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SpVgg Greuther Fürth - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'

Der FC Erzgebirge will seine Sieges-Serie ausbauen. Nächster Härtetest ist dabei die Partie am Sonntag, 16. Oktober um 13:30 Uhr, beim Tabellenführer SpVgg Greuther Fürth, der momentan auf einen guten Weg ist, den von Anfang 2003 stammenden Vereinsrekord von 13 ungeschlagenen Spielen nacheinander einzustellen. Vier Spiele fehlen noch - da die Unaufsteigbaren seit der unglücklichen Auftaktpleite gegen Eintracht Frankfurt neun Spiele ungeschlagen sind. In der Saison 2004/05 gab es diese Konstellation bei den Grün-Weißen mit sieben Siege, zwei Remis und einer Niederlage schon einmal, damals aber mit einer schlechteren Tordifferenz. Daher sind in der 24. Zweitligasaison der Fürther (seit 1997 die 15. am Stück) die nach zehn Spieltagen erreichten 23 Punkte eine Hausnummer. Genauso viele Zähler hatten die Veilchen vor einem Jahr auf ihrem Konto.
Klar ist Aue wieder im Aufwind. Der FC Erzgebirge gewann die letzten beiden Spiele, verlor von den letzten sechs Partien nur eine - zuvor war man sieben Partien in Folge sieglos geblieben. Dennoch wird es gegen die Fürther sehr schwer werden. Nachdem die Spielvereinigung das erste Spiel (mit einer 2:0-Führung) verloren hat, gewann sie die nächsten sechs und ist so ihrer Mitfavoritenrolle gerecht geworden. Gleichwohl die zwei einzigen Remis aus den letzten drei Partien entstanden sind, ein 0:0 in Aachen sowie zuletzt ein 2:2 beim Karlsruher SC. Gerade bei der Alemannia ist das Team von Trainer Mike Büskens das erste Mal in dieser Saison ohne eigenen Treffer geblieben. Ansonsten wurden die Greuther in dieser Spielzeit bisher von einem 0:1-Rückstand verschont, führten bereits neun Mal mit 1:0 und spielten auch am häufigsten zu Null (sechs Mal - Aue vier Mal). Und dass der kommende Gegner die wenigsten Gegentore (sieben) kassierte, sollte nicht unerwähnt bleiben. Die Lila-Weißen hingegen kassierten zwei Mal vier Gegentore in einem Spiel - in der gesamten letzten Saison passierte das nur ein Mal.
Und auch die Bilanz gegeneinander spricht auf die sieben Auer Gastspiele (6xLiga / 1xPokal) gesehen eine klare Sprache. Fünf Niederlagen und zwei Siege stehen hierbei zu Buche. Somit trennten sich die beiden Teams in Fürth noch nie unentschieden. Das allererste Spiel bei den Kleeblättern wird auch niemand der gut 12.700 anwesenden Zuschauer vergessen haben. Damals am 02. Mai 2004 kam Aue in seiner Premieren-Zweitligasaison mit 1:5 unter die Räder. Erst dreimal in zwölf Pflichtspielen in der 2. Bundesliga konnten sich die Veilchen überhaupt erfolgreich durchsetzen: Am 06. Februar 2005 siegte man zu Hause mit 2:1, schaffte am 26. März 2006 beim 3:1-Erfolg den ersten Auswärtsdreier und setzte sich in der vergangenen Saison am 29. Oktober 2010 mit 2:1 in der Trolli-Arena durch.
Auf ein Neues, wie es doch immer so schön heißt. Während sich die Veilchen während der Länderspielpause in einem Freundschaftsspiel gegen FC Fortuna Plauen (15:1) auf dieses Spiel vorbereitet haben, hielten sich die Franken ebenfalls mit zwei Erfolgen gegen unterklassige Teams in Schuss. “Wir brauchen die nötige Frische”, sagte Trainer Mike Büskens, der vorne auf das treffsichere Duo Christopher Nöthe (sieben Saisontore) und Olivier Occean (fünf) vertrauen kann. In den Auer Reihen entpuppte sich Ronny König in den letzten drei vergangenen Spielen als Goalgetter. Mit drei Toren auf der Habenseite führt er nun die interne Torliste an. Jedoch ist seine Bilanz gegen Fürth nicht berauschend. Als Stürmer bei seinen ehemaligen Vereinen Wehen und Oberhausen gewann er kein Spiel, und traf auch nicht, gegen die Greuther. Die meisten Treffer gegen die Grün-Weißen im Auer Dress erzielte David Siradze (2), und dies bei nur einem Einsatz. Für den Dauer(b)renner in den Zweitligaduellen sorgt Skerdilaid Curri mit der Maximalausbeute von zwölf Begegnungen. Insgesamt wurden 39 Gelbe sowie drei Gelb-Rote Karten gegen Aue gezeigt, Fürth kommt mit nur 26 gelben Kartons besser weg. Bezüglich der aktuellen Kartenstatistik stehen Pierre Le Beau und Marc Hensel mit vier Verwarnungen kurz vor einer Sperre. Diese muss Kevin Schlitte nach seiner Fünften im Spiel gegen Rostock am Sonntag nun aussitzen. Da Thomas Paulus wohl als Innenverteidiger zurückkehrt, wird Kapitän René Klingbeil den freien Platz auf der linken Außenbahn übernehmen.
Nun zum Schiedsrichter der Partie: Florian Steuer aus Menden wird sein zweites Spiel mit Auer Beteiligung pfeifen. Das erste Match unter seiner Leitung ging zugunsten für Fortuna Düsseldorf am 02. April diesen Jahres mit 3:0 über die Bühne - ebenfalls ein Auswärtsspiel. Dem 31-jährigen Bankkaufmann assistieren Frederick Assmuth und Thorben Siewer. Vierter Offizieller ist Christian Gittelmann.


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