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FC Erzgebirge Aue - FC St. Pauli 'Der Anfang ist gemacht'

9.400 Zuschauer sahen beim Heimdebüt von Tomislav Stipic endlich wieder so etwas wie Fußball ihrer Farben, die trotz allem lange brauchten, um den Gast aus Hamburg in die Schranken zu weisen und die Niederlagenserie von fünf Spielen zu stoppen. So ist die Aussage von Paulis Trainer Meggle durchaus mahnend zu sehen. „Wenn wir nur eine unserer hundertprozentigen Chancen nutzen, geht das Spiel in eine andere Richtung“, meinte der weiterhin sieglose Pauli-Coach mit Sicht auf die erste von den Hanseaten dominierende Halbzeit. Zum Glück für Aue hatten nämlich Verhoek (4., 8., 38.), Kringe (21.), Nöthe (28.) und Görlitz (31.) nicht ihren besten Tag bzw. stand Keeper Martin Männel jeweils goldrichtig. Die Floskel mit den vergebenen Chancen und Rächen machte auch im Lösnitztal einen Zwischenstopp und so nutzten die Veilchen einen der bis dahin raren Torabschlüsse schließlich zum Führungstreffer. Den weiten Ball von Martin Männel verlängerte Frank Löning zu Romario Kortzorg, der ebenfalls per Kopf auf Mike Könnecke durchsteckte und dieser überlegt auf Frank Löning zurückpasste, der dieses Superzuspiel “nur” noch mit links verwandeln musste. Damit war der Grundstein für den ersten Saisonsieg gelegt und die liegengelassene Großchance aus der 8. Minute, als der Stürmer freistehend aus 10 Metern über das Tor köpfte, vergessen. Nach der Pause blühten die Veilchen im Dauerregen vollends auf und machten mit den Braun-Weißen kurzen Prozess. Beim 2:0 von Rico Benatelli (56.) und 3:0 von Romario Kortzorg (69. / Lupfer über St. Paulis Keeper Tschauner) wurde die Hamburger Hintermannschaft düpiert, ohne sichtbar Gegenwehr zu leisten. Aue hätte auch noch zwei Tore mehr machen und etwas für das Torverhältnis tun können, doch wollen wir die Kirche hiermit im Dorf lassen, denn vordergründig standen die drei Punkte, welche mit viel Leidenschaft, Laufbereitschaft und Kampfgeist erzwungen wurden. Dieser Fußballabend sollte für neuen Mut und frisches Selbstvertrauen im Abstiegskampf sorgen. “Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat die Tugenden an den Tag gelegt, die wir im Abstiegskampf benötigen”, erklärte Tomislav Stipic.

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