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Jahn Regensburg - FC Erzgebirge Aue 'Punkt ist zu wenig'

Der richtig große Wurf ist den Veilchen beim Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg nicht geglückt. Trotz Führung reichte es am Ende nur zur Punkteteilung, die den FC Erzgebirge nicht entscheidend aus der Gefahrenzone der unteren Tabellenhälfte heraushilft. “Das Ding musst du gewinnen. Wenn ich sehe, wie wir in der zweiten Halbzeit die Konterchancen vergeben haben, da wirst du irre auf der Bank”, sagte Chefcoach Karsten Baumann, der die gleiche Startelf wie zuletzt beim Heimsieg gegen Dynamo Dresden aufs Feld schickte. In einer gemäßigten Anfangsviertelstunde, in der die heimschwachen Oberpfälzer zielstrebiger auftraten, erzielten die von gut 1.800 Fans unterstützten Lila-Weißen etwas überraschend die Führung. Ein von Jan Hochscheidt getretener Eckstoß parierte Jahn-Keeper Ochs genau vor die Füße des Eckentreters, der mit viel Übersicht den Ball zum zweiten Mal auf den langen Pfosten zirkelte, wo schließlich Kevin Schlitte (12.) volley die Kugel in die Maschen jagte. Doch danach meinte es der Fußballgott nicht mehr so gut mit Aue. Nicht, dass die fünfte gelbe Karte vom frischgebackenen Torschützen so schwer ins Gewicht fiele, sondern eher der Ausfall von Jan Hochscheidt und dem dämlichen Ausgleich kurze Zeit später. Nach dem Schock, als Jahn-Kapitän Laurito und Jan Hochscheidt im Mittelfeld mit den Köpfen heftig zusammenknallten und keiner der Akteure mehr weiterspielen konnte, wirkten die Veilchen verunsichert und kassierten nach 26 Minuten den 1:1-Ausgleichstreffer durch die Nummer 10 der Regensburger, Koke. In der Anfangsphase der zweiten Hälfte verflachte die Begegnung immer mehr, passend zur Tabellensituation beider Teams. Erzgebirge Aue zwar bemüht nach vorn zu spielen, konsequent genutzt wurden diese wenigen Möglichkeiten jedoch keineswegs. So landeten die Versuche von Jakub Sylvestr (64.) und Fabian Müller (66.) neben dem Tor. Am Ende waren beide Trainer auch nicht gewollt, alles auf eine Karte zu setzen und spielten das Remis ohne größere taktische Raffinessen herunter oder anders gesagt: Man kredenzte weder Fisch noch Fleisch. Die Schwächen im Kombinationsspiel, in der Ballannahme, in der Passgenauigkeit bleiben ein Manko. Zweitligatauglich? – Dieses Attribut haben beide nicht verdient.

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