
Mit einer starken Leistung im alles entscheidenden Endspurt schaffte die 2. Mannschaft des FC Erzgebirge den Klassenerhalt in der NOFV Oberliga-Süd. Nachdem die Jungs von Trainer Robin Lenk unter der Woche das Spiel bei der Zweitvertretung aus Halle mit 6:1 gewonnen haben, fuhren sie gestern Nachmittag vor der Saisonrekordkulisse von 450 Zuschauern im Stadion am Spiegelwald mit 5:1 gegen den direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, VfB Fortuna Chemnitz, ebenfalls einen Kantersieg ein. Bereits nach einer Minute stand es durch das Tor von Dominic Baars, der sich über rechts mustergültig frei gelaufen hatte und auch VfB-Keeper Köpsel keine Abwehrchance ließ, 1:0 für die Auer Amateure. Der Grundstein war somit gegen die weiterhin bedacht agierenden Gäste sehr früh gelegt. Dennoch verpassten die Lila-Weißen im weiteren Spielverlauf einfach das zweite Tor. Die vom Hochwasser betroffene Fortuna, die nach Trainer Dirk Barsikows Rücktritt weitere Unannehmlichkeiten durchlebte, kam besser ins Spiel und kurz vor der Halbzeitpause auch zum Ausgleich. Einen Konter über Kenny Schmitt und dem eben eingewechselten Schneider konnte Joseph Gröschke letzten Endes nicht unterbinden und es stand 1:1 (39.). Seinen “Fehler” machte der eben überlaufene Abwehrspieler in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit beeindruckend wieder wett, indem er einen Freistoß von der Strafraumgrenze sensationell um die Mauer in den rechten Giebel zur erneuten Führung schlenzte. Im zweiten Abschnitt passierte lange Zeit nichts Zwingendes. Daher passte auch das dritte Tor von Aue in dieses Szenario des Mittelfeldgeplänkels. Rico Bär kam über glückliche Umstände an den Ball und spitzelte die Kugel im Fallen vorbei am verdutzten VfB-Keeper (68.). Das 4:1 verdiente dann das Prädikat Kombinationsfußball. Der bärenstarke, aber auch etwas ballverliebte Felix Kunert setzte sich über die rechte Seite durch, spielte die Kugel in den Rücken der Fortuna-Abwehr, wo Rico Bär nur noch einschieben musste (78.). Der Sieg und damit der Klassenerhalt war der mit vielen A-Junioren gespickten U23 nicht mehr zu nehmen, da Kapitän Felix Röder das fünfte Tor vom ominösen Punkt fünf Minuten vor Ultimo sicher verwandelte.
SpielberichtFotos vom Spiel
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