Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 'Tristesse und Ratlosigkeit'
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Mit zwei Schlafeinlagen verhalf man dem Erzrivalen aus der Landeshauptstadt zum ersten Heimdreier der Saison. Dresdens Brégerie war mit seinem Doppelschlag (24. / 28. Minute) der Wegbereiter des Dynamo-Sieges vor 29.161 Zuschauern. Zwar verkürzte Jakub Sylvestr sieben Minuten vor Spielende auf 1:2, doch machte der Distanzschuss von Jännicke die erweckten Hoffnungen der von gut 2.500 Fans unterstützen Veilchen, die nach der Gelb-Roten Karte gegen Kevin Schlitte (61.) nur zu zehnt zu Ende spielten, endgültig zunichte. Nach fünf erfolglosen Partien und nur fünf Punkten aus acht Spielen ist die Lage im Erzgebirge bedrohlich. Dabei war die Niederlage mehr als vermeidbar, denn wie so oft spielten die Lila-Weißen von Beginn an auffällig und energisch nach vorn. Jakub Sylvestr’s Schuss freistehend aus 16 Metern verfehlte den linken Außenpfosten nur knapp (9.). Allerdings nahm das Prestigeduell dann einen faden Beigeschmack auf. Zunächst verletzte sich Tobias Nickenig in der 16. Minute ohne Fremdeinwirkung, musste verletzt vom Platz und mit der Hereinnahme von Dominic Rau war man zwar wieder vollzählig, allerdings nicht auf Höhe des Geschehens: Zwei Standards von Fiél, der in den vergangenen Spielen von SGD-Trainer Loose nicht gesetzt war, flogen punktgenau auf Brégerie, der beide Male per Kopfball Keeper Martin Männel überwand. Dazwischen bekam Thomas Paulus die Möglichkeit, die bisher magere Torausbeute von vier Buden in der achten Auer Zweitligasaison zu erhöhen. Sein Kopfball streichelte nur knapp die Querlatte des Dynamo-Tores. Nach dem Seitenwechsel beließen es die Hausherren beim gelegentlichen Kontern und Aue versuchte mit allen Mitteln, den Anschlusstreffer zu erzielen. Als dann aber Kevin Schlitte bei einer hitzigen Rudelbildung etwas über die Stränge schlug und mit Gelb-Rot vom Platz musste, dachte keiner mehr an eine Wende. Und das, obwohl sich Halil Savran in der 73. Minute die bis dahin größte Möglichkeit, als er Kirsten schon umspielte und im Anschluss die Kugel nicht über die Linie brachte, bot. Selbst der aufs lange Eck verlängerte Kopfball vom eingewechselten Ronny König fand einfach nicht den Weg ins Tor (77.). Besser machte es sechs Minuten später Jakub Sylvestr, der nach Höfler-Zuspiel von der Strafraumgrenze mit der rechten Picke vollendete. Die kalte Dusche folgte aber prompt durch Jänickes Treffer zum 3:1-Endstand für Dresden (89.). Spielbericht
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