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FC St. Pauli - FC Erzgebirge Aue 'Optimaler Rückrundenauftakt'

Erst stand der Anpfiff von Schiedsrichter Peter Sippel lange auf der Kippe, dann nahmen die Veilchen trotz oder wegen des schwer bespielbaren Geläufs die volle Ausbeute von drei Punkten mit zurück ins Erzgebirge und konnten ihr zweites Spiel nacheinander in fremden Gefilden für sich entscheiden. Und Hamburg ist nicht nur seit dem siegreichen Wochenende immer eine Reise wert. Vier der jüngsten fünf Vergleiche haben die Lila-Weißen gegen die Kiezkicker gewonnen. Zwar fiel der 3:0-Auswärtserfolg am Ende zu hoch aus, da auch Pauli zu einigen Hochkarätern kam, doch diese aber halt allesamt ungenutzt ließ: Thy traf in der fünften Minute die Latte, Kringe schoss kurz vor dem Seitenwechsel aus elf Metern knapp vorbei. “Das war kein Fußballspiel, das war ein Kampfspiel”, fasste Aues Trainer Karsten Baumann, der Neuzugang Michael Fink gleich in die Startelf beorderte, zusammen. So taten sich vor 20.740 Zuschauern am Millerntor beide Mannschaften auf matschigem Boden sehr schwer. Es herrschten Bedingungen, die ein kontrolliertes Spiel nicht zuließen. Die Konsequenz war ein torloses Remis nach 45 Minuten, da auch auf Seiten der Veilchen die wenig guten Möglichkeiten wie von Jan Hochscheidt (14. / 26.) oder Jakub Sylvestr (17. / 23.) nicht den Weg ins gegnerische Tor fanden. Dies änderte sich quasi mit dem ersten Auer Torschuss in Hälfte zwei. Nach unfreiwilliger Vorarbeit des Paulianers Thorandt schlenzte Jan Hochscheidt die Führung mit dem rechten Außenrist ins lange Eck (49.). Die Hausherren erhöhten nun den Druck, scheiterten aber immer wieder am finalen Pass bzw. am starken Rückhalt Martin Männel, der nach zwei Spieltagen Pause wieder zwischen den Pfosten stand. Mit viel Glück überstand Aue das fruchtlose Anrennen der Braun-Weißen und baute durch Jakub Sylvestr, der kurz zuvor dreimal vergab, aber nun mit einem linken Hammer von der Strafraumgrenze über den rechten Innenpfosten erfolgreich abschloss (76.), die Führung aus. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Andreas Wiegel, der in der 89. Minute den Ball unhaltbar für Tschauner im Tor platzierte. Ein Rückrundenauftakt nach Maß, denn obendrein stand erstmals seit dem dritten Spieltag auch hinten wieder eine Null.

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