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RasenBallsport Leipzig - FC Erzgebirge Aue 'Fahrlässigkeit wurde bestraft'

Noch nie in der Vereinsgeschichte überstanden die Veilchen die 2. Hauptrunde im DFB-Pokal. Gestern Abend fehlten dazu gerade einmal zwei Minuten, um im Achtelfinale dabei zu sein. Die 1:0-Führung aus der 20. Minute hatte bis in die Nachspielzeit Bestand, um dann durch eine kurze Unaufmerksamkeit egalisiert zu werden. In der Verlängerung fehlte Lila-Weiß gewissermaßen einfach die Körner, was schlussendlich die Gegentore zwei und drei bedeutete. “Das Spiel dürfen wir niemals verlieren. Wir haben mehrere tausendprozentige Konterchancen und müssen eine davon nutzen”, sagte ein enttäuschter Michael Fink. So hätte Mike Könnecke, der bereits in der sechsten Minute für den verletzten Henri Anier eingewechselt wurde, die Partie in der 32. und 59. Minute entscheiden können, als er im Eins-zu-eins gegen RB-Torhüter Coltorti verzog beziehungsweise nur die Latte traf. Auch Arvydas Novikovas lief allein auf Coltorti zu, hob den Ball aber kraftlos in dessen Arme (81.). Demzufolge stand die Auer Führung - Klostermann lenkte in der 20. Minute eine Hereingabe von Kapitän René Klingbeil ins eigene Tor - auf sehr wackligen Füssen, die in der Nachspielzeit durch den Kopfballtreffer von Poulsen mit der Verlängerung endete. Erst jetzt erwachten die Leipziger Konsumenten in der zu zwei Drittel gefüllten Arena und sahen noch einen verwandelten Foulelfmeter von Kaiser (98.) und Boyds Treffer (108.) zum 3:1-Endstand aus Sicht von RB. “Ich habe noch nie ein Spiel gesehen, bei dem sich die Fans so auf einen Standard gefreut haben, wir hier in Leipzig”, resümierte FCE-Trainer Tomislav Stipic, der damit seinen Jungs ein sensationelles Abwehrverhalten gegen spielerisch bessere Leipziger attestierte. Dass nach nur zwei Tagen Pause die Kräfte zunehmend schwanden, war vorhersehbar. “Das hatte nix mit Kraft zu tun, sondern mit anderen Dingen, aber das muss der Kollege mit sich ausmachen”, sagte RBL-Coach Zorniger, der nach der Pressekonferenz auch die Fragen der Journalisten “herablassend, überheblich und oberlehrerhaft” beantwortete.

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