
Der nächste Schritt auf dem Weg zur Modernisierung des Erzgebirgsstadions ist getan: Eine vom Ingenieurbüro ‘phase 10’ aus Freiberg angeführte Bietergemeinschaft erhält den Zuschlag als Generalplaner. Nachdem der Erzgebirgskreis als Eigentümer des Stadions ein EU-weites VOF-Vergabeverfahren initiiert hatte und aus fünf Bewerbern drei die Voraussetzungen für die Teilnahme an der zweiten Stufe, in der ein Lösungsvorschlag zur vorgegebenen Aufgabenstellung zu erarbeiten war, erfüllten, war letzten Endes zum vorgegebenen Abgabetermin am 18.09.2014 nur die Lösungsvorschläge der Bietergemeinschaft unter Führung des Ingenieurbüros ‘phase 10’ aus Freiberg (unter Beteiligung von Beyer-Architekten, Assmann sowie Inros Lackner) sämtliche geforderten Unterlagen eingegangen. Die Kernpunkte sehen wie folgt aus:
- Umgestaltung zu einem reinen Fußballstadion
- komplett überdacht
- die Integration der Gegentribüne
- mindestens 15.000 Zuschauer
- 17,3 Millionen Euro Baukosten
- Erfüllung aller von der Deutschen Fußball Liga (DFL) geforderten Standards
Die Modernisierung ist laut Aussage von FCE-Präsident Helge Leonhardt “ein neues Lebensgefühl und es wäre eine heilige Aufgabe, so ein Bauwerk für den FCE zu errichten.” So hätte der Präsident auch nichts dagegen, wenn morgen schon die Bagger anrollen würden. “Aber die Bürokratie muss bewältigt werden. Ich bin froh, dass endlich der Startschuss gefallen ist. Es wird allerdings noch ein steiniger Weg.” Ziel sei es, am 17. Juni 2015 im Kreistag die konkrete Bauentscheidung zu treffen, die dann in den Jahren 2016 und 2017 durchgezogen werden könnte.
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Panoramas vom Stadion
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