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FC Ingolstadt 04 - FC Erzgebirge Aue 'Nur noch 37 Punkte'

Der turbulente Saisonstart für die Veilchen bot den 6.584 Zuschauern, darunter gut und gerne 1.200 lila-weiße Anhänger, im Audi-Sportpark viel Unterhaltung. Nicht nur, dass Jakub Sylvestr das erste Tor der Zweitliga-Saison 2013/14 schoss, obendrein auch den ersten Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 verwandelte, sondern in der noch jungfräulichen Statistik auch die ersten Nominierungen der vom platzgestellten Akteure findet: Zum einem Arvydas Novikovas, der innerhalb von sieben Minuten in der 1. Halbzeit nach einer Gelben Karte für einen zu früh ausgeführten Freistoß und Gelb-Rot nach einem Foulspiel vom keineswegs überzeugenden Schiedsrichter Patrick Ittrich zusehen bekam. Auch der Ingolstädter Morales musste nach einer Notbremse mit Premieren-Rot vom Platz (81.). Somit ward allerhand geboten auf dem sonnendurchfluteten Grün. Zunächst blieben spielerische Höhepunkte in der Auftaktpartie überschaubar. Die Ingolstädter agierten zwar mit der etwas besseren Spielanlage, kamen aber auch nur vereinzelt vor das von Sascha Kirschstein gehütet Auer Tor. Die beste FCI-Möglichkeit bot sich Schäffler nach Knasmüllner-Dribbling. Sein Lupfer über den Schlussmann quer zur Torlinie blieb zum Glück ohne Folgen für den FCE. “Es war wichtig, dass wir in Führung gegangen sind, weil wir dann endlich etwas zu verteidigen hatten”, sagte Aues Trainer Falko Götz nach dem ersten Dreier seiner Elf, die sich vorerst auf die Defensivarbeit beschränkte und durch einen Schnitzer von Morales überraschend zur Führung kam: Jakub Sylvestr holte sich den missratenen Rückpass und schob durch die Beine von 04-Keeper Öczan das 1:0 in die Maschen.
Jetzt fanden die Veilchen besser ins Spiel, mussten aber kurz vor der Halbzeitpause mit dem Platzverweis von Arvydas Novikovas den ersten Rückschlag verdauen. Den zweiten Dämpfer gab es in Minute 65: Sascha Kirschstein, bis dahin tadellos, knallte beim Abfangen einer Flanke mit Schäfflers rechten Ellenbogen zusammen, so dass es für den Keeper mit zugeschwollenem Auge nicht weiter ging. Martin Männel kam somit schneller zu seinem Comeback als erwartet, wurde in seinem 100. Zweitligaspiel jedoch kaum gefordert. Beim Gegentor in der 86. Minute war er jedoch machtlos: Ein langer Ball unterschätzte Thomas Paulus und der dahinter stehenden Lappe sagte danke, schob zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Zum Glück hatte Jakub Sylvestr die dünne Führung vier Minuten zuvor ausbauen können. Erneut ging ein Abwehrschnitzer von Morales voraus, der als letzter Mann den davoneilenden Knipser per Textilvergehen unfair im Strafraum zu Boden riss. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst und am Ende standen für den FC Erzgebirge die ersten drei Punkte in der neunten Auer Zweitliga-Saison fest.

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