FC Erzgebirge Aue - TSV 1860 München 'Vorschau'
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Vier Heimsiege und vier Unentschieden stehen für den 21. Spieltag
momentan zur Disposition. Zur Komplettierung fehlt nur noch das morgige
Nachholspiel von Aue gegen 1860 München. Ein Remis wäre schon nicht
schlecht, ein Dreier für die Veilchen umso schöner, damit zugleich der
Abstand von nur zwei Zählern zum Relegationsplatz maximal vergrößert
wird. “Düsseldorf ist abgehakt. Uns helfen jetzt nur Siege weiter”,
sagte Abräumer Oliver Schröder, der die Aufstiegsträume von den zuletzt
mit neun Spielen ohne Niederlage (sieben Siege und zwei Remis) auf
Tabellenplatz sechs vorgerückten Löwen platzen lassen möchte. Wie so
etwas geht, zeigte der FSV Frankfurt im letzten Spiel gegen den
deutschen Meister von 1966 eindrucksvoll. Trotz früher Führung der
Bayern reichte es am Ende nicht zu einem Punktgewinn, man musste sich
den Hessen mit einer 1:3-Auswärtsniederlage geschlagen geben - neben 13
Siegen und nur drei Unentschieden, die achte Niederlage in dieser
Saison, die von 1860-Trainer Reiner Maurer so schnell wie möglich
ausgebügelt werden soll.
"Nach der Niederlage beim FSV Frankfurt ist es gut, gleich das
nächste Spiel bestreiten zu können. Wenn wir drei Punkte haben wollen,
müssen wir die Ärmel hochkrempeln. Das habe ich gegenüber der Mannschaft
ausführlich angesprochen", sagte der Sechzig-Coach in Aussicht auf das
Spiel im Lößnitztal. "Das Glück, das wir in den letzten Spielen hatten,
muss man sich erarbeiten", weiß auch Schlapperhosen-Keeper Kiraly und
fordert: "Ganz wichtig ist jetzt, dass wir das Nachholspiel in Aue
gewinnen, um dran zu bleiben." Doch werden, nein, müssen die Unsrigen
alles daran setzten, dass die Punkte im Erzgebirge bleiben. Die
Statistik dazu gibt Zuversicht. In elf Duellen zwischen beiden Vereinen
in der 2. Bundesliga gab es keinen einzigen Auswärtssieg - sieben Mal
blieb die Gastmannschaft sogar ohne Torerfolg. Mehr als zwei Punkte
waren für die Münchner im Erzgebirgsstadion nicht zu holen (1:1, 2:2).
In der vergangenen Saison blieb 1860 gegen Erzgebirge Aue überdies ohne eigenen Treffer. Beim 4:0-Sieg im Hinspiel gelangen dann allerdings gleich vier Tore - der höchste Heimsieg der Löwen. Des Weiteren trafen die Münchner als einziges Team immer in den letzten 13 Ligaspielen. Von den zwölf eingetragenen 1860-Torschützen hat sich Volland mit sieben Assists und zehn Buden vor Aigner (9) und Lauth (8) nicht nur die Pole Position in der internen Liste gesichert, sondern auch Platz sechs unter allen Zweitligaschützen. So trifft morgen die mit 47 Toren viertbeste Offensive (doppelt soviele Tore wie Aue) auf einen Gegner, der aktuell in 14 Spielen nacheinander einen Gegentreffer hinnehmen musste - keine andere Mannschaft wartet so lange auf ein Zu-Null-Spiel. Das letzte Spiel ohne Gegentor datiert vom 30. September 2011 beim 1:0 Heimerfolg gegen Hansa Rostock. Der Trainerwechsel konnte diesen Misstand ebenfalls noch nicht abstellen. Seit seinen Amtsantritt vor drei Spieltagen musste Karsten Baumann acht Gegentore hinnehmen. Und da die Auer Offensive mit 23 Törchen ebenfalls zu den Minimalisten der Liga gehört, konnten die Lila-Weißen demzufolge nur eins der letzten neun Spiele gewinnen (1S-3U-5N).
"Ich bin relativ zuversichtlich, dass wir uns in der Defensive besser verhalten, als wie wir das in Düsseldorf gemacht haben", so der 42-jährige Auer Chefcoach, der nach dem Platzverweis von Pierre Le Beau in der Auswärtspartie bei Fortuna Düsseldorf eh die Abwehr umstellen muss. "Es ist schon ein Verlust. Aber jetzt können sich die Leute aus der zweiten Reihe, die immer böse Ansprüche anmelden, beweisen", so die verbale Schelte von Sportdirektor Steffen Heidrich. Doch wird Baumann, der bis auf den für drei Spiele gesperrten Pierre Le Beau sowie Kevin Stephan (Reha) aus dem Vollen schöpfen kann, sicherlich nur wenig an der Aufstellung ändern. Eine Option wäre demzufolge Adli Lachheb, der obendrein zu seinem 50. Zweitligaeinsatz kommen würde, wenn er das Vertauen vom Trainer bekommt.
Auch seinen Gegenüber Rainer Maurer, seit Sommer 2010 Cheftrainer der Löwen, plant nach der Niederlage und dem Ausfall von Aigner (grippaler Infekt) die Startelf ein wenig abzuwandeln: "Wegen unserer Erfolgsserie mussten einige lange auf ihre Chance warten, es wird also ein paar Änderungen geben. Allerdings ist die Einstellung das A und O. Nur über den Kampf können wir zum Sieg kommen. Da muss man schon die ein oder andere Blessur in Kauf nehmen“, sagte Maurer, der aber klar stellt: ”Aue spielt mit hoher Kampfbereitschaft, aber fair. Alles war bisher immer im Rahmen des Erlaubten. Ich hoffe, dass es auch so bleibt." Für Kapitän René Klingbeil gibt es nur eine Devise: "Volle Pulle ran! Ein Schönheitspreis wird nicht vergeben. Uns ist egal wie wir die Punkte holen."
Dass dennoch ab 18:30 Uhr alles seinen geregelten Gang geht, dafür sorgt Sascha Stegemann. Der 27-Jährige vom 1. FC Niederkassel, im normalen Leben Diplom-Verwaltungswirt, soll also mit der Erfahrung von nur einer einzigen Zweitliga-Begegnung (Rostock gegen Ingolstadt) dieses richtungweisende Spiel für beide Vereine leiten. Nunja, helfend zur Hand gehen dem auch aus Auer Sicht debütierendem Schiedsrichter seine Kollegen Kai Voss (Großhansdorf) und Frederick Assmuth (Köln) an den Linien. Den Part des Vierten Offiziellen übernimmt der Hallenser Marcel Unger.
In der vergangenen Saison blieb 1860 gegen Erzgebirge Aue überdies ohne eigenen Treffer. Beim 4:0-Sieg im Hinspiel gelangen dann allerdings gleich vier Tore - der höchste Heimsieg der Löwen. Des Weiteren trafen die Münchner als einziges Team immer in den letzten 13 Ligaspielen. Von den zwölf eingetragenen 1860-Torschützen hat sich Volland mit sieben Assists und zehn Buden vor Aigner (9) und Lauth (8) nicht nur die Pole Position in der internen Liste gesichert, sondern auch Platz sechs unter allen Zweitligaschützen. So trifft morgen die mit 47 Toren viertbeste Offensive (doppelt soviele Tore wie Aue) auf einen Gegner, der aktuell in 14 Spielen nacheinander einen Gegentreffer hinnehmen musste - keine andere Mannschaft wartet so lange auf ein Zu-Null-Spiel. Das letzte Spiel ohne Gegentor datiert vom 30. September 2011 beim 1:0 Heimerfolg gegen Hansa Rostock. Der Trainerwechsel konnte diesen Misstand ebenfalls noch nicht abstellen. Seit seinen Amtsantritt vor drei Spieltagen musste Karsten Baumann acht Gegentore hinnehmen. Und da die Auer Offensive mit 23 Törchen ebenfalls zu den Minimalisten der Liga gehört, konnten die Lila-Weißen demzufolge nur eins der letzten neun Spiele gewinnen (1S-3U-5N).
"Ich bin relativ zuversichtlich, dass wir uns in der Defensive besser verhalten, als wie wir das in Düsseldorf gemacht haben", so der 42-jährige Auer Chefcoach, der nach dem Platzverweis von Pierre Le Beau in der Auswärtspartie bei Fortuna Düsseldorf eh die Abwehr umstellen muss. "Es ist schon ein Verlust. Aber jetzt können sich die Leute aus der zweiten Reihe, die immer böse Ansprüche anmelden, beweisen", so die verbale Schelte von Sportdirektor Steffen Heidrich. Doch wird Baumann, der bis auf den für drei Spiele gesperrten Pierre Le Beau sowie Kevin Stephan (Reha) aus dem Vollen schöpfen kann, sicherlich nur wenig an der Aufstellung ändern. Eine Option wäre demzufolge Adli Lachheb, der obendrein zu seinem 50. Zweitligaeinsatz kommen würde, wenn er das Vertauen vom Trainer bekommt.
Auch seinen Gegenüber Rainer Maurer, seit Sommer 2010 Cheftrainer der Löwen, plant nach der Niederlage und dem Ausfall von Aigner (grippaler Infekt) die Startelf ein wenig abzuwandeln: "Wegen unserer Erfolgsserie mussten einige lange auf ihre Chance warten, es wird also ein paar Änderungen geben. Allerdings ist die Einstellung das A und O. Nur über den Kampf können wir zum Sieg kommen. Da muss man schon die ein oder andere Blessur in Kauf nehmen“, sagte Maurer, der aber klar stellt: ”Aue spielt mit hoher Kampfbereitschaft, aber fair. Alles war bisher immer im Rahmen des Erlaubten. Ich hoffe, dass es auch so bleibt." Für Kapitän René Klingbeil gibt es nur eine Devise: "Volle Pulle ran! Ein Schönheitspreis wird nicht vergeben. Uns ist egal wie wir die Punkte holen."
Dass dennoch ab 18:30 Uhr alles seinen geregelten Gang geht, dafür sorgt Sascha Stegemann. Der 27-Jährige vom 1. FC Niederkassel, im normalen Leben Diplom-Verwaltungswirt, soll also mit der Erfahrung von nur einer einzigen Zweitliga-Begegnung (Rostock gegen Ingolstadt) dieses richtungweisende Spiel für beide Vereine leiten. Nunja, helfend zur Hand gehen dem auch aus Auer Sicht debütierendem Schiedsrichter seine Kollegen Kai Voss (Großhansdorf) und Frederick Assmuth (Köln) an den Linien. Den Part des Vierten Offiziellen übernimmt der Hallenser Marcel Unger.
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