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SGU Sandersdorf: Marius Kansy - Vincent Mustapha, Torsten Lehmann, Steffen Fritzsch, Marcus Brodkorb - Michél Hennig, Tino Oechsner, Tommy Parthier, Rico Gängel - Timo Breitkopf, Dan Lochmann; Trainer: Mike Sadlo
Eingewechselt: 54. Erol Gugna für Tommy Parthier, 54. Christoph Zorn für Timo Breitkopf, 71. Christoph Schulz für Steffen Fritzsch
Kader: Lukas Wurster, Christian Kuka, Nicky Ebert, Richard Wießner
FC Erzgebirge Aue II: Robert Jendrusch - Sebastian Klemm, Philipp Müller, Dominic Rau, Robin Teubner - Philip Hauck, Felix Kunert, Ivan Ristovski, Bastian Hohmann, Alexander Dartsch - Dominic Baars; Trainer: Robin Lenk
Eingewechselt: 57. Max Gehrmann für Bastian Hohmann, 74. Estefanio Brandao da Silva für Ivan Ristovski, 80. Moritz Lehnard für Felix Kunert
Kader: Marius Schulze, Joseph Gröschke, Andy Györvari, Felix Röder
Tore: 0:1 Philipp Müller (Kopfball, 45. / Dominic Baars); 0:2 Alexander Dartsch (Rechtsschuss, 76. / Philip Hauck); 1:2 Christoph Schulz (Kopfball, 80. / Michél Hennig)
Schiedsrichter: Steven Greif (Westhausen) Assistenten: Dirk Honnef, Chris Rauschenberg
Zuschauer: 305 im Sport- und Freizeitzentrum Sandersdorf
Gelbe Karte: Vincent Mustapha (2.), Dan Lochmann (2.) / Robin Teubner (2.), Alexander Dartsch (2.)
Gelb/Rote Karte: Marcus Brodkorb (89.) / -
Spielberichte: Auer steigern sich deutlich In der Fußball-Oberliga hat die U-23-Elf des FCE bei Union Sandersdorf mit 2:1 (1:0) gesiegt. Basis war eine starke Defensive. Mit drei Punkten im Gepäck hat die zweite Mannschaft des FC Erzgebirge Aue am Freitagabend die Heimreise vom Auswärtsspiel bei Union Sandersdorf angetreten. Am Ende einer umkämpften Partie hieß es 2:1 für das Oberliga-Team der Veilchen. Einzig Innenverteidiger Dominic Rau war aus dem Zweitliga-Profikader dabei - und gehörte zu den Besten. Gegen die vom einstigen Auer Stürmer Mike Sadlo trainierte Anhaltiner-Elf wiesen die Gäste nach dem 0:2 gegen Cottbus II eine Steigerung nach. Der FCE stand hinten sicher, machte es dem Gastgeber sehr schwer. Bereits zu Beginn verbuchten die Veilchen bei zwei Standards tolle Chancen. Ein Kopfball von Philipp Müller strich knapp am Tor vorbei (22.). Ivan Ristovskis Schuss aus 18 Metern flog ebenfalls nur um Zentimeter am Kasten vorbei. Sandersdorf indes hatte Mühe. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielte Müller nach einem Freistoß von Dominic Baars per Flugkopfball die Führung. In Halbzeit zwei trat Sandersdorf motivierter auf, scheiterte aber an der lila-weißen Defensive. Die Gäste verbuchten einige Konterchancen. Eine davon nutzte Aues Alexander Dartsch zum 2:0 (76.). Lediglich vier Minuten später gelang den Gastgebern nach einem Freistoß der Anschluss. Danach passierte vorm Tor der Erzgebirger nicht mehr viel. Jedoch versäumten es die Veilchen, sich bietende Möglichkeiten etwa durch Sebastian Klemm in weitere Tore umzumünzen. "Alle riefen einhundert Prozent ab und steckten die Niederlage der Vorwoche sehr gut weg", lobte FCE-Trainer Robin Lenk. Bericht von Freie Presse.de
Der Funke springt nicht über Union Sandersdorf muss sich nach einer schwachen Leistung im Freitagabendspiel gegen Erzgebirge Aue geschlagen geben. Am Ende musste Marcus Brodkorb kurz vor dem Schlusspfiff auch noch mit Gelb/Rot vom Feld. Flutlichtspiele leben von ihrer besonderen Atmosphäre. Spieler sind besonders motiviert, das Publikum genießt das Spiel. So sieht es im Idealfall aus. In Sandersdorf war das am Freitagabend nicht zu sehen. "Da war keine Leidenschaft im Spiel, kein Einsatz", sagte Union-Trainer Mike Sadlo. Die Sandersdorfer Spieler wollten ihre Leistung erst gar nicht kommentieren, verschwanden größtenteils schnell in den Kabinen. 1:2 hatte es gegen die Reserve des FC Erzgebirge Aue am Ende gestanden. Es klingt nach einer knappen Niederlage. Doch war es am Ende eine verdiente. Zu pomadig präsentierte sich das Union-Team - den äußeren Umständen so gar nicht angemessen. Denn die stimmten. 305 Zuschauer hatten den Weg ins Sandersdorfer Sport- und Freizeitzentrum gefunden. Was sie allerdings zu sehen bekamen, war wenig erfrischend. Als "eine zerfahrene erste Halbzeit" sollte es Mike Sadlo nach dem Spiel beschreiben. Fehlpässe, Stockfehler, gepaart mit einer wenig sicher erscheinenden Abwehr ließen die Partie so lang hin plätschern. Nach dreißig Minuten gab es zumindest den Ansatz einer Chance: Marcus Brodkorb hatte den Ball in die Gasse gespielt, Aues Schlussmann Robert Jendrusch aber gut mitgespielt und den Ball vor zwei Sandersdorfern entschärft. Ein Kopfball von Dan Lochmann, der nach einer Ecke am rechten Pfosten vorbeiging, war noch die einzig nennenswerte Sandersdorfer Offensivaktion. Auch die Gäste sollten ihre Möglichkeit nach einer Ecke bekommen, machten es aber besser. Philipp Müller musste den Ball kurz vor dem Pausenpfiff nur noch über die Linie befördern. Wer dachte, dass die Sandersdorfer nach dem Rückstand und dem Seitenwechsel besser in die Partie finden würden, sah sich getäuscht. Weiter fabrizierten sie eine Vielzahl an Fehlpässen, wirkten gegen einen nicht gerade übermächtigen Gegner auch in der Abwehr nicht sicher. In der 75. Minute hätte Dan Lochmann dann aber doch zum 1:1 treffen können. Nach einer Flanke ging sein Volleyschuss aber über das Tor. 60 Sekunden später sollte sich das Fehlverhalten der Unioner zum zweiten Mal rächen. Ein Pass hebelte die Abwehr aus und Alexander Dartsch konnte zum 0:2 verwandeln. "Es kann nicht sein, dass ein Pass reicht, um ein Gegentor zu bekommen", sagte Mike Sadlo. Und dann kam doch noch einmal die typische Flutlichtstimmung auf. Nach einer Ecke von Michel Hennig traf der zuvor eingewechselte Christoph Schulz zum 1:2-Anschlusstreffer (79.). "Jetzt gehts los", erklang es von der Tribüne. Endlich war der Funke übergesprungen. Und Union probierte noch einmal das Spiel zu drehen. An diesem Abend aber vergeblich. Es war beinahe symptomatisch für das Sandersdorfer Spiel, dass Marcus Brodkorb kurz vor dem Schlusspfiff auch noch mit Gelb/Rot vom Feld musste. Doch schon nächste Woche haben die Sandersdorfer die Chance auf Wiedergutmachung. Wieder an einem Freitagabend. Wieder unter Flutlicht. Wieder zu Hause. Bericht von mz-web.de
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