1. FC Saarbrücken - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'
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Heute Abend um 20:30 Uhr wird im Saarbrücker Ludwigsparkstadion das
Erstrundenspiel im DFB-Vereinspokal zwischen dem Fußball-Drittligisten
1. FC Saarbrücken und dem Zweitligisten Erzgebirge Aue angepfiffen. Die
Lorbeeren jedenfalls werden schon einmal im Vorfeld verteilt.
"Saarbrücken war hinter Aufsteiger Braunschweig die beste
Rückrunden-Mannschaft in der 3. Liga. Und sie haben seit dem 29. Januar
kein Heimspiel mehr verloren", sagte Trainer Rico Schmitt, der in
Saarbrücken auf die Stürmer Enrico Kern (Angina) und Alban Ramaj
(Kniebeschwerden) verzichten muss. "Er hat nicht unrecht, die Aussagen
stimmen, aber es ist doch nur der Versuch, die Favoritenrolle
loszuwerden", bemüht sich FCS-Kollege Luginger, der weiterhin nicht auf
Pisano, Hubert, Kohler und Otto zurückgreifen kann, um eine Einordnung
und betont weiter: "Aue ist eine Spitzenmannschaft der zweiten Liga. Sie
sind super organisiert und brutal effektiv." Ein Zuschauermagnet ist
dieses Spiel auf jeden Fall nicht. Zwar rechnet der FCS, der sich über
den Saarlandpokal qualifizierten hat, mit 8.000 bis 10.000 Besuchern,
allerdings wurden im Vorverkauf nur 3.500 Karten abgesetzt. "Aue ist ein
wirtschaftlich nicht sonderlich attraktiver, aber sportlich ein sehr
schwerer Gegner", sagte ein etwas enttäuschter FCS-Sportdirektor Dieter
Ferner. "Mir ist es egal ob gegen Bayern, Dortmund oder eben Aue. Ich
respektiere jeden Gegner - aber ich will auch gegen jeden gewinnen",
meinte hingegen FCS-Innenverteidiger Lerandy, der sich auf packende
Zweikämpfe bei seinem DFB-Pokal-Debüt einstellt. Die Tagesform wird
entscheidend sein, aber für Experimente steht in Anbetracht des
Geldsegens beim Erreichen der 2. Runde zuviel auf dem Spiel. Daher wird
Rico Schmitt nach dem 0:0 beim FC Ingolstadt wohl nur eine Änderungen
vornehmen. Für Fabian Müller, der beim FCI mit Gelb-Rot vom Platz musste
und in der Liga gesperrt ist, dürfte René Klingbeil wieder auf die linke
Abwehrseite rücken. Den freiwerdenden Platz in der Innenverteidigung
übernimmt in diesem Fall Adli Lachheb. Zur Bilanz beider Teams gibt es
folgendes zu sagen: 2004/05 und 2005/06 stand man sich in der 2.
Bundesliga gegenüber. Vor heimischer Kulisse gewannen die Lila-Weißen
jeweils mit 2:0, holten auswärts durch ein 1:1-Unentschieden einen
Zähler und mussten nur im allerersten Zweitliga-Aufeinandetreffen eine
Niederlage (1:2) hinnehmen.
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