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FC Erzgebirge Aue - Hertha BSC 'Zweite Heimniederlage fällt zu hoch aus'

Bereits früh war den 11.150 Zuschauern im Old Otto klar, dass Hertha BSC im 13. Spiel in Folge ohne Niederlage (9 Siege und 4 Remis) bleiben und im Gegenzug die seit vier Heimspielen bestehende Ungeschlagenen-Serie der Veilchen enden wird. Der in Abseits befindliche Ramos brachte die Gäste mit seinem fünften Saisontor nach nur 24 Sekunden in Führung und Niemeyers Kopfball, den Oliver Schröder unhaltbar ins eigene Tor bugsierte, sorgte nach acht Minuten für klare Verhältnisse. Zwar hätte Jakub Sylvestr im Gegenzug den Anschluss markieren können, ja müssen, doch fünf Meter vorm Tor schaufelte er die Hereingabe von Fabian Müller über das Tor. Es sollte die beste Möglichkeit in den gesamten 90 Minuten für Aue bleiben, da die abgeklärten Berliner nach dem schnellen Doppelschlag ohne viel Tamtam geschickt Ball und Gegner laufen ließen. Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den Fans das gleiche Bild: Lila-Weiß mit 56 Prozent mehr Ballbesitz bemüht, aber die Tore fielen auf der Gegenseite. Einen von Nicoals Höfler verursachten Foulelfmeter an Sahar verwandelte Ronny zum 3:0 (56.) und der kurz zuvor eingewechselte Allagui (74.) sorgte aus spitzem Winkel für den Endstand, da nur vier Minuten später die Querlatte einen Ehrentreffer durch Andreas Wiegel verhindern sollte. Die alte Dame “Hertha war ganz klar besser und wir chancenlos”, sagte Aues Trainer Karsten Baumann, der mit einer wackligen Abwehr und einem harmlosen Sturm gegen den Bundesligaabsteiger nicht viel ausrichten konnte. Nun stehen 0:8 Tore und kein einziger Punktgewinn für den FC Erzgebirge in der Bilanz aus den 3 Begegnungen gegen den Hauptstadt-Klub. “Mund abputzen und weiter gehts”, würde man salopp sagen, jedoch mit 13 mageren Punkten wird die Luft im Tabellenkeller wieder dünner.

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