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1. FSV Mainz 05 - FC Erzgebirge Aue 'Sensation blieb aus'

Für die Veilchen war der Pokalfight am Dienstagabend sehr einseitig verlaufen. Der 1. FSV Mainz 05, seit über einem Monat in der Bundesliga ungeschlagen (zehn Punkte aus den letzten vier Spielen), stellte recht früh die Weichen auf ein Weiterkommen und der Einnahme von mehr als einer halben Million Euro, als Ivanschitz aus zehn Metern zum 1:0 einschoss (18.). Und nach Mallis schnellem Ausbau der 1:0-Führung kurz nach Wiederbeginn war der Drops gelutscht (47.) “Der Sieg war verdient, da gibt es keine zwei Meinungen. Mainz hat uns mit der Ballsicherheit den Zahn gezogen”, erklärte FCE-Coach Karsten Baumann, der kurzerhand seine Startaufstellung durch die Verletzung von Thomas Paulus beim Aufwärmen ändern musste. Die neu gestaltete Defensive mit Kapitän René Klingbeil hatte gleich voll zu tun, die 05er bestimmten von Beginn an das Geschehen. So war es eine Frage der der Zeit, bis die 1.500 mitgereisten Schlachtenbummler unter den wenigen 12.677 Zuschauern in der Coface Arena den ersten Dämpfer hinnehmen mussten. Ivanschitz, der keine fünf Minuten zuvor, noch seinen Meister in Aues Keeper Martin Männel fand, knallte erneut das Leder fulminant aufs Tor, wo Männel seinen linken Arm nicht schnell genug hoch bekam und das Spielgerät zum 0:1 passieren lassen musste. Auch im weiteren Spielverlauf kontrollierten die Mainzer klar das Spielgeschehen, was sich aber mehr auf das Verwalten der Führung beschränkte und das FSV-Trainer Tuchel bitter aufstieß. Dennoch schafften es die Lila-weißen kaum, selbst offensive Akzente zu setzen. Dies sollte sich durch die Hereinnahme von Guido Kocer für Halil Savran in Halbzeit zwei eigentlich ändern, doch der Mainzer Malli machte mit dem zweiten Tor des Abends die taktischen Überlegungen von Karsten Baumann schnell zunichte, als er nach Doppelpass mit Szalei nur zwei Minuten nach dem Pausentee die Kugel ins lange Eck hämmerte. Aue hatte sich zwar teuer verkauft, konnte sich aber gegen die mit frühem Pressing agierenden Rheinhessen nur einmal gefährlich durchsetzen. Wetklo, Torhüter der Mainzer, stand beim Kopfball aus fünf Metern von Guido Kocer leider goldrichtig und verhindert mit starkem Reflex den erhofften Anschlusstreffer (72.). Ob es dann zu mehr gereicht hätte, vermag man nicht zu beurteilen und so gab sich Aue endgültig geschlagen.

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