Eintracht Braunschweig - FC Erzgebirge Aue 'Zwei Verlierer oder zwei Sieger?'
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Nach dem Seitenwechsel legten die selbstbewußten Veilchen eine Schippe drauf, kamen dem Ausgleich immer näher, spielten ab der 62. Minute sogar in Überzahl. Denn im Stile eines Volleyballers pritschte Boland den abgefälschten Schuss von Tobias Nickenig mit der Hand regelwidrig ins Toraus – für den dieses Mal überzeugenden Schiedsrichter Christian Dingert blieb nur die Rote Karte als Konsequenz. Diese vermisste man anschließend von Jan Hochscheidt, der mit dem fälligen Elfmeter an Braunschweigs Torhüter scheiterte. Nichtsdestotrotz fiel kurze Zeit später der mehr als verdiente Ausgleich, obgleich Oliver Schröder (traf auch schon im Hinspiel zum 1:1) Glück hatte, als Bohl die Direktabnahme unhaltbar abfälschte. Erzgebirge Aue wollte nun mehr, doch dem eingewechselten Ronny König stand entweder ein Braunschweiger Bein (81.) bzw. das Lattenkreuz (84.) im Weg. Erst als Tobias Nickenig nach einer Notbremse gegen Ademi die numerische Überlegenheit per Platzverweis (der siebente für Aue in dieser Saison) egalisierte, stellten die Veilchen ihren Sturmlauf ein und beließen es bei der wackligen Punkteteilung, auch weil Martin Männel in der fünfminütigen Nachspielzeit die Nerven behielt und den Drehschuss von Ademi aus kurzer Distanz entschärfen konnte.
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