Karlsruher SC - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'
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Soo, endlich wieder Fußball. Mit einem Dreier im Rücken aus dem ersten Punktspiel 2012 würde wohl einiges leichter fallen. Dazu müsste Aue gegen den Karlsruher SC “nur” gewinnen. Gegen die Wundertüte ist alles drin. Beim Tabellenletzten der 2. Bundesliga rotierte zur Winterpause, wie auch bereits im Sommer radikal geschehen, mächtig das Personalkarussell. Die Shopping-Tour sollte auf jeder Position Verstärkungen hervorbringen, bei 43 Gegentoren vor allem eine Stabilisierung der Abwehr. “Die Defensive war unsere Achillessehne. Da mussten wir ansetzen. Bei den Neuzugängen, aber auch in den Trainingseinheiten. Mit den Innenverteidigern Bakary Soumaré (26, US Boulogne) und Ionut Rada (29, CFR Cluj) sowie Linksverteidiger Ilias Charalambous (31, Alki Larnaca) haben wir drei erfahrene Akteure geholt”, sagte KSC-Trainer Jörn Andersen, der kurz vor Ende der Transferliste den 22-jährigen Mittelfeldspieler Boubacar Fofana vom portugiesischen Club Gondomar SC verpflichtete.
Neben dem Leihgeschäft mit Mittelfeld-Allrounder Makhtar Thioune (25, Molde FK) wechselte Keeper Alexander Stolz (28) ablösefrei zu den Badenern, nachdem der Vertrag zwischen ihm und dem VfB Stuttgart aufgelöst wurde. Ein anderer Defensivakteur wird dagegen nicht mehr für den KSC auflaufen: Niklas Hoheneder verlässt den Zweitligisten und wechselt zum Regionalligisten Rasenball Leipzig. Auch Anton Fink packte seine Koffer. Den 24-jährigen Stürmer zog es zu den Himmelblauen aus der grauen Vorstadt. Im Offensivbereich (19 Tore) blieb der KSC ganz und gar untätig. Damit stehen sechs Neuzugängen, zwei Abgänge gegenüber. Bei Aue ist die Sache schon etwas übersichtlicher. Mit Robert Strauß (zum 1. FC Heidenheim) und Alban Ramaj (FC Carl Zeiss Jena) verabschiedeten sich lediglich zwei Ergänzungsspieler vom FC Erzgebirge Aue in die 3. Liga. Neu hinzugekommen als offensive Hoffnung ist aber einzig Stürmer Halil Savran (26), der vom Ligakonkurrenten 1. FC Union Berlin nach Aue kam. Mit ihm wird die schon länger von den Fans geforderte Systemumstellung im wahrsten Sinne des Wortes in Angriff genommen, von 4-2-3-1 auf ein 4-4-2. Womöglich ein Schritt nach vorne.
Allerdings wäre ein Transfer zur Verstärkung der Abwehr auch nicht zu verachten gewesen. Mit 31 Gegentoren rangiert man nämlich als Schießbude der Liga auf Rang fünf - kein anderes Team wartet aktuell so lange auf ein Zu-Null wie Aue (seit neun Partien). Hinzu kommt auch noch Personalnot am Sonntag. Routinier und Innenverteidiger Thomas Paulus wird nämlich nach seinem Muskelfaserriss nicht mehr rechtzeitig fit. Außenverteidiger René Klingbeil soll deshalb, wie schon in der Hinrunde praktiziert, erneut in der Mitte aushelfen und den Laden dicht machen. Aber nicht so wie im Hinspiel, als im eigenen Stadion die Badener mit 2:0 nach Toren von Alexander Iashvili (16. Minute) und Gaeton Krebs (78.) ihren einzigen Auswärtssieg bejubeln konnten. Damals im August 2011 schien die Welt beim Karlsruher SC noch in Ordnung. Doch es folgten fünf Niederlagen in Folge, der KSC stürzte ab: Der einst sechstplatzierte Geheimfavorit fand sich nach 19 Spielen und 12 Zählern auf Platz 18 wieder. Ein Sieg ist für den KSC nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge (alle unter Jörn Anderson) bitter nötig. Gerade die Partie gegen die Veilchen soll erneut ein Wendepunkt in der bisher so enttäuschenden Karlsruher Saison sein.
Aue als Aufbaugegner? Dem momentanen Trend der Statistik nach, ein klares Ja! Der Karlsruher SC ist gegen Erzgebirge Aue seit vier Partien ungeschlagen - so lange wie aktuell gegen keinen anderen Zweitligisten. Der letzte Auswärtssieg (1:0) der Lila-Weißen datiert vom Dezember 2006. Dafür liefen die ersten fünf Aufeinandertreffen der bisherigen elf (5S-4U-2N) aus Auer Sicht überragend. Vier Siege, darunter das legendäre und siegreiche 5:3 am 28. März 2004 im Wildpark, und ein torloses Remis sorgten für eine beachtenswerte Ungeschlagenserie gegen den Sportclub aus Karlsruhe. Nun auf ein Neues, mit dem hoffentlich besseren Ende für die Lila-Weißen, die nach vier sieglosen Auftritten zum Jahresabschluss (2 Remis, 2 Niederlagen) einfach etwas Zählbares mitbringen müssen. Zudem wäre es für Jan Hochscheidt und Marc Hensel ein würdiger Rahmen ihrer 50. Zweitligapartien.
Für die notwendigen Spielentscheidungen soll Thorsten Schriever aus Dorum sorgen. In seinem zwölften Spiel (4S - 5U - 3N) mit Auerbeteiligung stehen ihm Malte Dittrich und Lars Heitmann zur Seite. Die Aufgaben des vierten Offiziellen übernimmt Christian Dietz.
Allerdings wäre ein Transfer zur Verstärkung der Abwehr auch nicht zu verachten gewesen. Mit 31 Gegentoren rangiert man nämlich als Schießbude der Liga auf Rang fünf - kein anderes Team wartet aktuell so lange auf ein Zu-Null wie Aue (seit neun Partien). Hinzu kommt auch noch Personalnot am Sonntag. Routinier und Innenverteidiger Thomas Paulus wird nämlich nach seinem Muskelfaserriss nicht mehr rechtzeitig fit. Außenverteidiger René Klingbeil soll deshalb, wie schon in der Hinrunde praktiziert, erneut in der Mitte aushelfen und den Laden dicht machen. Aber nicht so wie im Hinspiel, als im eigenen Stadion die Badener mit 2:0 nach Toren von Alexander Iashvili (16. Minute) und Gaeton Krebs (78.) ihren einzigen Auswärtssieg bejubeln konnten. Damals im August 2011 schien die Welt beim Karlsruher SC noch in Ordnung. Doch es folgten fünf Niederlagen in Folge, der KSC stürzte ab: Der einst sechstplatzierte Geheimfavorit fand sich nach 19 Spielen und 12 Zählern auf Platz 18 wieder. Ein Sieg ist für den KSC nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge (alle unter Jörn Anderson) bitter nötig. Gerade die Partie gegen die Veilchen soll erneut ein Wendepunkt in der bisher so enttäuschenden Karlsruher Saison sein.
Aue als Aufbaugegner? Dem momentanen Trend der Statistik nach, ein klares Ja! Der Karlsruher SC ist gegen Erzgebirge Aue seit vier Partien ungeschlagen - so lange wie aktuell gegen keinen anderen Zweitligisten. Der letzte Auswärtssieg (1:0) der Lila-Weißen datiert vom Dezember 2006. Dafür liefen die ersten fünf Aufeinandertreffen der bisherigen elf (5S-4U-2N) aus Auer Sicht überragend. Vier Siege, darunter das legendäre und siegreiche 5:3 am 28. März 2004 im Wildpark, und ein torloses Remis sorgten für eine beachtenswerte Ungeschlagenserie gegen den Sportclub aus Karlsruhe. Nun auf ein Neues, mit dem hoffentlich besseren Ende für die Lila-Weißen, die nach vier sieglosen Auftritten zum Jahresabschluss (2 Remis, 2 Niederlagen) einfach etwas Zählbares mitbringen müssen. Zudem wäre es für Jan Hochscheidt und Marc Hensel ein würdiger Rahmen ihrer 50. Zweitligapartien.
Für die notwendigen Spielentscheidungen soll Thorsten Schriever aus Dorum sorgen. In seinem zwölften Spiel (4S - 5U - 3N) mit Auerbeteiligung stehen ihm Malte Dittrich und Lars Heitmann zur Seite. Die Aufgaben des vierten Offiziellen übernimmt Christian Dietz.
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