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FC Hansa Rostock - FC Erzgebirge Aue 'Zweiter Sieg in Folge'

Mit relativ viel Dusel bleiben die Veilchen im dritten Spiel nacheinander ungeschlagen und brachten den dritten Auswärtssieg in dieser Saison trotz fast 80-minütiger Überzahl gerade so in trockenen Tüchern. Der Tabellenletzte Hansa Rostock gab im Abstiegskampf gleich alles, nur war Gusche etwas übermotiviert und traf Fabian Müller mit gestrecktem Bein im Gesicht. Ob Absicht oder nicht, Schiedsrichter Tobias Welz zögerte keine Sekunde, zückte die Rote Karte für den Rostocker Innenverteidiger (12.). Und nur kurze Zeit später die Führung für Aue. Allerdings nicht in Überzahl - da Mike Könnecke, nachdem er die Stollen von Borg ebenfalls im Gesicht zu spüren bekam, behandelt werden musste - aber mit dem frisch getackerten Fabian Müller, der von der rechten Außenseite die Vorlage für Jan Hochscheidt gab. Der Blondschopf, profitiert vom Wiemann-Patzer, ließ dem ehemaligen Auer Jörg Hahnel im Kasten von Hansa keine Chance und knallte sein sechstes Saisontor aus neun Metern in die Maschen (22.). Diese beiden Rückschläge verdauten die Hausherren nur langsam, dennoch konnte die Baumann-Elf wenig Kapital daraus schlagen, beste Tormöglichkeiten wurden nicht konsequent genutzt: Ronny König (33.) scheiterte wie auch Fabian Müller (45.+1) fast schon fahrlässig. Dass sich so was im Fußball rächen kann, dazu erhielt Rostock in der 52. Minute die Chance. Kevin Schlitte brachte Jänicke im Strafraum zu Fall - Elfmeter. Martin Männel hatte aber wenig Mühe den kläglichen Schuss von Borg zu parieren. Doch trotz der vergebenen Riesenchance merkte die Mannschaft von Wolfgang Wolf, dass auch in Unterzahl noch einiges möglich sein könnte, so war der FC Hansa Mitte der zweiten Hälfte das bessere Team, verteidigte mit einer Dreierkette und suchte nun immer wieder den Weg nach vorne. Jedoch war Aues Schlussmann Martin Männel heuer nicht zu überwinden, das musste Borg mit seinem Gewaltschuss in der 81. Minute erneut anerkennen. Von den Lila-Weißen, die ohne triftigen Grund in Bedrängnis gerieten, sah man so gut wie gar nichts mehr, nur sporadisch suchte man für Entlastung und auch für die Vorentscheidung, die der eingewechselte Enrico Kern in der 73. Minute vergab. Letztlich blieben die wilden Attacken der Hanseaten ohne Folgen für den FC Erzgebirge, der mit dem Dreier zugleich die 30-Punkte-Marke geknackt hat.

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