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FC Erzgebirge Aue - TSV 1860 München 'Die Null steht, aber auf beiden Seiten'

Es bleibt dabei, dass die jeweilige Gastmannschaft auch im zehnten Aufeinandertreffen nicht gewinnen kann. Im Nachholspiel des 21. Spieltages trennte sich der FC Erzgebirge Aue gegen den TSV 1860 München mit einem torlosen Unentschieden. Die Veilchen konnten damit wenigstens die Serie von 14 Spielen infolge mit mindestem immer einem Gegentor einstellen. Dazu wurde mit viel Aggressivität die Sechziger in deren Hälfte gebunden, so dass nur selten Angriffe der Gäste, die im Aufstiegsrennen den Anschluss nicht verpassen wollten, auf das Auer Tor gestartet werden konnten. Allerdings fehlten trotz Feldüberlegenheit die spielerischen Mittel, um selbst die ebenfalls gut stehende Löwen-Abwehr in Bedrängnis zu bringen. So gab es die beste Möglichkeit erst kurz vor dem Seitenwechsel, als Fabian Müller (41.) die flache Hereingabe von Guido Kocer aus acht Metern freistehend vergab. Auch die zweite Halbzeit begann mit einer Chance für die spielbestimmenden Hausherren. Nach der erneuten Vorarbeit von Kocer scheiterte Ronny König am auf der Linie stehenden Vallori (49.). Mit zunehmender Spielzeit verflachte die Begegnung zusehends, beide Teams gaben sich ideenlos in der Vorwärtsbewegung. Zudem häuften sich die Fouls und das vorrangig auf Seiten der Münchner, die nun härter in die Zweikämpfe gingen. Doch der Leidtragende war die Baumann-Elf, welche ab der 78. Minute durch eine Rote Karte mit einem Mann weniger zu Ende spielen musste. Adli Lachheb hatte Stahl von den Füßen geholt. Schiedsrichter Sascha Stegemann aus Niederkassel zögerte nicht lange und schickte den Tunesier in seinem 50. Zweitligaspiel frühzeitig zum Duschen. Aues Manager Steffen Heidrich reagierte allzu ungehalten auf die Entscheidung und musste die letzen Minuten auf der Tribüne verbringen. In Unterzahl konnte der FC Erzgebirge schließlich keine Akzente mehr setzen und musste sich gegen die durchaus schlagbaren Münchner vor 7.500 Zuschauern mit einem 0:0 zufrieden geben. Für die Veilchen ist der eine Punkt eigentlich zu wenig, um sich im Kampf um den Klassenverbleib Luft zu verschaffen. Doch "nehmen wir natürlich jeden Punkt mit, aber ich glaube, dass wir heute auch zwei verloren haben", wusste auch Chefcoach Karsten Baumann.

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