
Es bleibt dabei: Noch nie konnten die Veilchen gegen den VfR Aalen gewinnen (0S-3U-2N). Und so folgte dem 0:3 Pokal-Aus in Osnabrück heuer eine 0:1-Heimpleite gegen eine Mannschaft, die sich nicht versteckte und am Ende auch verdient ihre ersten drei Saisonpunkte mitnahm. In Aue ist derweil nach dem grandiosen Saisonstart mit zwei Siegen und nun zwei Niederlagen in Folge die Ernüchterung eingekehrt. Eine Trotzreaktion war nicht wirklich zu erkennen. Vielmehr sahen die 8.750 Zuschauer nervös agierende und etwas behäbige Auer Kicker, die sich häufig den Schneid abkaufen ließen. Zu viele Nickligkeiten im Mittelfeld und zu umständlich im Torabschluss sorgten für allgemeine Tristesse im weiten Rund. Der VfR hingegen entwickelte mehr Zug zum Tor, verzeichnete mehr Offensivaktionen und ging kurz vor der Pause gegen zu sorglos verteidigende Veilchen in Führung: Aalens Klauß bediente Reichwein im Fünfmeterraum, der im Nachsetzen zum 1:0 traf - gleichzeitig der erste Saisontreffer im Ligaspielbetrieb für die Gäste. Endlich erwachten die Veilchen. Die Doppelchance (52. Oliver Schröder / 53. Zlatko Janjic) nach der Pausenpredigt deutete zumindest daraufhin. Doch nach wie vor verstand es die Götz-Elf nicht, die kompakte Spielweise der Ostalber zu unterbinden und selbst für Gefahr zu sorgen. Einen kreativen Part in den Auer Reihen suchte man vergebens. Vieles war Stückwerk und dem Zufall geschuldet. Aalen selbst, blieb bei den wenigen Kontern stets gefährlich. So boten sich den Gästen gleich mehrere Einschussmöglichkeiten, aber zum Glück allesamt ungenutzt. Das passende Geschenk in Form eines Dreier seiner Elf ging damit für Kapitän René Klingbeil zu seinem 100. Zweitligaspiel bei den Veilchen kräftig nach hinten los.
SpielberichtFotos vom Spiel
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