1. FC Union Berlin - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'
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Der auf Platz zwölf verharrende FC Erzgebirge Aue will nach dem
1:1-Unentschieden gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth nachlegen
und beim 1. FC Union Berlin den nächsten, großen Schritt in Richtung
Klassenverbleib machen. Denn bei acht Punkten Vorsprung auf den
Relegationsrang 16 besteht trotz alledem kein Grund sich auszuruhen.
"Abgerechnet wird zum Schluss, und sicher brauchen wir auch noch den
einen oder anderen Punkt", weiß auch Aues Coach Karsten Baumann, der
aber guter Dinge ist: "Wenn wir uns weiter so präsentieren wie gegen
Fürth, habe ich keine Angst". Vor allem zu Hause sind die Veilchen
wieder erstarkt - seit Ende November ist man im Lößnitztal ungeschlagen,
wie auch in den vergangenen vier Spielen, in denen der FC Erzgebirge
acht Punkte holte.
"Wir haben uns in der Abwehr stabilisiert, und vorn sind wir immer
für ein Tor gut", erklärte Jan Hochscheidt, der gegen Fürth erneut zu
den Besten gehörte, den derzeitigen Lauf seiner Mannschaft. "Es passt im
Moment einfach", resümierte auch Kapitän René Klingbeil. Und so könnte
es im Stadion An der alten Försterei durchaus etwas Zählbares für die
Veilchen geben. Dies wünscht sich auch Halil Savran, der sich auch
darauf freut, viele Bekannte bei seiner Rückkehr an die alte
Wirkungsstätte zu treffen. Der Stürmer war erst im Januar, nach
anderthalb durchwachsenen Jahren bei den Köpenickern, zum FC Erzgebirge
gewechselt. Ostergeschenke möchte der 26-Jährige aber keine verteilen:
"Es ist ein besonderes Spiel für mich, aber es zählen für uns nur die
Punkte. An der Alten Försterei brennt am Donnerstagabend sicher der
Baum.“ Davon ist René Klingbeil ebenfalls überzeugt: ”Uns erwartet eine
hart umkämpfte Partie. Die Berliner haben zuletzt zwei Mal und mit
insgesamt 0:6 Toren verloren." 0:4 zu Hause gegen Eintracht Frankfurt
und 0:2 beim Karlsruher SC.
Dementsprechend erhofft sich Unions Trainer Uwe Neuhaus eine gewisse Trotzreaktion seiner Mannschaft im 100. Zweitliga-Heimspiel für die Eisernen: "Ich erwarte in den nächsten Spielen eine andere Einstellung als in der ersten Halbzeit in Karlsruhe." Dass die Motivation gegen Aue von vornherein eh eine andere sein wird, ist sich der 52-jährige Coach schon bewusst, "aber das muss immer automatisch der Fall sein, egal gegen wen wir spielen", forderte Neuhaus, "sonst reicht es nicht. Denn die Qualität, andere mit 80 oder 90 Prozent Leistung zu besiegen, haben wir nicht." Eine gewisse Gemütlichkeit hat sich bei den Eisernen nach zwei Jahren Abstiegskampf breit gemacht. Mit 28 Punkten und Tabellenrang 7 in der Hinrunde lässt man die restlichen Spieltage sichtbar ruhig ausklingen. Fast zu ruhig meint Kapitän Mattuschka, der deswegen bereits große Bedenken hat, dass Unions derzeitiges Punktekonto von 39 Zählern in den letzten Begegnungen der Saison nicht mehr allzu üppig gefüllt wird. Nur einen Sieg konnten die Köpenicker in den letzten sieben Partien feiern, vier daraus gingen verloren. Dass das Saisonziel einstelliger Tabellenplatz (derzeit Achter) immer noch möglich ist, liegt eben an der starken Hinrunde und an der Schwäche der nachfolgenden Mannschaften. "Wir haben noch sechs Spiele. Ich hoffe, dass wir drei oder vier davon gewinnen können. Im Moment haut uns der Gegner mit dem ersten Angriff immer einen rein", sagte Unions Standardspezialist.
Doch trotz der momentanen Durststrecke bei den Hauptstädtern hat Karsten Baumann großen Respekt vor den Berlinern: "Sie haben eine spielstarke Mannschaft, würde sagen Greuther Fürth light. Kurzpassspiel und schnelles Umschalten ist ihr Erfolgsrezept. Hinzu kommen Kampf und bedingungslosen Einsatz vor allem in den Heimspielen, wo die eigenen Fans die Mannschaft immer wieder frenetisch anfeuern." Acht der elf Saisonsiege wurden zu Hause im selbsterbauten Schmuckkästchen gefeiert - nur drei Teams in der 2. Bundesliga schneiden punktemäßig besser ab. Unter den Top fünf befindet sich auch die Offensive. Insgesamt fanden 45 Treffer den Weg ins gegnerische Tor. Die meisten von Unions Top-Scorer Silvio mit sieben Einschlägen (3 Elfmeter) - Quiring, Mosquera und Terodde folgen jeweils mit sechs Buden bzw. vier von Ede, Mattuschka und Zoundi. Nur acht Mal in dieser Saison blieben die Wuhlheider ohne eigenen Treffer (neun Mal Aue) und behielten in sieben Partien ihre weiße Weste (sechs Mal Aue). Allerdings heißt es mit einem Torverhältnis von minus drei: wie gewonnen, so zerronnen. Nur Karlsruhe (57) und der FSV Frankfurt (52) bekamen mehr eingeschenkt. In der Rückrunde musste Union sogar ligaweit mit 24 die meisten Gegentore hinnehmen.
Die Zweitligabilanz ist mit jeweils einem Heimsieg pro Team und zuletzt drei Unentschieden nacheinander sehr ausgeglichen. Die Drittligaspiele hingegen wurden von Erzgebirge Aue beide Male verloren. Beim Blick noch weiter zurück, in die Regionalliga, wird es nicht besser: In 14 Partien stehen vier Siege und sieben Niederlagen zu Buche. Richtig erfolgreich waren die Unsrigen nur zu Oberligazeiten. 20-mal ging Aue, 8-mal Berlin, als Sieger vom Platz. Komplettiert werden die 36 Spiele mit acht Remis. Den letzten Auswärtssieg in Berlin gab es am 16. September 2000. Damals gewann Aue mit 2:1. Dies soll morgen mit dem Aufwärtstrend in den letzten Spielen und Wochen ebenfalls gelingen.
Eine gute Basis für den Klassenerhalt, mehr ist es (noch) nicht. "Punktemäßig müssen wir noch zulegen, damit wir gesichert sind. Wir wollen damit möglichst früh anfangen", sagte Karsten Baumann, der die englische Woche als entscheidende ansieht, denn "wenn man in diesen drei Spielen nicht gut auftritt und Punkte liegenlässt, wird es nochmal eng für uns." Damit es nicht soweit kommt, hat der 42-Jährige in Sachen Personal für morgen mehr Handlungsspielraum. Marc Hensel, Adli Lachheb und Tobias Kempe kehren nach abgesessenen Sperren in den Kader zurück. Dafür fallen Oliver Schröder (Schulter), Skerdilaid Curri (Hexenschuss) und Thomas Paulus (Reha) aus. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Fabian Müller (Mittelfußprellung) und Guido Kocer (Oberschenkelprobleme). Aber auch Trainer Uwe Neuhaus muss mit einem Handicap leben. Nach Zoundi (Gelbsperre) und Silvio (Kapselverletzung) meldete sich Abwehrchef Stuff wegen einer angehenden Lungenentzündung krank.
Schiedsrichter des 58. Punktspiel-Aufeinandertreffens beider Teams wird Dr. Felix Brych aus München sein. Begeisterung kommt dabei sicherlich nicht auf. Nur eins von den sechs Spielen mit Auer Beteiligung ging zu Gunsten des FC Erzgebirge aus. Im Premierenspiel am 07. März 2004 gewannen die Veilchen mit 1:0 die Zweitliga-Heimpartie gegen den VfL Osnabrück. Bis auf ein Unentschieden gegen den 1. FC Köln (3:3) ging die volle Punktzahl immer an den Gegner - 1:3 Duisburg (H), 5:4 Freiburg (A), 3:2 Jena (A), 1:2 Frankfurt (H). Assistierend zur Seite stehen dem 36-jährigen Juristen Marco Achmüller (Bad Füssing) und Simon Marx (Würzburg). Vierter Offizieller ist Malte Dittrich aus Bremen.
Dementsprechend erhofft sich Unions Trainer Uwe Neuhaus eine gewisse Trotzreaktion seiner Mannschaft im 100. Zweitliga-Heimspiel für die Eisernen: "Ich erwarte in den nächsten Spielen eine andere Einstellung als in der ersten Halbzeit in Karlsruhe." Dass die Motivation gegen Aue von vornherein eh eine andere sein wird, ist sich der 52-jährige Coach schon bewusst, "aber das muss immer automatisch der Fall sein, egal gegen wen wir spielen", forderte Neuhaus, "sonst reicht es nicht. Denn die Qualität, andere mit 80 oder 90 Prozent Leistung zu besiegen, haben wir nicht." Eine gewisse Gemütlichkeit hat sich bei den Eisernen nach zwei Jahren Abstiegskampf breit gemacht. Mit 28 Punkten und Tabellenrang 7 in der Hinrunde lässt man die restlichen Spieltage sichtbar ruhig ausklingen. Fast zu ruhig meint Kapitän Mattuschka, der deswegen bereits große Bedenken hat, dass Unions derzeitiges Punktekonto von 39 Zählern in den letzten Begegnungen der Saison nicht mehr allzu üppig gefüllt wird. Nur einen Sieg konnten die Köpenicker in den letzten sieben Partien feiern, vier daraus gingen verloren. Dass das Saisonziel einstelliger Tabellenplatz (derzeit Achter) immer noch möglich ist, liegt eben an der starken Hinrunde und an der Schwäche der nachfolgenden Mannschaften. "Wir haben noch sechs Spiele. Ich hoffe, dass wir drei oder vier davon gewinnen können. Im Moment haut uns der Gegner mit dem ersten Angriff immer einen rein", sagte Unions Standardspezialist.
Doch trotz der momentanen Durststrecke bei den Hauptstädtern hat Karsten Baumann großen Respekt vor den Berlinern: "Sie haben eine spielstarke Mannschaft, würde sagen Greuther Fürth light. Kurzpassspiel und schnelles Umschalten ist ihr Erfolgsrezept. Hinzu kommen Kampf und bedingungslosen Einsatz vor allem in den Heimspielen, wo die eigenen Fans die Mannschaft immer wieder frenetisch anfeuern." Acht der elf Saisonsiege wurden zu Hause im selbsterbauten Schmuckkästchen gefeiert - nur drei Teams in der 2. Bundesliga schneiden punktemäßig besser ab. Unter den Top fünf befindet sich auch die Offensive. Insgesamt fanden 45 Treffer den Weg ins gegnerische Tor. Die meisten von Unions Top-Scorer Silvio mit sieben Einschlägen (3 Elfmeter) - Quiring, Mosquera und Terodde folgen jeweils mit sechs Buden bzw. vier von Ede, Mattuschka und Zoundi. Nur acht Mal in dieser Saison blieben die Wuhlheider ohne eigenen Treffer (neun Mal Aue) und behielten in sieben Partien ihre weiße Weste (sechs Mal Aue). Allerdings heißt es mit einem Torverhältnis von minus drei: wie gewonnen, so zerronnen. Nur Karlsruhe (57) und der FSV Frankfurt (52) bekamen mehr eingeschenkt. In der Rückrunde musste Union sogar ligaweit mit 24 die meisten Gegentore hinnehmen.
Die Zweitligabilanz ist mit jeweils einem Heimsieg pro Team und zuletzt drei Unentschieden nacheinander sehr ausgeglichen. Die Drittligaspiele hingegen wurden von Erzgebirge Aue beide Male verloren. Beim Blick noch weiter zurück, in die Regionalliga, wird es nicht besser: In 14 Partien stehen vier Siege und sieben Niederlagen zu Buche. Richtig erfolgreich waren die Unsrigen nur zu Oberligazeiten. 20-mal ging Aue, 8-mal Berlin, als Sieger vom Platz. Komplettiert werden die 36 Spiele mit acht Remis. Den letzten Auswärtssieg in Berlin gab es am 16. September 2000. Damals gewann Aue mit 2:1. Dies soll morgen mit dem Aufwärtstrend in den letzten Spielen und Wochen ebenfalls gelingen.
Eine gute Basis für den Klassenerhalt, mehr ist es (noch) nicht. "Punktemäßig müssen wir noch zulegen, damit wir gesichert sind. Wir wollen damit möglichst früh anfangen", sagte Karsten Baumann, der die englische Woche als entscheidende ansieht, denn "wenn man in diesen drei Spielen nicht gut auftritt und Punkte liegenlässt, wird es nochmal eng für uns." Damit es nicht soweit kommt, hat der 42-Jährige in Sachen Personal für morgen mehr Handlungsspielraum. Marc Hensel, Adli Lachheb und Tobias Kempe kehren nach abgesessenen Sperren in den Kader zurück. Dafür fallen Oliver Schröder (Schulter), Skerdilaid Curri (Hexenschuss) und Thomas Paulus (Reha) aus. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Fabian Müller (Mittelfußprellung) und Guido Kocer (Oberschenkelprobleme). Aber auch Trainer Uwe Neuhaus muss mit einem Handicap leben. Nach Zoundi (Gelbsperre) und Silvio (Kapselverletzung) meldete sich Abwehrchef Stuff wegen einer angehenden Lungenentzündung krank.
Schiedsrichter des 58. Punktspiel-Aufeinandertreffens beider Teams wird Dr. Felix Brych aus München sein. Begeisterung kommt dabei sicherlich nicht auf. Nur eins von den sechs Spielen mit Auer Beteiligung ging zu Gunsten des FC Erzgebirge aus. Im Premierenspiel am 07. März 2004 gewannen die Veilchen mit 1:0 die Zweitliga-Heimpartie gegen den VfL Osnabrück. Bis auf ein Unentschieden gegen den 1. FC Köln (3:3) ging die volle Punktzahl immer an den Gegner - 1:3 Duisburg (H), 5:4 Freiburg (A), 3:2 Jena (A), 1:2 Frankfurt (H). Assistierend zur Seite stehen dem 36-jährigen Juristen Marco Achmüller (Bad Füssing) und Simon Marx (Würzburg). Vierter Offizieller ist Malte Dittrich aus Bremen.
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