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FC Erzgebirge Aue - Dynamo Dresden 'Frühe Tore sorgen für Erleichterung'

Die Macht aus dem Schacht hat durch einen Sieg im prestigeträchtigen Duell den Klassenerhalt so gut wie perfekt gemacht und zugleich die Abstiegssorgen des Rivalen Dynamo Dresden weiter vergrößert. Seit 18 Jahren hatte Dynamo nicht mehr in Aue gewonnen und so sollte es gestern auch bleiben. Mit 2:0 wurden die Elbestädter aus der Festung Erzgebirgsstadion, bisher neun Heimsiege reichen für Platz zwei in dieser Statistik, geschossen. Bei noch drei ausstehenden Spielen und neun Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz sollte theoretisch nichts mehr anbrennen. “Das könnte es gewesen sein. Jetzt wird es schwer, uns noch einzuholen”, resümierte FCE-Trainer Falko Götz mit einem entspannten Lächeln, legte aber emotionslos gleich nach: “Dass uns Dresden dabei hilft, Tore zu machen, dafür werden wir uns nicht entschuldigen.” Vor allem die zweite Bude des Tages ging vornehmlich auf die Kappe von SGD-Keeper Kirsten, der einen eher ungefährlichen Flankenball von Tobias Nickenig weit vor dem eigenen Kasten stehend genau vor die Füße von Frank Löning boxte und so der Auer Stürmer die Kugel aus 25 Metern mit viel Gefühl “nur” noch ins verwaiste Tor schlenzen musste.
Da waren 19 Minuten gespielt und die Veilchen führten längst mit 2:0. Die von Beginn an dominierenden Gastgeber hatten bereits nach sechs Minuten zugeschlagen, als ein Benatelli-Eckball von Michael Fink völlig freistehend am langen Pfosten eingenickt wurde. Der FCE blieb zwar gefährlich, zog sich nun immer weiter zurück. Allerdings konnte Dynamo mit soviel Freiheit nichts anfangen. Ein Freistoß von Kempe an die Latte (42.) war die beste Möglichkeit der Gäste in Halbzeit eins. Nach der Pause drückte Dresden weiter auf den Ausgleich und spielte deutlich energischer. Zum Glück erwischte Torhüter Martin Männel einen besseren Tag wie sein Gegenüber und parierte gegen Poté zweimal sensationell (57.). Auch beim Freistoß von Brégerie stand der Schlussmann goldrichtig (67.). Im weiteren Spielverlauf kam die Heimelf nur noch sporadisch aus der eigenen Hälfte und ließ die Gäste gewähren. Die Janßen-Elf hätte jedoch Stunden spielen können, ein Tor wäre (nach jetziger Erkenntnis) wohl nie gefallen. Und das, obwohl die Veilchen nichts mehr unternahmen, was für Entlastung hätte sorgen können. Bis auf Guido Kocers Volleyabnahme (81.) nach Vorarbeit von Fabian Müller überwiegte die Passivität in den Auer Reihen. Selbst die fünfminütige Nachspielzeit wurde kurioserweise mit dem Schongang überstanden und es wartet die 10. Zweitligasaison für den FC Erzgebirge Aue.

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