
“Wir müssen sehen, dass wir uns trotz personellen Problemen achtbar aus der Affäre ziehen und uns nicht abschlachten lassen”, sagte FSV-Cheftrainer Ingo Nachtigall noch vor der Partie gegen Erzgebirge Aue II. Am Ende verabschiedeten sich die Gäste mit vier Gegentreffern aus dem schönen Erzgebirge. Für die jungen, in orange spielenden Veilchen indes war der achte Heimsieg hoch verdient. Bereits nach vier Minuten zappelte der Ball im Netz: Patrick Sonntag nutzte einen Patzer in der Luckenwalder Hintermannschaft und startete mit seinem sechstes Saisontor früh den Auer Torreigen, welcher sehenswert fortgesetzt wurde. So kann man den zweiten Treffer für die Elf von Thomas Matheja unter der Marke Sonntagsschuss ablegen. Dominic Rau behauptete das Leder an der Strafraumgrenze, legte zurück auf Ivan Ristovski, der mit einem Außenristschlenzer FSV-Keeper Busch nicht den Hauch einer Chance ließ. Das 18-Meter-Pfund schlug im linken Dreiangel ein (18). Vier Minuten später verpasste Franco Stopp die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen, doch der etwas überraschte Sprössling des FCE-Vizechef scheiterte aus drei Metern am Schlussmann der Gäste. Mit einem direkt verwandelten 25-Meter-Freistoß erneut ins linke Eck machte Sascha Weirauch (25.) dann vorzeitig alles klar, auch wenn Hanne nach einem Eckball kurz vor der Pause auf 1:3 verkürzen konnte. Im zweiten Spielabschnitt besaß die U23 weiterhin spielerische Vorteile und mehr Ballbesitz, doch machten sie vor 100 Zuschauer (der Gästeblock blieb leer) nur noch das Nötigste und selbst das reichte für den vierten Auer Treffer des Tages: Felix Kunert setzte sich schön über die rechte Seite durch und seine Hereingabe köpfte der drei Minuten zuvor eingewechselte Andy Wendschuch zum 4:1 Endstand in die Maschen (76.).
SpielberichtFotos vom Spiel
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