Hertha BSC - FC Erzgebirge Aue 'Erst pfui, dann hui'
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Denn es vergingen keine 20 Sekunden da zappelte der Ball im Netz vom zuvor arbeitslos gebliebenen BSC-Keeper Kraft. Fabian Mülller hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und flankte punktgenau auf Jakub Sylvestr, der sich im Fünfer die Chance nicht nehmen ließ und seine über 1000 Minuten anhaltende Torabschlussschwäche mit dem 1:3 beendete. Es war zugleich der erste Treffer der Veilchen im vierten Zweitliga-Duell gegen die Hertha überhaupt. Die Lila-Weißen besannen sich endlich aufs Kämpfen und kamen nach gut einer Stunde sogar zum Anschlusstreffer. Schiedsrichter Bastian Dankert wollte ein Foul von Pekarik an Mike Könnecke im Strafraum gesehen haben, den folgenden Strafstoß verwandelte Jakub Sylvestr (65.) souverän rechts unten und machte die Partie noch einmal spannend. Die 1.100 mitgereisten Auer Schlachtenbummler hofften auf mehr. Der Doppeltorschütze hätte diesen verheißungsvollen Wunsch gerne erfüllt, doch seinem Hattrickversuch ging wie in der Vergangenheit öfters erlebt, ein individueller Fehler voraus und so war Jakub Sylvestr nach dem zu weit vorgelegten Ball nur Zweiter im Duell gegen Kraft (82.). Die erste Pleite seit Ende März war nun manifestiert. “Ich wäre sehr gerne mit einem Teilerfolg nach Hause gefahren. Gegen Ingolstadt wird es nur um einen Sieg gehen”, sagte Falko Götz, dessen Team aufgrund der besseren Tordifferenz weiterhin als Tabellenfünfzehnter alles selbst in der Hand hat. An der Ausgangssituation hat sich nämlich nichts geändert, zwei Siege in den verbleibenden Partien und man entkommt der Relegation.
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