TSV 1860 München - FC Erzgebirge Aue 'Bald Schießbude der Liga?'
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Immer wieder als ein gern gesehener Gast in München präsentierten sich abermals die Veilchen, die den TSV 1860 München nicht nur wegen des Auftakt des Oktoberfestes in Feierstimmung versetzte, sondern weil auch die 396 Spielminuten anhaltende Torflaute beendet wurde. Dass dafür ein Elfmeter herhalten musste und nur vier Minuten später ein Sonntagsschuss aus 25 Metern den FC Erzgebirge gleich doppelt ins Hintertreffen geraten ließ, passt ganz gut ins Bild eines Aufbaugegners. Auch die Tatsache, wie der entscheidende Pfiff von Schiedsrichter Frank Willenborg aus Osnabrück zum Einsatz kam, ist eher wie aus einem schlechten Film. Aues Neuzugang Iván González López, der 24 Stunden vorher einen Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2015 unterzeichnete, hatte Lauth am Fuß erwischt und zu Fall gebracht. Stoppelkamp (23.) ließ im Anschluss Sascha Kirschstein im Auer Tor keine Abwehrchance. Beim zweiten Einschlag durch Starks Volleyabnahme war der Schlussmann genauso machtlos. Die fünffache Personalrotation von Falko Götz war nach 27 Minuten somit nicht aufgegangen, da Offensivaktionen und ein geordneter Spielaufbau mehr als rar gesät waren und auch blieben. Nach dem Treffer von Friend (65.) per Kopf zum 3:0 reichte es durch den eingewechselten Jakub Sylvestr nur zur Ergebniskorrektur, da die 79. Spielminute bereits abgelaufen war. Die dritte Niederlage in Folge war durch individuelle Fehler unabwendbar.
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