FC Erzgebirge Aue - Alemannia Aachen 'Vorschau'
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Auf gehts für den FC Erzgebirge in die nächste Runde 2. Bundesliga. Nach der neunwöchigen Sommerpause empfangen die Veilchen hierbei im Erzgebirgsstadion den Oldie und Rekordhalter dieser Liga: Mit über 986 Spielen und 400 Siegen in 27 Jahren Ligazugehörigkeit steht Alemannia Aachen unangefochten auf Platz Eins der Ewigen Tabelle. Doch diese jahrelange Erfahrung wird dem Team aus Nordrhein-Westfalen morgen kaum etwas nützen. Eine komplette Elf haben die Aachener verpflichtet, noch dazu eine, die aus dem Stand ein 3-4-3-System spielen könnte. Neben dem erfahrenen Torhüter Boy Watermann (27) holten Sportdirektor Erik Meijer und Trainer Peter Hyballa mit Mario Erb (21), Kim Falkenberg (23) und Ex-Dynamo Jonas Strifler (21) drei Abwehrspieler, mit Lennart Hartmann (20), Bas Sibum (28), Kevin Maek (22) und Reinhold Yabo (19) vier Mittelfeldakteure sowie mit Henrik Ojamaa (20), Fabian Bäcker (21) und Marco Stiepermann (20) drei blutjunge Stürmer.
Die bereits talentvolle und dynamische Mannschaft ist somit noch einmal verjüngt worden. Das Durchschnittsalter aller eingesetzten Aachener lag in der vergangenen Saison bei 24,9 Jahren, die Alemannia stellte damit das jüngste Team der Saison. Allerdings schlug sich diese “Unerfahrenheit” auch in der Tordifferenz nieder. Während man mit 58 Treffern den drittbesten Sturm der 2. Bundesliga innehatte, sorgten beachtliche 60 Gegentore für eine negative Tordifferenz. Da nützte es auch nichts, dass Benjamin Auer mit seinen 20 erzielten Toren einen persönlichen Saisonrekord aufstellte. Trotz dieser Zahlen bleibt man der holländischen Marschroute treu. “Wir spielen lieber offensiv und wollen dominieren als durch eine Standardsituation irgendwie ein Tor und dann hinten dicht zu machen. Wir haben uns nie zurückgezogen”, so das Motto von Aachens Trainer Peter Hyballa, der mit dem Weggang von Tolgay Arslan (HSV), Marco Höger (Schalke) und Zoltan Stieber (Mainz) drei absolute Leistungsträger adäquat ersetzen müsste. Doch wegen der eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten blieben in der Sommerpause spektakuläre Neuverpflichtungen aus, wodurch die Wahl erneut auf hungrige Talente als auf gestandene Altstars fiel. “Mir sind junge Spieler, die durchs Feuer gehen, lieber als durchschnittliche ältere Kicker. Ich verlange Feuer und Qualität”, betonte der Coach und erhofft sich dadurch eine bessere Platzierung als im Vorjahr mit Rang zehn (48 Punkte).
Da waren die Öcher zumindest aus Auer Sicht ein gerngesehener Gegner. Zuhause gab es einen 2:1-Erfolg, in Aachen gewann der FC Erzgebirge sogar mit 5:1 und feierte damit seinen höchsten Saisonsieg. Auch am 27. Februar 2005 gewann Aue in Aachen auswärts 5:1 - nur zwei Mal siegten die Lila-Weißen in der 2. Liga noch höher: 5:0 gegen Jena sowie 6:0 gegen Paderborn (jeweils 2007/08). Insgesamt steht morgen das zwölfte Pflichtspielduell (10 Ligaspiele, 1 DFB-Pokalspiel) auf dem Programm. Die Tendenz ist mit je fünf Siegen und einem Unentschieden eher ausgeglichen. Allerdings gewannen die Veilchen gegen Aachen von den fünf Heimspielen die letzten drei jeweils 2:1, davor gab es ein Remis. Nur das erste Aufeinandertreffen ging am 22. Februar 2004 mit einem Treffer von Christian Fiel mit 0:1 verloren. Von damals ist bei den Gästen niemand mehr im Kader. Beim FC Erzgebirge steht Skerdilaid Curri noch immer im Aufgebot, welches bei einem Saisoneinsatz von 15 Spielen automatisch verlängert würde.
Doch dies dürfte bei den getätigten Auer Neuverpflichtungen schwer werden. Denn in der Offensive hat Trainer Rico Schmitt nun die Qual der Wahl: Alban Ramaj, Jan Hochscheidt, Tobias Kempe, die Neuzugänge Guido Kocer, Christian Cappek, Mike Könnecke und Ronny König oder Routinier Enrico Kern - wer davon wird in den sauren Apfel beißen müssen und auf der Bank sitzen?! “Wir haben uns mehr Variabilität gewünscht, jetzt haben wir sie. Es wird sicher einige lange Gesichter geben, doch am Ende zählt der Erfolg der Mannschaft”, sagte der Coach vor dem Start ins zweite schwere Jahr im deutschen Unterhaus: “Es wird eine unglaublich harte Saison. Die Erwartungen im Umfeld sind gestiegen und wir müssen kämpfen, um sie erfüllen zu können. Es ist immer wieder eine neue Herausforderung. Die letzte Saison war eine Sensation und es wird schwer, das zu wiederholen, aber wir geben unser Bestes.” Vor allem die Defensive ist seiner Meinung nach stark verbesserungswürdig. “Wir müssen Stabilität in unsere Abwehr bekommen. Und das fängt vorn an. Alle müssen helfen”, verlangt der 42-Jährige, der personell bis auf Stammverteidiger Adli Lachheb aus dem Vollen schöpfen kann. Ersetzen wird den 24-jährigen Innenverteidiger Kapitän René Klingbeil. Ansonsten stehen bei Rico Schmitt nur Martin Männel im Tor, sowie die beiden Sechser Marc Hensel und Oliver Schröder als gesetzt.
Schiedsrichter der Partie wird Peter Gagelmann aus Bremen sein. Die Bilanz des 43-jährigen Referees lässt allerdings nichts Gutes (h)offen, sechs Niederlagen und zwei Unentschieden stehen in den acht Begegnungen mit Auer Beteilung zu Buche. Gewinnen konnte Aue unter seiner Leitung also noch nie. Das Schiedsrichter-Quartett komplettiert Sascha Thielert und Sven Jablonski sowie Dr. Manuel Kunzmann als vierter Offizieller.
Da waren die Öcher zumindest aus Auer Sicht ein gerngesehener Gegner. Zuhause gab es einen 2:1-Erfolg, in Aachen gewann der FC Erzgebirge sogar mit 5:1 und feierte damit seinen höchsten Saisonsieg. Auch am 27. Februar 2005 gewann Aue in Aachen auswärts 5:1 - nur zwei Mal siegten die Lila-Weißen in der 2. Liga noch höher: 5:0 gegen Jena sowie 6:0 gegen Paderborn (jeweils 2007/08). Insgesamt steht morgen das zwölfte Pflichtspielduell (10 Ligaspiele, 1 DFB-Pokalspiel) auf dem Programm. Die Tendenz ist mit je fünf Siegen und einem Unentschieden eher ausgeglichen. Allerdings gewannen die Veilchen gegen Aachen von den fünf Heimspielen die letzten drei jeweils 2:1, davor gab es ein Remis. Nur das erste Aufeinandertreffen ging am 22. Februar 2004 mit einem Treffer von Christian Fiel mit 0:1 verloren. Von damals ist bei den Gästen niemand mehr im Kader. Beim FC Erzgebirge steht Skerdilaid Curri noch immer im Aufgebot, welches bei einem Saisoneinsatz von 15 Spielen automatisch verlängert würde.
Doch dies dürfte bei den getätigten Auer Neuverpflichtungen schwer werden. Denn in der Offensive hat Trainer Rico Schmitt nun die Qual der Wahl: Alban Ramaj, Jan Hochscheidt, Tobias Kempe, die Neuzugänge Guido Kocer, Christian Cappek, Mike Könnecke und Ronny König oder Routinier Enrico Kern - wer davon wird in den sauren Apfel beißen müssen und auf der Bank sitzen?! “Wir haben uns mehr Variabilität gewünscht, jetzt haben wir sie. Es wird sicher einige lange Gesichter geben, doch am Ende zählt der Erfolg der Mannschaft”, sagte der Coach vor dem Start ins zweite schwere Jahr im deutschen Unterhaus: “Es wird eine unglaublich harte Saison. Die Erwartungen im Umfeld sind gestiegen und wir müssen kämpfen, um sie erfüllen zu können. Es ist immer wieder eine neue Herausforderung. Die letzte Saison war eine Sensation und es wird schwer, das zu wiederholen, aber wir geben unser Bestes.” Vor allem die Defensive ist seiner Meinung nach stark verbesserungswürdig. “Wir müssen Stabilität in unsere Abwehr bekommen. Und das fängt vorn an. Alle müssen helfen”, verlangt der 42-Jährige, der personell bis auf Stammverteidiger Adli Lachheb aus dem Vollen schöpfen kann. Ersetzen wird den 24-jährigen Innenverteidiger Kapitän René Klingbeil. Ansonsten stehen bei Rico Schmitt nur Martin Männel im Tor, sowie die beiden Sechser Marc Hensel und Oliver Schröder als gesetzt.
Schiedsrichter der Partie wird Peter Gagelmann aus Bremen sein. Die Bilanz des 43-jährigen Referees lässt allerdings nichts Gutes (h)offen, sechs Niederlagen und zwei Unentschieden stehen in den acht Begegnungen mit Auer Beteilung zu Buche. Gewinnen konnte Aue unter seiner Leitung also noch nie. Das Schiedsrichter-Quartett komplettiert Sascha Thielert und Sven Jablonski sowie Dr. Manuel Kunzmann als vierter Offizieller.
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