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FC Erzgebirge Aue - FC St. Pauli 'Bemüht, aber ohne Durchschlagskraft'

Der FC Erzgebirge ging nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage wieder als Verlierer vom Platz und bleibt mit 20 Punkten im unteren Tabellendrittel. Erstmals überhaupt konnte St. Pauli in Aue einen Sieg landen. Von Beginn an sahen die 8.700 Zuschauer im verschneiten Old Otto eine muntere Begegnung mit turbulenten Anfangsminuten. Der erste Aufreger blieb aber aufgrund des schwachen Versuchs von Jakub Sylvestr, der einen an sich verursachten Foulelfmeter behäbig gegen den nach links abgetauchten Gäste-Keeper verschoss (6.), ohne Folgen. Fast im Gegenzug gelang Bartels mit einem sehenswerten Treffer aus 20 Metern in den langen Giebel die Führung (8.). Die Veilchen zeigten sich in der Folge zwar bemüht, kamen mit Ausnahme von Iván González López Schuss aus spitzem Winkel (20.) und René Klingbeils Kopfball aus kurzer Distanz (23.) aber kaum zu echten Chancen. Wie effektiv man vor dem Kasten agieren muss bzw. dass Aue nichts aus dem ersten Gegentor gelernt hatte, zeigte sich zwei Minuten später: Einen Konter über Rzatkowski und Bartels schloss Gregoritsch erfolgreich ab (25.). Das in dieser Saison 16. Gegentor nach 30 Minuten offenbart eine gewisse Schludrigkeit im ersten Drittel. Nun rannte man zum fünften Mal einen 0:2 Rückstand hinterher, gepunktet hat der FC Erzgebirge in keinem dieser Spiele. Obendrein tat sich die Götz-Elf mit fehlender Struktur und Genauigkeit sehr schwer - Konstruktives kam bis zum Pausenpfiff kaum noch zu Stande. Nach dem Seitenwechsel sorgten die überraschend personell unveränderten Lila-Weißen vermehrt durch Standards endlich für Torgefahr und der leider glänzend aufgelegte Tschauner geriet zunehmend in den Fokus. Das musste auch Aues Trainer Falko Götz neidlos anerkennen: “Ich denke, dass wir mit unseren spielerischen Mitteln Druck erzeugt haben. Aber da stand heute ein überragender Torwart zwischen Pfosten.” Erst scheiterte Iván González López (47.), dann prüfte Michael Fink nach einem Freistoß den Hamburger Schlussmann vom Sechzehner. Auch beim direkten Freistoß von Arvydas Novikovas parierte Tschauner stark (79.). So wanderten die drei Punkte im offiziell letzten Spiel der Hinrunde in den braun-weißen Gäste-Sack.

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