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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Köln 'Wenige Minuten fehlten zum Glück'

Was bleibt nach dem Spiel gegen den Spitzenreiter aus Köln hängen? Auf jeden Fall mehr positives. Der zurzeit besten Abwehr in der 2. Bundesliga wurden zwei Tore eingeschenkt, darunter wieder einmal einen Elfmeter verwandelt - man ist seit vier Spielen ungeschlagen geblieben (2S-2U-0N) und eine Saisonrekordkulisse von 13.050 Zuschauern rundeten den Fußballnachmittag ab. Klar ist die Punkteteilung am Ende für die Veilchen bitter, doch vor der Partie hätte wohl jeder damit leben können. “Wir konnten gegen den Spitzenreiter 2:0 in Führung gehen, mussten doch noch den Ausgleich hinnehmen. Trotzdem Kompliment an meine Mannschaft, sie haben die Auer Tugenden gezeigt. Mit dem Punkt im Abstiegskampf gegen die Spitzenmannschaft aus Köln sind wir nicht unzufrieden”, wusste auch Falko Götz das Remis richtig einzuschätzen. Vor allem in der ersten Halbzeit sah man einen mit hoher Laufbereitschaft gespickten Willen des Erfolges in den Auer Reihen. In der 13. Minute wurde dieser Einsatz mit der Führung belohnt. Michael Fink kam nach einem Fehlpass von Gerhardt an die Kugel, über Frank Löning ging es ruckzuck weiter zu Guido Kocer, der von links flach in die Mitte passte, wo Jakub Sylvestr mit der Fußspitze das Leder vorbei an FC-Keeper Horn ins Netz spitzelte. Sein zehnter Saisontreffer lässt ihn zusammen mit Saglik (Paderborn) und Zoller (Kaiserslautern) auf Platz eins der Torschützenliste stehen.
Doch nun hieß es Ruhe bewahren und die wütenden, aber zumeist planlosen Angriffe der Gäste zu überstehen. Das beste Mittel war selbst in der Offensive aktiv zu werden. Mit überraschend schnellem und sicherem Kombinationsspiel wurde die Kölner Abwehr unter große Probleme gestellt, doch fehlte es am genauen Abschluss (24./39.) bzw. agierte die Wismut zu umständlich (35.). Einige Male allerdings war man auch mit dem Glück im Bunde: Einen Kopfball von Maroh (35.) parierte Torhüter Martin Männel mit dem linken Fuß reflexartig auf der Linie und Peszko traf vor dem leeren Tor den Ball nicht (43.). Diese Drangphase des Tabellenführers setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. Martin Männel ist aber bei den Kopfbällen von Maroh (47.) und Ujah (57.) auf den Posten. Als dann Jakub Sylvstr einen Foulelfmeter rausholte, den Frank Löning (69.) sicher verwandelte, rechnete jeder mit der Vorentscheidung. Mit der Taktik, wie sie auch vor zwei Wochen gegen Kaiserslautern angewandt wurde, sollte die Führung gehalten werden. Die Uhr tickte, aber aus Auer Sicht zu langsam. Mit zwei Distanzschüssen in nur sechs Minuten ließ Halfar den Traum vom Dreier platzen.

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