FC Erzgebirge Aue - TSV 1860 München 'Vorschau'
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Auf gehts zur Löwenjagd. Im nun zehnten Aufeinandertreffen beider Teams
wünschen sich die Zuschauer am Montag im Erzgebirgsstadion sicherlich
nicht so ein 0:0 wie im Hinspiel, aber auch nicht so eine Klatsche wie vom 16. Dezember
2007, als die Veilchen in der Allianz-Arena mit 0:5 untergingen. Zum Glück sprechen die Zahlen etwas mehr zu Gunsten der
Heimelf. Bei keinem der bisherigen neun Vergleiche (2S-4U-3N) zwischen
dem FC Erzgebirge Aue und dem TSV 1860 München in der 2. Bundesliga gab
es einen Auswärtssieg (fünf Heimsiege, vier Remis). Zudem holten die
Veilchen mit 25 Punkten neben Duisburg und Hertha die meisten Zähler vor
heimischer Kulisse.
Doch ein Selbstläufer wird die Begegnung gegen die Münchner Löwen
keineswegs. Der TSV gewann bereits vier Auswärtspartien, holte insgesamt
15 Zähler und verlor nur eine der letzten acht Auswärtsspiele in der 2.
Liga (vier Siege, drei Remis). Daheim läuft es indes für die Löwen nicht
so gut. Das letzte Punktspiel, ebenfalls an einem Montag, endete 1:1
gegen Fortuna Düsseldorf, das insgesamt achte Remis in dieser Saison -
Ligaspitze. Aus diesem Grund findet sich der kommende Gast mit 30
Punkten im tristen Mittelfeld der Tabelle wieder. Für 60-Kapitän
Benjamin Lauth “war es das wohl mit der letzten Aufstiegshoffnung.” Ob
der Toptorschütze der Blauen, schoss seine letzten fünf Ligatore (10)
alle in der Allianz Arena, im Sommer noch bei seinem Herzensverein
spielt, hängt nicht nur von der Lizenzvergabe am 15. März ab. Die
weiterhin klammen Münchner, die Ghvinianidze an den ukrainischen Klub
PFK Sewastopol verkauften, sind zum Sparen verdammt, wollen sie eine
Zukunft haben. Dafür soll Lauth in den nächsten Wochen einer
Verlängerung zustimmen, die eine Gehaltskürzung beinhaltet - eher
unwahrscheinlich.
Um mal wieder auf das Thema Statistik zurück zukommen. Zum elften Mal in der Vereinsgeschichte tritt der FC Erzgebirge an einem Montag an. Keine der zehn Partien endete Remis (drei Siege, sieben Pleiten) und auch die letzten sechs FCE-Ligaspiele gingen ohne Punkteteilung (zwei Siege, vier Pleiten) über die Bühne. Mit 37 Zählern stehen die Veilchen kurz vor der Vollendung ihres ‘Projekt 40’. Gewinnt der FC Erzgebirge auch noch das kommende Heimspiel gegen Bielefeld, bleibt die Schmitt-Elf im Kampf um den Aufstieg dabei. "Unser Saisonziel ist nicht Platz drei, aber wir fühlen uns wohl da oben", räumt der 42-Jährige ein, "und mit einem Dreier gegen 1860 fühlen wir uns noch wohler."
Wohl fühlt sich auch Enrico Kern, zumindest wenn es gegen die Löwen geht - seinem Lieblingsgegner im Unterhaus. In acht Partien gegen den TSV 1860 konnte er fünf Mal einnetzen. Alle Treffer erzielte Kern im Rostocker Trikot. Auch Patrick Milchraum brennt auf einen Einsatz gegen seinen Ex-Verein, bei dem er von 2004 bis 2007 66-mal im Unterhaus auflief und siebenmal ins Netz traf. Personell muss der Coach unter aller Voraussicht etwas variieren. Oliver Schröders Sprunggelenkverletzung wird nun mit Gips Einhalt geboten, der Abräumer fällt demnach weiterhin aus. Hinter den beiden Innenverteidigern Adli Lachheb (Wadenverletzung) und Thomas Paulus (Rachenentzündung) sowie Mittelfeldspieler Tobias Kempe (Blasen an den Fersen) stehen einige Fragezeichen.
Zum Thema Schiedsrichter gibt es nicht allzu viel zu sagen. Felix Zwayer aus Berlin wird die Montagsspartie leiten. Der 39-Jährige Immobilienkaufmann hat bereits dreimal eine Partie mit Auer Beteiligung gepfiffen. Allesamt gingen ohne Niederlage für Aue zu Ende. Zuletzt siegte man gegen den SV Sandhausen (19.09.2009) mit 3:1 und auch die zweite Drittligapartie gegen die Kickers aus Offenbach (02.12.2008) endete mit einem 2:1-Erfolg. Im ersten Match mit Felix Zwayer als Referee teilten sich die Veilchen die Punkte bei einem 2:2-Unentscheiden, damals am 23.03.2008 gegen den SC Freiburg. Unterstützung bekommt der bei Hertha BSC Berlin tätige Schiedsrichter von René Rohde und Malte Dittrich an den Linien sowie Martin Bärmann als vierter Offizieller.
Um mal wieder auf das Thema Statistik zurück zukommen. Zum elften Mal in der Vereinsgeschichte tritt der FC Erzgebirge an einem Montag an. Keine der zehn Partien endete Remis (drei Siege, sieben Pleiten) und auch die letzten sechs FCE-Ligaspiele gingen ohne Punkteteilung (zwei Siege, vier Pleiten) über die Bühne. Mit 37 Zählern stehen die Veilchen kurz vor der Vollendung ihres ‘Projekt 40’. Gewinnt der FC Erzgebirge auch noch das kommende Heimspiel gegen Bielefeld, bleibt die Schmitt-Elf im Kampf um den Aufstieg dabei. "Unser Saisonziel ist nicht Platz drei, aber wir fühlen uns wohl da oben", räumt der 42-Jährige ein, "und mit einem Dreier gegen 1860 fühlen wir uns noch wohler."
Wohl fühlt sich auch Enrico Kern, zumindest wenn es gegen die Löwen geht - seinem Lieblingsgegner im Unterhaus. In acht Partien gegen den TSV 1860 konnte er fünf Mal einnetzen. Alle Treffer erzielte Kern im Rostocker Trikot. Auch Patrick Milchraum brennt auf einen Einsatz gegen seinen Ex-Verein, bei dem er von 2004 bis 2007 66-mal im Unterhaus auflief und siebenmal ins Netz traf. Personell muss der Coach unter aller Voraussicht etwas variieren. Oliver Schröders Sprunggelenkverletzung wird nun mit Gips Einhalt geboten, der Abräumer fällt demnach weiterhin aus. Hinter den beiden Innenverteidigern Adli Lachheb (Wadenverletzung) und Thomas Paulus (Rachenentzündung) sowie Mittelfeldspieler Tobias Kempe (Blasen an den Fersen) stehen einige Fragezeichen.
Zum Thema Schiedsrichter gibt es nicht allzu viel zu sagen. Felix Zwayer aus Berlin wird die Montagsspartie leiten. Der 39-Jährige Immobilienkaufmann hat bereits dreimal eine Partie mit Auer Beteiligung gepfiffen. Allesamt gingen ohne Niederlage für Aue zu Ende. Zuletzt siegte man gegen den SV Sandhausen (19.09.2009) mit 3:1 und auch die zweite Drittligapartie gegen die Kickers aus Offenbach (02.12.2008) endete mit einem 2:1-Erfolg. Im ersten Match mit Felix Zwayer als Referee teilten sich die Veilchen die Punkte bei einem 2:2-Unentscheiden, damals am 23.03.2008 gegen den SC Freiburg. Unterstützung bekommt der bei Hertha BSC Berlin tätige Schiedsrichter von René Rohde und Malte Dittrich an den Linien sowie Martin Bärmann als vierter Offizieller.
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