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1. FC Nürnberg - FC Erzgebirge Aue 'Viel Luft nach oben'

Es bleibt dabei: Erzgebirge Aue hat noch nie ein Pflichtspiel gegen den 1. FC Nürnberg gewonnen (0S-1U-3N). Beim Bundesliga-Absteiger verloren die Veilchen zum Saisonauftakt mit 0:1 - ausgerechnet durch das Tor des ehemaligen Auer Stürmers Jakub Sylvestr, der nach schnellem Konter alleine vor Keeper Martin Männel stand und einschob. Der (Niederlagen)Beigeschmack für die 3.500 mitgereisten Schlachtenbummler “schmeckt” dann eben besonders bitter. Dabei waren vor allem zu Beginn der Partie auch Möglichkeiten zur Führung für Aue vorhanden. Luksiks Freistöße flogen brandgefährlich vor das Tor von FCN-Torwart Schäfer, aber weder Stipe Vucur (2.) noch Thomas Paulus (8.) und Michael Fink (18.) brachten die Kugel im Tor unter. Nach dem ansehnlichen Start stellte sich der Club jedoch darauf ein und legte einen Zahn zu. Die Auer Abwehr verteidigte ihrerseits resolut und ließ mit Nils Miatke, Thomas Paulus sowie den Neuzugängen Stipe Vucur und Thorsten Schulz nichts anbrennen, hatten aber auch Dusel, dass Polak (24.), Koch (29.) und Sylvestr (43.) an sich selbst sowie Pekhardt am Außennetz scheiterten (29.).
Auch in der Folge blieben die Mannen von Valerien Ismael am Drücker und drängten auf die Führung. In der 39. Minute schallte zum ersten Mal der Jubel der FCN-Fans durch das mit 37.116 Zuschauern gefüllte Grundig Stadion. Eine klare Abseitsstellung vom vermeintlichen Torschützen Pekhard ließ das Rund aber schnell wieder verstummen. Nichtsdestotrotz ging es mit 12:4 Torschüssen für Nürnberg in die Pause. Im zweiten Durchgang dasselbe Bild, Aue mit wenig Entlastung und beim Gegentor im Pech. Erst vertändelt ein enttäuschender Solomon Okoronkwo denn Ball in der Nähe des gegnerischen Strafraums, dann verliert Stipe Vucur das Kopfballduell an der Mittellinie und wird von Oliver Schröder noch umgerannt und zu guter Letzt stolperte Thomas Paulus über die Füße des Passgebers Mlapa, der den Torschützen Sylvestr mustergültig in den Lauf bediente. Der Rest war für den Topstürmer nur noch Formsache (69.). Falko Götz versuchte mit der Auflösung der Viererkette wenigstens noch einen Punkt aus Franken mitzunehmen. Michael Fink bekam dazu sogar die Gelegenheit, brachte nach einem Standard den Ball aus 5 Metern jedoch nicht im Tor unter (88.). Somit konnte auch eine fünfminütige Nachspielzeit an der zweiten Auftaktpleite nach Regensburg (2003) in der Auer Zweitligageschichte nichts ändern.

Spielbericht
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