)
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