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FC Erzgebirge Aue - Eintracht Braunschweig 'Den Löwen (fast) den Zahn gezogen'

Zum dritten Mal infolge hieß es im Duell Aue gegen Braunschweig am Ende 1:1-Unentscheiden. Allerdings ist das Ergebnis für den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Niedersachsen mehr als schmeichelhaft, denn wohl selten zuvor in dieser Saison forderte ein Gegner den Spitzenreiter so ausgiebig wie die Auer heute. Die engagiert aufspielenden Veilchen präsentierten sich vor 7600 im Sparkassen-Erzgebirgsstadion in einer starken Verfassung. Zweimal Aluminium, ein Schlenzer aufs Außennetz und das Tor von Oliver Schröder zum Ausgleich in der 68. Minute stehen dem Treffer von Braunschweigs Kapitän Kruppke (40.) gegenüber. “Ich hätte gern drei Punkte geholt. Erste Halbzeit und zum Ende hatten wir Riesenchancen. Wichtig war auch, dass wir nach einem Rückstand noch einmal zurückgekommen sind”, sagte Aues frischgebackener Torschütze, der letztmalig am 05. Dezember 2010 einen Treffer markieren konnte. Dass der aufgerückte Rechtsverteidiger heuer dabei von einer eher glücklichen Vorlage von Jan Hochscheidt profitierte und vom anderen Strafraumeck mit rechts ins lange untere Eck vollstreckte, ist ihm völlig schnuppe, denn “man sieht, dass die Mannschaft lebt.” Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Allerdings hatten die Hausherren zunächst viel Pech, da die Schüsse von Halil Savran (6. / 19.) und vom erneut überragenden Jan Hochscheidt (22.) am Pfosten sowie an der Latte landeten. Erst nach einer halben Stunde nahmen der FC Erzgebirge den Fuß ein wenig vom Gas, Braunschweig kam zu mehr Spielanteilen und kurz vor der Pause völlig überraschend durch Kruppke, der durch die Beine von Aues Innenverteidiger Tobias Nickenig hindurch zur Führung ins linke untere Eck traf. Im zweiten Spielabschnitt fand Ronny König (48.) nach einer Hochscheidt-Ecke per Kopf seinen Meister in Braunschweigs Keeper Davari (48.), der in dieser Saison erst ganze fünf Tore kassiert hat, nichtsdestotrotz bei Hochscheidts überlegten Lupfer aufs rechte Toreck machtlos gewesen wäre (63.). Fünf Minuten später fackelte Oliver Schröder dann nicht lange und hämmerte seinen Schuss zum umjubelten Ausgleich in die Maschen. Frischen Wind brachte die Einwechslung von Andreas Wiegel, dem allerdings trotz klasse herausgespielter Möglichkeiten der Siegtreffer verwehrt blieb.

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