VfL Bochum - FC Erzgebirge Aue 'Aufbaugegner war wieder unterwegs'
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Nichtsdestotrotz war noch genügend Zeit, das Ergebnis für die Veilchen positiver zu gestalten, auch wenn die Ruhrpottler nach dem 1:0 energischer zu Werke gingen und das neu gewonnene Selbstvertrauen zu Spektakuläres animierte: Cwielongs Seitfallzieher in der 64. Minute zum Beispiel. Die Veilchen versuchten alles, aber individuelle Fehler im Spielaufbau halfen hierbei nicht wirklich weiter. Ein Novikovas-Eckball in der offiziell letzten Spielminute gab den gut 400 mitgereisten Schlachtenbummler letztmalig Hoffnung: Erst köpfte der eingewechselte und abermals prunklose Zlatko Janjic Jakub Sylvestr an und dann hämmerte Thomas Paulus den Nachschuss mit vollem Risiko aus fünf Metern ins Gesicht von Ersatzkeeper Esser, der, wie die eigentliche Nummer eins im Tor der Bochumer, benommen liegen blieb. Denn bereits im ersten Durchgang landete nach gehaltenem Kocer-Freistoß ein Nachschuss von Fabian Müller über den Außenpfosten im Gesicht von VfL-Schlussmann Luthe (26.). Für abgeschossene Torhüter gibt es jedoch keine Punkte und dass auf der Gegenseite mehrmals Martin Männel und Thomas Paulus das 0:2 in der Nachspielzeit verhinderten, ist ebenfalls nur gut für das Torverhältnis. Somit ging das Wichtigste - die drei Zähler - allesamt aufs Bochumer Konto und Aufbaugegner Aue durfte wie schon aus Bielefeld mit einer blöden Niederlage nach Hause reisen.
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