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1. FC Union Berlin - FC Erzgebirge Aue 'Man muss sich schämen'

Fehlende Einstellung, kein Kampf, keine spielerische Linie: Die Mängelliste beim FC Erzgebirge Aue wird immer länger. Auf einen Erfolg hatten die seit vier Spielen sieglosen Veilchen gehofft, doch bei Union Berlin setzte es eine heftige und peinliche 0:3-Niederlage. Die Köppenicker zeigten vor 17.284 Zuschauern in der Alten Försterei einen starken Beginn und gingen nach wenigen Minuten in Führung: Eine Flanke von der rechten Seite durch Özbek köpfte Nemec aus sechs Metern zur eisernen Führung in die Maschen (7.). Aues Abwehr schaute dabei nur zu, wie die komplette erste Halbzeit - 80 Prozent Ballbesitz und 7:0 Ecken für den Gastgeber, sagt eigentlich alles über diesen desolaten Auftritt. Nicht einen einzigen Schuss brachten die Veilchen aufs gegnerische Tor. Teamgeist, Leidenschaft und Einsatz suchte man vergeblich in den Reihen der Baumann-Elf. Wenn doch, dann in unfairer Weise: Bei einer Ecke von links hielt Kevin Pezzoni Unions Verteidiger Stuff am Trikot. Es gab Elfmeter, den Mattuschka mit dem Pausenpfiff souverän verwandelte. Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete: Union kam gleich in der 47. Minute zu einer Dreifachchance. Zum Glück waren zweimal Thomas Paulus und einmal Martin Männel zur Stelle. Nach einer Stunde hatten die 600 mitgereisten Auer Anhänger aber endgültig genug, packten Banner und Transparente zusammen, stellten den Support komplett ein. Denn was sich kurz zuvor abspielte, ist eigentlich ungeheuerlich. Der eben eingewechselte Guido Kocer semmelte einen Freistoß in die Ein-Mann-Mauer (!) und leitete so den gegnerischen Konter ein, den Parensen aus acht Metern eiskalt flach ins lange Eck vollendete (57.). Mit dem 0:3 war man letzten Endes noch gut und obendrein restlos bedient.

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