FC Erzgebirge Aue - Eintracht Frankfurt 'Hitzeschlacht gewonnen''
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“Oh, wie ist das schön”, schallte es nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin durch das sonnendurchflutete Old Otto. Es war ein Tag, den die 9.575 Zuschauer so schnell nicht vergessen werden. Denn mit dem 3:0-Erfolg gegen den Erstligaaufsteiger Eintracht Frankfurt feierten die Veilchen erst das fünfte Weiterkommen (2005/06, 2006/07, 2008/09, 2011/12) in ihrer 13. DFB-Pokalteilnahme. Obendrein fielen endlich auch Tore auf Seiten des FCE. Während man momentan im Ligabetrieb ohne Sieg und Treffer geblieben ist, passte heuer einfach alles. Dabei hatte der fünfmalige Cupsieger aus Hessen, der in den vergangenen beiden gemeinsamen Jahren in der 2. Bundesliga sämtliche vier Duelle gegen die Unsrigen gewann, vielversprechend begonnen und sich als das spielerisch reifere Team präsentiert. Doch die Elf von Karsten Baumann fand immer besser in die Begegnung und bot den Frankfurtern Paroli. Von einem Klassenunterschied war in der Folge nichts mehr zu sehen. Erst recht nicht, nachdem SGE-Keeper Trapp den heranstürmenden und freistehenden Jakub Sylvestr im Strafraum von den Beinen geholt hatte und mit Rot vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Thomas Paulus verwandelte den fälligen Elfmeter in der 21. Spielminute souverän zur Auer Führung. “Dieses 0:1 war tödlich”, sagte Frankfurts-Coach Armin Veh nach der Partie. Denn mit einem Mann weniger und sengende Hitze blieben hochkarätige Torchancen wie das Angebot an alkoholfreie Getränke Mangelware. Einzig der gut gefüllte Gästeblock bekam eine erfrischende Dusche von den Freiwilligen der Feuerwehr spendiert - mehr aber auch nicht. Denn als Jakub Sylvestr (61.) das direkte Zuspiel von Guido Kocer im Tor der Frankfurter unterbrachte, war die Sache eigentlich schon gegessen. Doch Oliver Schröders unnötige Ampelkarte in der Schlussphase, ließ die Gäste nochmals hoffen. Aigner verpasste ein Zuspiel von Meier um Zentimeter (73.), Meier selbst scheiterte (84.) am bis dato fast beschäftigungslosen Torwart Martin Männel. In der Nachspielzeit machte dann Jakub Sylvestr mit seinem zweiten Treffer endgültig den Deckel drauf. Völlig ausgepumpt, aber überglücklich schleppten sich die Protagonisten noch zum Abklatschen durchs Oval und werden sicherlich am kommenden Samstag (25.08.12) gespannt die Auslosung zur 2. Runde im DFB-Pokal auf Sky verfolgen.Spielbericht
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